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Der Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist dafür bekannt, immer mit sich zufrieden zu sein

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat bei einer katholischen Veranstaltung erklärt, dass Homo-Beziehungen unter keinen Umständen mit Hetero-Familien gleichgestellt werden sollten.

Bei einer Konferenz der christlich-politischen Vereinigung "Cristiano Reformisti" in Mailand sagte der konservative Regierungschef: "Homosexuelle werden nie eine mit Heterosexuellen vergleichbare Ehe eingehen können, weil es nur eine Art der Familie gibt." Der 74-Jährige erklärte nach Angaben italienischer Medien weiter: "Solange wir dieses Land regieren, wird die Homo-Ehe nie auf einer Stufe mit traditionellen Familien stehen." Auch ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben sowie Singles werde es im Land nicht geben.

Konservative Äußerungen sollen Image aufpolieren

Die homofeindlichen Töne werden von Kommentatoren als Versuch gewertet, das angeschlagene Verhältnis zur katholischen Kirche wieder zu kitten. Berlusconi war zuletzt in die Kritik geraten, weil ein Mailänder Gericht Anklage gegen den Regierungschef wegen Geschlechtsverkehrs mit einer minderjährigen Prostituierten erhoben hatte. Der Prozess soll Anfang April beginnen. Gegen den Regierungschef gibt es außerdem Ermittlungen wegen Steuerbetrugs, Schmiergeldzahlungen, Veruntreuung und Verbindungen zur Mafia.

Italien ist das einzige EG-Gründungsmitglied, in denen gleichgeschlechtliche Partnerschaften keinerlei Anerkennung zuteil wird. Vor drei Jahren scheiterte ein Versuch der vom Sozialdemokraten Romano Prodi geführten Regierung, eingetragene Partnerschaften zu etablieren (queer.de berichtete). Die von Berlusconi angeführten Konservativen haben sich dagegen stets gegen Homo-Rechte ausgesprochen. So forderte etwa der 2008 ins Amt eingeführte römische Bürgermeister Gianni Alemanno ein CSD-Verbot (queer.de berichtete). Vor wenigen Monaten dann erklärte der Familenstaatssekretär, dass ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben den Menschenhandel begünstigen würde (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.03.2011, 17:08h
  • Herrn Belusconis Geschwafel will sowieso niemand hören! Es wird Zeit, daß dieser gallo frivolo einmal endlich in den Knast kommt und dort auch lange bleibt!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 kleiner muckAnonym
  • 01.03.2011, 17:14h
  • Was ist da los mit Europas Christdemokraten ?
    Christlicher Eigen-Ehr-Mord immer beliebter ?
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#4 alexander
  • 01.03.2011, 17:22h
  • wie im tollhaus, ausgerechnet der durch die wallachei bumsende, mehrfach geschiedene "ehrenmann", sohn eines bankangestellten, heute reichster mann italiens, schwingt solche reden, natürlich bei CHRISTIANO REFORMISTI !!!

    wirklich ein typischer vertreter KONSERVATIVER WERTE !
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#5 RiceAnonym
  • 01.03.2011, 17:24h
  • Diese Nachricht ist wirklich keinen Pfifferling wert
    Wenn man über jeden homofeindlichen Satz dieses Typen einen Artikel verfasst gibt es bald keine anderen Themen mehr
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#6 GeertAnonym
#7 gatopardo
  • 01.03.2011, 17:36h
  • Antwort auf #4 von alexander
  • Ja was haben wir auch anderes erwartet von ihm und seinen katholischen Mitstreitern. Sie heucheln sich durch alle Skandale und fallen immer wieder auf die Beine, weil das Volk mehrheitlich zu alledem steht, als seien es Kavaliersdelikte.Unsere schwulen ital. Freunde verzweifeln dann auch obendrein noch an der Zerstrittenheit fortschrittlicher Alternativen.
    Schade um dieses einmalig schöne EU-Land !
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#8 VolumeProProfil
  • 01.03.2011, 17:37hMönchengladbach
  • Jemand, der Sex mit Minderjährigen bevorzugt, sollte mal die Klappe halten.
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#9 gatopardo
  • 01.03.2011, 17:51h
  • Antwort auf #6 von Geert
  • Das kann man vielleicht so auch nicht sagen, denn die meisten Italiener erscheinen mir nicht schwulenfeindlicher zu sein als andere Bürger der alten EU. Es ist anzunehmen, dass das grösste Hindernis auf dem Weg zum gesellschaftlichen Fortschritt die allgegenwärtigen kath. Institutionen und ihre Moralheuchler sind. Heute ist es einem Durchschnittsitaliener eigentlich egal, ob man homo- oder heterosexuell veranlagt ist. Dagegen wäre z.B. ein Outing in den neuen Baltenrepubliken oder auf dem Balkan schon das ganz besondere Spiessrutenlaufen.
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#10 DirkAnonym
  • 01.03.2011, 17:58h
  • Antwort auf #8 von VolumePro
  • Ich sehe keinen moralischen Unterschied darin ob ein Politiker was mit einer 17 jährigen hat wie Berlusconi oder einem knapp 18 jährigen wie Beust.
    Solange keiner der Beteiligten unter 16 ist sollte es nicht von Interesse sein wer mit wem sexuell verkehrt.
    Der Unterschied liegt darin das Berlusconi ein homophober, neofaschistischer Verbrecher ist der wirtschaftlich und politisch gefährlich ist. Der medienwirksame Skandal wegen einer Minderjährigen überlagert dabei nur die wirklich wichtigen politischen Skandale die er verursacht hat. Vielleicht absichtlich?
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