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Das Krematorium im Konzentrationslager (Bild: Wiki Commons / Norbert Radtke / CC-BY-SA-3.0)

Auf dem Gelände des Konzentrationslagers Ravensbrück (Brandenburg) soll eine Gedenktafel aufgestellt werden, die an homosexuelle Opfer erinnert – ein Verein sammelt dafür nun Spenden.

Der neue Verein der Schwulen und Lesben in der Uckermark (UM Queer e.V.) hat im April 2010 erstmals an der zentralen Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung des Nazi-Konzentrationslagers Ravensbrück teilgenommen. Die Aktivisten entwickelten daraufhin gemeinsam mit dem Internationalen Freundeskreis der Gedenkstätte KZ Ravensbrück den Wunsch, an diesem Ort eine angemessene Erinnerungsstätte für die Opfergruppe der im Nazi-Deutschland verfolgten Homosexuellen zu schaffen. UM Queer e.V. initiierte daraufhin das Projekt "Gedenktafel für Ravensbrück".

Die verantwortliche Arbeitsgruppe hat sich darauf geeinigt, eine schwere Gedenktafel aus hellem Naturstein zu errichten. Nach fachlicher Beratung einigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe auf eine Inschrift mit dem Widmungstext: "Den im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, die im KZ Ravensbrück leiden mussten". Diesem Widmungstext stimmte auch die Fachkommission der Stiftung der Brandenburgischen Gedenkstätten zu.

Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, die Gedenktafel Mitte April, anlässlich des 66. Jahrestages der Befreiung, mit einem würdigen Festakt auf dem Areal der Gedenkstätte einweihen zu können. Mit eigenen Mitteln und einem Eigenanteil aus der Vereinskasse können die Mitglieder das Projekt jedoch nicht schultern und rufen daher zu Spenden auf, um das Projekt in dieser kurzen Zeit umsetzen zu können.

Empfänger: UM QUEER e.V.
Kontonummer: 3000015387
Institut: Sparkasse Uckermark
BLZ: 17056060
Stichwort: "Spende" oder "Gedenktafel"

Die Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Spender sollten bei der Überweisung ihre Adresse angeben, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann. (pm/cw)



#1 FloAnonym
  • 03.03.2011, 20:38h
  • Wäre längst überfällig. Solch eine Gedenktafel (und noch viel mehr an Dokumentation) sollte es in jeden KZ geben. Und die Homoverfolgung sollte genau so ein Thema an den Schulen sein, wie Verfolgung anderer Gruppen.

    Und solch eine Gedenktafel sollte eigentlich Aufgabe des Staates sein und nicht von Spenden abhängen. Aber bei unserer Politik, dürfen wir auf sowas wohl nicht hoffen.

    Und in einem System, wo die Mehrheit weiterhin hinter Blendern, Lügnern und Betrügern wie Guttenberg steht, wird sich wohl auch so schnell nichts ändern.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.03.2011, 17:42h
  • Ich hoffe, daß viele für diese Gedenktafel spenden werden! Veilleicht macht diese Aktion ja auch bei anderen KZ-Gedenkstätten-Vereinen Schule.
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