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Lerne ich andere Männer eher kennen, wenn ich mir einen Hund anschaffe?

Christoph Klimke und Sarah Mondegrin haben mit "Nicht ohne meine Pfoten!" das erste schwul-lesbische Haustier-Buch geschrieben.

Von Carsten Weidemann

Immer in den Ferien fällt es auf: Heterosexuelle Urlaubsbekanntschaften plaudern am liebsten über ihre Kinder, treffen jedoch schwul-lesbische Reisende aufeinander, ist die Rede von Katzen und Hunden. Der Homosexuelle und sein Haustier scheinen eine besondere Beziehung zueinander zu haben.

Höchste Zeit also für das erste schwul-lesbische Haustier-Buch: In "Nicht ohne meine Pfoten!" erzählen der Schriftsteller Christoph Klimke und die Schriftstellerin Sarah Mondegrin vom eigenwilligen Charme des Alltags mit Bello und Muschi und von unterschiedlichen Charakteren in Hunde-, Katzen-und Menschengestalt. Das Zusammenleben dieser Kuschelmonster und sehnsüchtigen Pedanten ist - besonders wenn es viele Jahre lang währt - stets voller Geheimnisse, Freude und Poetik: "Wenn der Wecker einen Schnurrbart hat und weiße Pfoten, dann sieht der anbrechende Tag ganz anders aus!"

Der Kater als persönlicher Wohlfühlbeauftragter

Für die beiden Autoren sind Haustiere weit mehr als Partner- oder gar Kinderersatz: "Die Tage mit Tieren haben eben einen anderen Glanz, überraschende Farben, Komik und auch eine spezielle Dimension von Traurigkeit, wenn das Tier nicht mehr da ist." Es gehe um die Erweiterung der eigenen Lebensebene, um Vertrautheit, Geborgenheit - und um "die fröhliche Geschäftigkeit von Hunden mit dringenden Terminen und Kater, die ihre Aufgabe als Wohlfühlbeauftragte äußerst ernst nehmen".

Die beiden schreibenden Tierfreunde beschäftigen sich mit wichtigen Fragen wie "Bin ich eigentlich nur noch wegen des Hundes mit meiner Freundin zusammen?", "Lerne ich andere Männer eher kennen, wenn ich mir einen Hund anschaffe?" und "Was soll ich bloß tun, wenn der Kater sich für einen Seehund hält und am liebsten im Spülbecken sitzt?" In ihren humorvollen Geschichten treffen liebenswürdige Egozentriker mit und ohne Migrationshintergrund aufeinander: zwei- bis vierbeinige Protagonisten, Gewohnheitstiere aller Art sowie eigenwillige Typen und fröhliche Jägerinnen.

Christoph Klimke & Sarah Mondegrin: Nicht ohne meine Pfoten! Katzen, Hunde, Lesben, Schwule, broschiert, ca. 224 S., Querverlag, Berlin 2011, 14,90 €



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.03.2011, 10:35h
  • Ich habe gar kein Haustier. Nicht, weil ich etwas dagegen, sondern weil ich eine Tierhaarallergie gegen Hunde und Katzen habe. Dennoch: KAUFEN!
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#2 gatopardo
  • 04.03.2011, 10:44h
  • Ja so war das ! Man adoptierte Samtpfoten in der Stadtwohnung, als an Kindsadoption nicht im Traum zu denken war. Nach Pensionierung kam der Hund dazu, denn man hatte sich ja in die Provinz mit Garten und "Auslauf" hinterm Haus zurückgezogen.
    Heute haben unsere Vierbeiner das Paradies auf Erden bei uns, aber auch wir möchten auf gar keinen Fall den schnurrenden Schmuserich auf dem Sofa und den schnarchenden Aufpasser auf dem eigens für ihn besorgten kuscheligen Hundebett missen. Wenn dann ein Zweibeiner mal zu Gast im Bett ist, dann wird´s erst recht gemütlich !
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#3 OhaAnonym
#4 gatopardo
#5 OhaAnonym
#7 gatopardo
  • 04.03.2011, 15:51h
  • Antwort auf #6 von La Pasionaria
  • 8 Samtpfoten haben auch mich im Leben begleitet. Da sie aber alle immer nur höchstens 17 oder 18 werden, mussten wir uns von unseren Lieblingen immer wieder trennen. Würde heute aber kein Jungtier mehr aufnehmen, denn wer weiss, wer es versorgt, wenn ich den Löffel abgebe ?
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#8 JohnAnonym
  • 04.03.2011, 16:12h
  • Müsste das Buch nicht eher “Nicht ohne meine Töle heißen”, wenn man schon so ein Klischeeschund macht?
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#9 JohnAnonym
#10 OhaAnonym