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  • 26. Juli 2004, noch kein Kommentar

In seinem zweiten Roman watet der Schriftsteller Jan Stressenreuter gekonnt durch den komplizierten Dschungel schwuler Beziehungen.

Johannes, der sorglose Student lebt in den Tag hinein. Lukas, der erfolgreiche Journalist, will Karriere machen. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Doch im Laufe der Zeit müssen beide erkennen, dass jede große Liebe dem Partner viel Macht gibt und das niemand davor gefeit ist, diese Macht zu missbrauchen.

Jan Stressenreuters zweiter Roman begibt sich in den komplizierten schwulen Beziehungsdschungel, es gibt kein richtig und kein falsch, es gibt jede Menge Emotionen und ein überraschendes Ende der Story.

Dem Autoren gelingt es meisterhaft und mit frechem Charme und etwas Ironie, seinen Leser mit auf die Reise nach der Wahrheit einer Beziehung zu nehmen. Dass das Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist, wird spätestens beim Wechsel der Erzählperspektive deutlich. Hin- und hergerissen grübelt man, was wohl stimmen mag. Warum scheint Johannes so leichtlebig, warum ist Lukas so nachtragend? Wäre man es selbst im eigenen Leben, in der eigenen Beziehung, auch? (pm)

Jan Stressenreuter, Ihn halten, wenn er fällt, Querverlag, 266 S., 14,90 €