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Schwule Liebesgeschichte und Porträt eine starken Frau: "I Shot My Love"

Tomer Heymans Doku über ein schwules deutsch-israelisches Paar startet in den Kinos. Premiere ist am 12. März in Köln.

Von Carsten Weidemann

Vor 70 Jahren flüchtete sein Großvater aus Nazi-Deutschland und ließ sich in Palästina nieder. Nun kehrt der schwule Dokumentarfilmer Tomer Heymann zurück in das Land seiner Vorfahren, um seinen Film "Paper Dolls" auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2006 zu präsentieren. In Berlin lernt er im Szene-Club "Berghain" den jungen deutschen Tänzer Andreas Merk kennen. Diese Begegnung wird Tomers Leben auf lange Sicht verändern.

Andreas folgt Tomer nach Israel. Dort angekommen, lässt der Kulturschock nicht lange auf sich warten. Der junge Deutsche muss sich nicht nur an das ungewohnte Zusammenleben mit seinem neuen Partner gewöhnen, sondern auch an die Herausforderungen vor dem Hintergrund seiner deutschen Herkunft und den kulturellen Unterschieden im alltäglichen Leben.


Andreas Merk

Teil dieses neuen Lebens ist auch Tomers Mutter Noa, die mit ihrem Sohn bereits seit langer Zeit in einer Art WG unter einem Dach wohnt. Als Tochter deutscher Immigranten zog sie insgesamt fünf Söhne auf, wobei Tomer als einziger von Ihnen in der israelischen Heimat verblieben ist. Das bedingt auch die besonders enge Beziehung zwischen ihr und Tomer.

"I Shot My Love" ist ein sehr persönlicher Film über den Alltag dreier sehr unterschiedlicher Menschen. Vor allem aber ist es ein Film über die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter und zu seinem Freund. Dankenswerterweise wurde die Doku nicht synchronisiert, sondern in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Dadurch wird die Atmosphäre der verschiedenen Welten weit besser transportiert, als wenn alles in schnödem Hochdeutsch daherplätschert.

Die Filmpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Tomer Heymann und des Hauptprotagonisten Andreas Merk findet am Samstag, den 12. März um 20 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig in Köln statt. Offizieller Kinostart ist der 17. März.

Youtube | Trailer zum Film


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 HomoTerroristEhemaliges Profil
  • 11.03.2011, 00:34h
  • BlahBlahBlahBlahBlahBlah.........
    Wieso,keine INTERESSANTEN Filme & Dokus !?

    70 !!!!! Jahre nach.......blah blah blah...vergisses !!
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#3 tondarProfil
#4 janein
  • 14.03.2011, 13:51h
  • Die Premiere war gut. Der Film ist eine persönliche Real-Life-Dokumentation, die einige Identifikationsmöglichkeiten bietet. Der Titel bringt den Anspruch gut auf den Punkt: Wenn jemand seine Liebe dokumentarfilmerisch inszeniert, kommt natürlich auch Bewunderung für sie herüber.

    Nur was hat den ersten Wortmelder in der anschließenden Q&A-Session geritten, der mit seiner Notenbekanntgabe ›6‹ für den Film und die von diesem gar nicht erhobenen, von ihm aber unerfüllt gesehenen Ansprüche für Raunen im im Publikum sorgte? Antisemitismus, Homophobie – oder gar beides zusammen? War das real oder eine mediale Inszenierung / Provokation à la Hape Kerkelings ›Hurz‹ oder so ähnlich?

    Seine abfälligen Äußerungen über angeblich typisch schwule Selbstverliebtheiten und die frisch operierte Mutter des Regisseurs, die sich ja aufgrunddessen ›nicht mal ihren Schlüpfer selbst anziehen konnte‹ (sinngemäße Wiedergabe), waren pietätlos und mindestens völlig überzogen.

    Ich hoffe, die beiden anwesenden Hauptprotagonisten Andreas und Tomer sind von Köln nicht völlig verschreckt worden.
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