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Dana International will sich am 12. Mai im Halbfinale in Düsseldorf durchsetzen. (Bild: Wiki Commons / Daniel Kruczynski / CC-BY-SA-2.0)

Mit Dana International tritt beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf die Siegerin von 1998, die transsexuelle Dana International, gegen die deutsche Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut an.

Dana hat am Dienstagabend bei der israelischen Vorentscheidung mit ihrem Lied "Ding Dong" neun Konkurrenten in die Schranken verwiesen. Die Show aus der Stadt Rischon LeZion wurde live im Fernsehen übertragen. "Ich freue mich wie ein kleines Kind", erklärte Dana International gegenüber Ynet. "Israel beim Eurovision zu vertreten ist eine der größten Freuden in diesem Beruf. Es ist wichtig für mich, Israel gerade in Deutschland zu repräsentieren. Ich werde niemanden enttäuschen."

Dana International (bürgerlich: Sharon Cohen) sorgte 1998 für Aufsehen, als sie mit dem Song "Diva" als erste Transsexuelle den Eurovision Song Contest gewann - im Jahr von Guildo Horn, der den siebten Platz erreichte. In konservativen Kreisen in Israel führte ihre Teilnahme wegen ihrer Transsexualität zu Kritik - ihren Sieg wertete sie dann als göttliches Zeichen: "Ich wusste, dass Gott mit mir war", erklärte sie vor 13 Jahren. "Das ist der Beweis, dass wir in Gottes Augen alle gleich sind." Ihren Sieg widmete sie der Homo-Bewegung und trat in den Folgejahren auf CSDs in Europa und Nordamerika auf. Außerdem arbeitete sie mit Organisationen wie Amnesty International zusammen, um auf die Verfolgung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen hinzuweisen.

Youtube | Im Vorentscheid war "Ding Dong" der beste Song - wie schaut's in Düsseldorf aus?

Musikalisch blieb Dana der große internationale Durchbruch zwar versagt, sie konnte aber in Israel einige Charterfolge feiern. 2008 kehrte sie zum Eurovision Song Contest zurück, diesmal als Komponistin und Texterin für den Sänger Boaz Mauda. Der Song "Ke'ilu Kan" konnte sich für das Finale qualifizieren und erreichte einen achtbaren neunten Platz.

Bislang ist es nur einem Interpreten gelungen, zwei Siege beim Eurovision Song Contest einzufahren: Für Irland errang Johnny Logan 1980 mit "What's Another Year" und 1987 mit "Hold Me Now" den Sieg. Dieses Jahr haben sowohl Dana International als auch Lena Meyer-Landrut die Chance auf einen zweiten Titel. Allerdings muss Dana auch als ehemalige Siegerin zunächst das Grand-Prix-Halbfinale überstehen. Sie tritt in der zweiten Vorausscheidung am 12. Mai an. Am 14. Mai wird sie dann - wenn die Zuschauer gnädig sind - ihr Land im Finale vertreten. Die Buchmacher schätzen ihre Siegchancen allerdings als eher gering ein: Beim irischen Anbieter "PaddyPower" erhält man bei einem Sieg das 25-fache des Einsatzes zurück. Wer dagegen auf Lena Meyer-Landrut tippt, kann lediglich mit einem Kurs von 1:5 rechnen. (dk)



#1 FloAnonym
  • 09.03.2011, 12:51h
  • Schade, dass hier kein Video zu ihrem Lied ist...

    Damals fand ich Dana International toll, weil sie ein bisschen frischen Wind und Modernität in diese Veranstaltung gebracht hat und weil manche Ewiggestrige sich so über sie aufregten. Außerdem fand ich ihr Outfit klasse und das Lied auch ganz toll.

    Mal gespannt, womit sie dieses Jahr antritt und wie das ganze ausgeht. Diesmal sind ja mehr homophobe Ostblockstaaten als damals dabei, was sich in der Abstimmung niederschlagen könnte.
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#2 FloAnonym
#3 UweBerlinProfil
  • 09.03.2011, 13:28hBerlin
  • Antwort auf #1 von Flo
  • Das wird leider schwierig für Dana.
    Konnte den Vorentscheid aus Israel dank Internet mit verfolgen. Es waren sehr schwache Lieder dabei und das von Dana war das beste aus meiner Sicht. Leider war sie gesanglich teilweise wackelig und der Sound der Veranstaltung war insgesamt grottig. Passte vielleicht auch zu diesem Tiefgaragenflair.
    In Düsseldorf wird sie es mit "Ding Dong" schwer haben - sogar, wenn Israel sich qualifizieren müsste. Der Song klingt altbacken, ihm fehlt Dynamik und damit hätte sie auch 1998 scon auftreten können.
    Stimmung kam bei der Show dann auf, wenn Dana etwas Show machte und sich divenhaft bewegte.
    Eine Konkurrenz für Lena ist das offensichtlich nicht.
    Die bislang von anderen Ländern gehörten Lieder sind ebenfalls sehr beliebig und altbacken - da klingt das was aus Deutschland kommt geradezu revolutionär.
    Die Eurovisionsländer sollten endlich mal frischere Songs zum Wettbewerb schicken als das übliche Eurovisions-Geklingel. Trotzdem muss man es als Fan natürlich sehen und gesehen haben
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#4 WAWAnonym
  • 09.03.2011, 14:34h
  • Ob sie noch einen Schwanz hat oder nicht, sie ist eine Frau.
    Der CSD braucht mehr hübsche, junge Männer anstatt das die Schwulen ihrem aufgesetzten Divenkult hinterher rennen und meinen jede weibliche und transsexuelle Sängerin die sich halbnackt präsentiert vereehren zu müssen
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#5 Diz!Anonym
#6 jojoAnonym
  • 09.03.2011, 16:24h
  • das nenne ich mal traditionspflege: titel mit klingel- und klopfgeräuschen bilden ja mittlerweile schon eine ganz eigene kategorie im esc. das ist sowas von retro...

    die musikalische qualität ist hier aber leider wirklich ziemlich mau.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.03.2011, 16:27h
  • Mal sehen, ob es für das Finale reicht. Ich wünsche Dana International viel Glück!
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#8 FloAnonym
#9 HannibalEhemaliges Profil
#10 schnippschnappAnonym
  • 09.03.2011, 18:00h
  • Also ist sie eine Frau und keine Transsexuelle nämlich wenn die operiert sind sind es keine Transsexuellen mehr. Ihr seit in größtem Maß transophob und frauenfeindlich dazu!
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