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Party auf dem Schwuppendampfer (Bild: Atlantis Events)

Der Medienrummel um die größte Gay Cruise aller Zeiten, bei der im Februar 5.400 Schwule und Lesben für eine Woche durch die Karibik tourten, hat in der Szene zu einer erhöhten Nachfrage nach Schiffsreisen geführt. Dies teilte der amerikanische Veranstalter "Atlantis Events" mit, der sich auf Homo-Kreuzfahrten spezialisiert hat. So ist beispielsweise die Gay-Cruise vom 1. bis 10. August 2011 durch das westliche Mittelmeer bereits bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Für die Wiederholung der schwul-lesbischen Mega-Kreuzfahrt mit der "Allure of the Sea" vom 29. Januar bis 5. Februar 2012 hat unterdessen Anfang des Monats der Ticketverkauf begonnen. Von Fort Lauderdale geht es diesmal unter anderem nach Cozumel in Mexiko und Haiti. Das erst im Dezember 2010 in Dienst gestellte Luxusschiff mit 16 Decks bietet Platz für 5.400 Passagiere. Zum Unterhaltungsangebot an Bord gehören neben Restaurants, Bars und Cafés u.a. ein "AquaTheater", Kletterwände, eine Pool-Landschaft mit Solarium und Fitnesscenter sowie ein eigener "Central Park" mit Bäumen und Grünflächen.

Die letzte Kreuzfahrt der "Allure of the Seas" geriet im Februar negativ in die Schlagzeilen, weil ein US-Bürger an Bord wegen Drogenhandels festgenommen wurde (queer.de berichtete).

Gay Cruise durch die Mexikanische Riviera

Deutlich kleiner mit "nur" 1.916 Betten ist die "Oosterdam" der Holland-America-Line, die am 15. Oktober 2011 in San Diego zu einer einwöchigen Gay Cruise durch die Mexikanische Riviera in See stechen wird. Die Preise für die restlichen Plätze sind vergleichsweise moderat: Für eine Innenkabine muss pro Person mit rund 560 Euro gerechnet werden. Hinzu kommen etwa 190 Euro für Hafengebühren, Steuern und Trinkgelder.

Die Firma Atlantis Events mit Sitz in Hollywood (Kalifornien) bietet seit zwanzig Jahren Reisen für Schwule und Lesben an. In Deutschland wird sie u.a. durch das Portal gaykreuzfahrt-online.de vertreten. (cw)