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Nicht so schüchtern, Jungs... (Bild: Dominic Alves / flickr / by 2.0)

5,2 Prozent der 15- bis 44-Jährigen Amerikaner hatten in ihrem Leben schon einmal gleichgeschlechtlichen Sex, aber nur 1,7 Prozent bezeichnen sich als schwul, heißt es in einer neuen Studie der US-Gesundheitsbehörde.

Bei der groß angelegten Untersuchung interviewten Mitarbeiter der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zwischen 2006 und 2008 insgesamt 13.500 Menschen. Von den befragten Männern gaben 5,2 Prozent an, schon einmal Sex mit einem anderen Mann gehabt zu haben. Bei einer ähnlichen CDC-Umfrage 2002 betrug der Anteil noch 6,0 Prozent. Sie befindet sich aber noch innerhalb der Fehlertoleranz, die bei dieser Frage mit 0,5 Prozentpunkten angegeben ist.

Frauen zeigen weniger Zurückhaltung bei gleichgeschlechtlichem Verhalten: Unter den 15- bis 44-jährigen Befragten gaben 12,5 Prozent an, schon mindestens einmal mit einer Frau ins Bett gegangen zu sein (2002: 11,2 Prozent). Auffällig ist, dass bei Männern eher formal Hochgebildete gleichgeschlechtliche Handlungen ausprobieren, während besonders Frauen ohne Schulabschluss es mit anderen Frauen versuchen: Bei Männern gaben 3,6 Prozent ohne Schulabschluss an, schon mal mit einem Mann geschlafen zu haben - haben sie ein College besucht, steigt die Zahl auf 8,0 Prozent. Zwar haben mehr Frauen mit Uniabschluss (9,9 Prozent) gleichgeschlechtliche Handlungen ausprobiert - bei Frauen ohne Schulabschluss waren es aber 15,2 Prozent.

Auch das Merkmal Rasse oder ethnische Herkunft ist ausschlaggebend, wie sehr sich ein Mensch auf Zärtlichkeiten mit Mitgliedern des gleichen Geschlechts einlässt (oder dazu steht). So haben 6,0 Prozent der weißen Männer "same-sex sexual behavior" gezeigt. Bei Latinos sind es nur 3,8 Prozent, bei Schwarzen sogar lediglich 2,4 Prozent. Ähnliche Unterschiede konnten die Forscher bei Frauen feststellen.

Bekennende Schwule haben besonders oft Uni-Abschluss

Weit weniger Menschen, die Sex mit Mitgliedern des gleichen Geschlechts gehabt haben, identifizieren sich allerdings selbst als homosexuell, schwul oder lesbisch. Unter den jungen Männern sind das 1,7 Prozent (2002: 2,3 Prozent). Der Anteil ist am höchsten bei Männern mit Uni-Abschluss (3,1 Prozent). Unter allen Männern bezeichnen sich weitere 1,1 Prozent als bisexuell (2002: 1,8 Prozent).

Bei Frauen ist die Zahl niedriger, obwohl sie mehr gleichgeschlechtlichen Sex haben: Nur 1,1 Prozent bezeichnen sich als "lesbian, gay or homosexual". Weitere 3,5 Prozent sehen sich als bisexuell.

Die Studie fand weiter heraus, dass junge Menschen offenbar generell länger auf ihr erstes Mal warten. So erklärten 27 Prozent der männlichen Befragten und 29 Prozent der Amerikannerinnen zwischen 15 und 24 Jahren, dass sie noch nie Sex gehabt haben. Die CDC begrüßte diesen Trend und wies auf den nach wie vor hohen Anteil minderjähriger Mütter hin. In keinem anderen westlichen Land gibt es mehr "Teen Pregnancies" - rund sechs Prozent der minderjährigen Mädchen werden in den USA schwanger. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.03.2011, 09:54h
  • Was lernen wir daraus? Schwule sind gebildeter als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossen, heißt, sie sind das Bildungsbürgertum von heute!
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#2 stromboliProfil
#3 NoNoNoAnonym
#4 bushAnonym
  • 11.03.2011, 12:07h
  • "Mitarbeiter der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zwischen 2006 und 2008.."

    " The
    measures presented in this report were collected using Audio Computer-Assisted SelfInterviewing (ACASI), in which the respondent enters his or her own answers into the computer without telling them to an interviewer."

    Ist das Zentrum für Krankheitskontrolle und
    www.dict.cc/englisch-deutsch/prevention.html
    in die Strukturen der Homeland Security eingebunden ?

    Public health advocates are criticizing the Obama administration's 2012 budget request for cutting funding from the U.S. Centers for Disease Control and Prevention's (CDC) emergency preparedness and core disease prevention programs;

    He added, “These cuts could decimate the progress that has been made in the last decade, after September 11, 2001 and the anthrax attacks, to better prepare the country for potential disease outbreaks and bioterrorism events,” he said.
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#5 schwulenaktivist
  • 11.03.2011, 12:46h
  • Diese Resultate sind eine "heteropropagandistische" Untertreibung! Die meisten Menschen, welche homosexuelle Erlebnisse hatten, werten diese nicht als "richtigen Sex". Ausserdem glauben viele homosexuell Aktiven, die nebenbei auch hetero verkehren, sie seien nicht "homosexuell"! Vor allem die Tausenden von Männer, die sich für Fotos und Filme hergeben...

    Niemand muss homosexuell orientiert sein, um diese Sexualität zu praktizieren. Man sollte endlich die Orientierung von der Praxis klar trennen!

    Kein Mann wird zur Frau, nur weil er mit ihr Sex hat! ;)
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#6 benAnonym
  • 11.03.2011, 14:13h
  • ich glaube kaum das bei solchen umfragen alle ehrlich sind und das viele junge männer homosexuelle kontakte verschweigen.
    auch wird sich ein teil der verkappten, ungeouteten mit frauen verheirateten gays als hetero bezeichnen auch wenn er ein klemmschwuler ist.

    von früher geschätzten 5 bis 10 prozent homosexuellen gelangen wir bald mit hilfe von studien, deren ergebnisse dank der hohen dunkelziffer an ungeouteten zweifelhaft sind,
    zu knapp 2 prozent.

    mir kommt immer mehr der gedanke auf es wird versucht uns als möglichst klein und schwach dastehen zu lassen.
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#7 schwulenaktivist
#8 Gero im ExilAnonym
  • 11.03.2011, 15:37h
  • Antwort auf #5 von schwulenaktivist
  • "Niemand muss homosexuell orientiert sein, um diese Sexualität zu praktizieren."

    Und niemand muss heterosexuell orientiert sein, um diese Sexualität zu praktizieren. ( siehe Ehe)

    Ist es für einen Schwulenaktivisten nicht wichtiger sich für die unterdrückte homosexuelle Orientierung von schwulen Männern in der heterosexstischen Mehrheitsgesellschaft einzusetzen als die typischen Sprüche zu klopfen wie: wenn du was mit Männern hast bedeutet das nicht automatisch das du schwul bist.
    Wenn ein Junge seine ersten Erlebnisse mit einem Mädchen hat sagt auch keiner zu ihm das er nicht hetero ist.
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#9 schwulenaktivist
#10 Kranke WeltAnonym
  • 11.03.2011, 22:54h
  • So öde sehen [männliche, nicht von Frauen fotografierte *] Sexsymbole aus

    Weil sich in der Hamburger Ausstellung "Traummänner" vor allem Mode- und Werbefotografen präsentieren, gibt es fast nur glattpolierte Superkerle aus dem Medien-Mainstream zu sehen. *ZUM GLÜCK HABEN ABER AUCH EIN PAAR FRAUEN ZUR KAMERA GEGRIFFEN.
    ...

    Schlafzimmerblick, Schmuselippe, eine Blüte im Mundwinkel, kein störendes Härchen. Da ist er ja, der neue Mann. Ein Mädchen.

    Es wäre eine NETTE POINTE, wenn die in den Hamburger Deichtorhallen gezeigten "Traummänner" diesem neuen Männlichkeitsideal entsprächen, das Feminismus, SCHWULEN-EMANZIPATION UND ÄSTHETISIERUNGSWAHN erschaffen haben, zumindest wenn man soziologischen Men's Studies Glauben schenkt.

    www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,750294,00.html

    www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65614.html
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