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Szene aus dem Film von 1993: Hape Kerkeling im Kostüm des "luschtigen Glückshasen"

Schwule Comedy-Connection: Thomas Hermanns bringt Hapes Kultfilm in Düsseldorf auf die Bühne - den zickigen Showmaster spielt Dirk Bach.

Von Carsten Weidemann

Der "luschtige Glückshase" in der Show "Witzigkeit kennt keine Grenzen", Heinz Schenk als Moderator Heinz Wäscher, die Omma mit dem Bollerwagen oder der geniale Casting-Song "Mein Vati hat drei grunzende Schweine" - Hape Kerkelings Kultfim "Kein Pardon" ist einfach unvergessen. Die Satire von 1993 um den untalentierten Schnittchenverkäufer Peter Schlönzke aus dem Ruhrpott, der vom Kabelträger einer TV-Show erst zum "Glückshasen" und dann zum Moderator mutiert, hat das deutsche Fernsehen genial auf die Schippe genommen.

Achtzehn Jahre später kommt "Kein Pardon" nun im Düsseldorfer Capitol Theater als Musical auf die Bühne - Premiere ist am 6. November 2011. Die Idee dazu hatte Comedian Thomas Hermanns, der das Script geschrieben und dabei die Story aus dem Film weiterentwickelt hat. "Als Thomas mit der Idee auf mich zukam, habe ich gedacht, der ist jetzt total durchgeknallt", sagte Hape Kerkeling am Freitag auf einer Pressekonferenz im Capitol Theater. Doch Hermanns konnte ihn überzeugen, und schon bald war Kerkeling Feuer und Flamme.

Dirk Bach löst Heinz Schenk als zickigen Moderator ab


Heinz Schenk spielte im Film den cholerischen Moderator Heinz Wäscher

Einer der Hauptdarsteller des Musicals steht bereits fest: Der Komiker Dirk Bach wird zumindest in den ersten beiden Monaten der bislang unbefristeten Laufzeit die Rolle des zickigen und cholerischen Show-Moderators Heinz Wäscher übernehmen - der soeben begonnene Vorverkauf reicht bis in den Sommer 2012 hinein.

"Ich freue mich wahnsinnig auf Dirk Bach", sagte Hape Kerkeling. "Was der aus der Rolle macht, ist der absolute Wahnsinn. Ich bin sicher, das Stück wird die Leute vom Hocker hauen." Bereits im Film von 1993 hatte Dirk Bach eine Nebenrolle gespielt - den Komiker Hardy Loppmann, der Lockenwickler tragen und auf einem Schrank sitzen muss.

Die anderen Darsteller im Musical werden derzeit noch gesucht. "Wir wollen einfach die besten Leute für diese Produktion haben", sagte Regisseur Alex Balga. Kerkeling selbst, der im Film die Hauptfigur Peter Schlönzke spielte, übernimmt aus Zeitgründen keine Rolle.

Youtube | Hape Kerkeling und Dirk Bach im Film von 1993

Kerkeling: "Das lustigste deutsche Musical"


Pressekonferenz im Capitol Theater: Alex Balga, Thomas Hermanns, Lustiger Glückshase, Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Thomas Zaufke (Bild: Jens Hauer)

Dank der schwulen Comedy-Connection kann sich das Publikum wohl auf unzählige Gags und geniale Unterhaltung einstellen: "Das wird das lustigste deutsche Musical", warb Hape Kerkeling auf der Pressekonferenz für das Projekt. "Das ist eine absolut alberne Show", ergänzte Thomas Hermanns: "Mehr Muppet-Show als Helmut Dietl."

Die Musik stammt größtenteils von Hape Kerkelings Stamm-Komponisten Achim Hagemann - der sich bereits den Original-Filmsong "Witzigkeit kennt keine Grenzen" oder auch den Kerkeling-Klassiker "Hurz" ausgedacht hat. "Eine breite Mischung von Polka bis Punk."

"Kein Pardon - Das Musical" wird ab 6. November 2011 täglich im Düsseldorfer Capitol-Theater aufgeführt. Karten gibt es im Vorverkauf zu Preisen zwischen 24,90 und 79,90 Euro.

Youtube | Die Casting-Szene aus dem Film: "Mein Vati hat drei grunzende Schweine"


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#1 AlexAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.03.2011, 12:40h
  • Ich habe den Film auf DVD und amüsier mich jedes Mal köstlich darüber! Ob das ganze denn auch als Musical taugt, bleibt erst einmal dahingestellt. Mit Dirk Bach als Heinz Wäscher wird aber das Ganze wohl sehr erfolgreich (Hauptsache, er muß nicht singen).
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#3 alexander
  • 20.03.2011, 17:58h
  • hape, allein, ist immer klasse !
    aber deutsche "comedie" ist und war immer eher peinlich oder so plump, dass einem das lachen im halse steckenblieb, da gibt es unendlich viele peinliche filmchen, die selbst gute darsteller nicht retten konnten !
    als musical, vielleicht ok ?
    aber allein für diesen spass 30.- bis 80.- € pro karte berappen zu müssen, ist schon sehr stolz, für einen vergnüglichen abend !
    ausserdem tut man sich mit dem knallchargen d. bach mit sicherheit keinen gefallen.
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#4 herve64Profil
  • 20.03.2011, 18:35hMünchen
  • Ist es in der heutigen Zeit eigentlich auch noch möglich, einen genialen Film einfach mal so stehen zu lassen, ohne ihn gleich als Musical zu verwursten? Diese ganze Musical-Inflation nervt langsam tierisch!!!
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#5 MarekAnonym
  • 21.03.2011, 11:43h
  • Mit dem lustichen Glückshaas kann ich net arbeiden.

    Wenn die Musik toll ist, könnte das durchaus ein kleiner Erfolg werden. Wird sicher nie eines der ganz großen Musicals werden, aber es könnte doch ganz nett werden.

    Mal sehen, ich werde es mir dann auf jeden Fall anschauen gehen.
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