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(Bild: Universal Music)

Das von Tim Pagnotta (Sugarcult) produzierte Debütalbum "Habits" sorgt im noch jungen Jahr für jede Menge frischen Wind in der Rockwelt.

Wie die grell leuchtenden Verästelungen im Namen der Neon Trees schon vermuten lassen, treffen im Sound der US-Überflieger ganz unterschiedliche Welten aufeinander: absolut eingängige Pop-Hooks kollidieren mit dem guten alten Rock; zusammen ergibt das überaus melodische und treibende Hymnen über jugendliche Existenzängste, Sehnsüchte und schöne wie schmerzvolle Liebesabenteuer, die sie dermaßen aufrichtig und leidenschaftlich präsentieren, dass man sofort erkennt: diese Jungs - und das eine Mädel, das hinter dem Schlagzeug sitzt - sind mit ganzem Herzen bei der Sache.

Was man sich nun also genau unter dem Sound von Neon Trees vorstellen soll? Nun, man nehme hooklastige New Wave-Einflüsse, dazu die unbedingt menschlichen und greifbaren Geschichten des Rock, und dann fügt man obendrein noch eine Überdosis Charisma hinzu - und schon bekommt man eine ungefähre Vorstellung davon, woraus sich die klangliche Palette dieser Band zusammensetzt.

Youtube | Neon Trees: ''Animal''

Zwischen Garage- und Dance-Rock: "Habits"


(Bild: Universal Music)

Ihr von Tim Pagnotta produziertes Debütalbum "Habits", das am 18. März auf Mercury Records erscheint, sorgt im noch jungen Jahr für jede Menge frischen Wind in der Rockwelt, und zwar aus einem einfachen Grund: Ihre Songs hätten in den gesamten 50 Jahren, die zwischen der Ära des Garage-Rock und dem Dance-Rock des Jahres 2010 liegen, zu keiner Zeit fehl am Platz gewirkt.

Beweis gefällig? Ihre erste Single "Animal" zum Beispiel, die mit kantigen Gitarren beginnt und einen daraufhin in eine Klangwelt entführt, in dem Stadionrock und Dancefloor-Sound direkt nebeneinander liegen und einander keineswegs ausschließen. Wenn Sänger Tyler Glenn in seinem Lobgesang auf das (animalische) Verlangen dann "Take a Bite of My Heart Tonight" singt, muss man ihn einfach beim Wort nehmen. (cw/pm)