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Jugendpfarrer Brent G. erzählte seinen Schützlingen, dass Homosexualität Sünde ist.

Ein Jugendpriester wollte Jugendliche von ihrer Homosexualität befreien, indem er sie zum Sex überredete - und das dutzende Male.

Der jetzt 31-jährige Brent G. aus Council Bluffs (US-Bundesstaat Iowa) arbeitet für die evangelische Victory Fellowship Church. Er wird insbesondere wegen eines Falles von Kindesmissbrauchs angeklagt: G. hatte dutzende Male einen Jungen ab seinem 14. Lebensjahr missbraucht, berichtet der Lokalsender KETV. In Iowa liegt das Schutzalter bei 16 Jahren, der Staat verbietet aber auch die Ausnutzung von Jugendlichen durch Autoritätspersonen.

Der Pfarrer ist derzeit gegen eine Kaution von 30.000 US-Dollar auf freiem Fuß, der Prozess soll am 21. April beginnen. Die Staatsanwaltschaft berichtet, sie habe inzwischen mit acht mutmaßlichen Opfern gesprochen.

Der Fall kam vor einem Monat ins Rollen, als vier junge Männer der Kirchenleitung sexuelle Übergriffe des Pfarrers meldeten. G. wurde daraufhin aufgefordert, sich der Polizei zu stellen. Er gab die Fälle zu, erklärte aber, dass er die Jugendlichen insbesondere mit Oralsex von ihrer Homosexualität heilen wollte. Der Anklage zufolge wollte er damit seinen Opfer helfen, "sexuelle Reinheit zu erreichen". Er erklärte: "Wenn sie ejakulieren, verschwinden auch die bösen Gedanken aus ihrem Kopf." Er gab ferner an, dass er während des Geschlechtsaktes ohne Unterlass gebetet habe.

Bis zu 100 Geschlechtsakte mit einem Opfer

Die "Heilung" klappte offenbar nicht beim ersten Mal. Sein erstes Opfer soll er eigenen Angaben zufolge 25 bis 50 Mal "behandelt" haben. Der inzwischen volljährige Mann berichtet selbst von 50 bis 100 Begegnungen. G. gab an, dass seine Opfer stets dem Geschlechtsakt zugestimmt hätten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat G. auch versucht, Erwachsene mit Sex zu "heilen". So erklärte ein Mann, dass er im Alter von 23 Jahren Probleme mit seiner Frau gehabt habe und G. um Hilfe bat. Der Pfarrer haben ihm daraufhin die Hose heruntergezogen und angefangen, seinen Penis zu stimulieren - im Namen der "sexuellen Reinheit".

In den USA sind in den letzten Jahren immer wieder Mitglieder der christlichen Ex-Gay-Bewegung über Homo-Affären gestolpert. So musste der Pfarrer und Lobbyist George Rekers im vergangenen Jahr zurücktreten, weil er einem Callboy auf seinen Europa-Urlaub mitnahm (queer.de berichtete). Am bekanntesten war der Fall von Ted Haggard aus dem Jahr 2006. Der Anführer einer evangelikalen Organisation mit über 30 Millionen Mitgliedern wurde von einem Callboy geoutet. Grund: Der Sexarbeiter war sauer, dass Haggard öffentlich Homosexualität als Sünde bezeichnete, privat aber seine Sexualität mit Männern auslebte (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 Katrin
#2 FlorianAnonym
  • 22.03.2011, 17:01h
  • Ja klar ich lass mir auch immer einen vom Pfarrer blasen um sexuelle Reinheit zu erlangen
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#3 jojoAnonym
  • 22.03.2011, 17:04h
  • wow, ein homoaustreiber - und selber schwul? und wer ist jetzt überrascht?

    vielleicht sollte man eher darüber berichten, wenn sich ein einziger von diesen perversen idioten mal wirklich als eindeutig hetero erweisen würde...
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#4 FloAnonym
  • 22.03.2011, 17:07h
  • Das zeigt doch nur wieder mal, wie verlogen und scheinheilig diese ganze Ex-Gay-Bewegung ist.

    Die haben ganz andere Ziele und wollen mit ihrem Hass nur von ihrem eigenen verdorbenen Charakter ablenken!

    Solche "Kirchen" sollten verboten werden.
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#5 FrühlingAnonym
  • 22.03.2011, 17:10h
  • Nun weiß ich, was es bedeutet, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben! *lol*

    Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste man eigentlich über solchen Irrsinn lachen....
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#6 GeertAnonym
  • 22.03.2011, 17:13h
  • Diese Sekte ist den sogenannten Pfingstgemeinden zuzurechnen. Das sind die Leute, die "wiedergeboren" sind, "Jesus angenommen haben" und sonntags mit erhobenen Händen und geschlossenen Augen "Lobpreislieder" grölen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts gab es die überhaupt noch nicht; heute sind sie mit fast 500 Millionen MItgliedern weltweit eine der größten christlichen "Kirchen". Sie sind alle erzkonservativ, anti-schwul und pro-amerikanisch. In lateinamerikanischen Ländern wie Guatemala und Brasilien haben sie teilweise schon bis zu 40 % der Bevölkerung vereinnahmt. Sie sind das Mittel, mit dem us-amerikanische Denkstrukturen und damit kapitalistische Wirtschaftsmethoden in lateinamerikanische Ländern eingeführt werden sollen. Damit sollen diese Staaten umgebaut werden, was auch eine erzkonservative Familienmoral bedeutet, in der Schwule natürlich keinen Platz haben.
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#7 gottAnonym
  • 22.03.2011, 17:28h
  • "Der Anklage zufolge wollte er damit seinen Opfer helfen, "sexuelle Reinheit zu erreichen". Er erklärte: "Wenn sie ejakulieren, verschwinden auch die bösen Gedanken aus ihrem Kopf." Er gab ferner an, dass er während des Geschlechtsaktes ohne Unterlass gebetet habe."

    ob er an den mist selber glaubt den er labert, das würde mich mal interessieren.
    diese verlogenen homohasser, wie bigott kann ein mensch innerlich sein...fast schon psychiatrisch auffällig
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#8 jojoAnonym
#9 Diz!Anonym
#10 SebiAnonym
  • 22.03.2011, 19:21h
  • Die so hetzen, wollen immer nur von sich selbst ablenken.

    Diese Homohasser haben viel Schlimmeres zu verbergen und deswegen müssen sie hetzen.
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