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Fesselnde Charakterstudie einer lesbischen Offizierin

Ned Farrs Romantik-Drama "A Marine Story" wird Ende März im Rahmen der "L-Filmnacht" in 15 deutschen Städten gezeigt.

Von Carsten Weidemann

Das eher linke Lesbenmagazin "L-Mag" war entsetzt: "Militär, Ordnung und Disziplin als Lebensinhalt für Lesben? Da darf gestritten werden!", schrieb es über den Film "A Marine Story" von Ned Farr. Andere feiern das Porträt einer homosexuellen Offizierin aus dem Jahr 2010 als gelungene Entgegnung auf die damals noch existierende "Don't Ask Don't Tell"-Regelung oder gar als "lesbische Mischung aus Walking Tall und Billy Jack".

In dem Romantik-Drama spielt die durchtrainierte und nach eigenen Worten "omnisexuelle" Schauspielerin und Akrobatin Dreya Weber die hoch dekorierte lesbische Offizierin Alex, die völlig unerwartet aus dem aktiven Dienst des U.S. Marine Corps entlassen wird. Ohne Perspektive und zurück in ihrer kleinen, konservativen Heimatstadt willigt Alex spontan ein, die frühreife, rebellische Teenagerin Saffron (Paris Pickard) zu trainieren und auf den rechten Weg zu bringen. Dabei kommen sich die beiden Frauen auch emotional immer näher - und Alex entwickelt sich für Saffron zu genau der geradlinigen, unnachgiebigen Autoritätsperson, die ihr bisher fehlte.

In bester "Karate Kid"-Manier drillt Alex Saffron und gibt ihr die - nicht nur körperliche - Kraft, sich vom faulenzenden Teenager in eine starke junge Frau zu verwandeln, die bereit ist, die Herausforderung als Rekrutin in einem Boot Camp der U.S. Marines anzunehmen. Doch nachdem Saffron erwachsen geworden und bereit ist, ihren Weg zu gehen, muss Alex all ihre Kraft zusammennehmen, um sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen... Kann die Beziehung der beiden den kommenden Herausforderungen standhalten?

"A Marine Story ... every fight is personal" wurde auf internationalen Filmfestivals bisher mehr als ein Dutzend Mal ausgezeichnet. Ende März ist der Film im Rahmen der "L-Filmnacht" in 15 deutschen Städten zu sehen. Am 1. April erscheint er zudem bei Pro-Fun Media auf DVD.

Die Termine: "A Marine Story" bei der L-Filmnacht

CinemaxX Augsburg: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Berlin, Potsdamer Platz: 25. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Bielefeld: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Bremen: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Dresden: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Essen: 28. März, 20:00 Uhr
Lesbisch Schwule Kulturhaus Frankfurt: 26. März, 21:00 Uhr
CinemaxX Hamburg Wandsbek: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Hannover Niko: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Magdeburg: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Mannheim : 25. März, 20:15 Uhr
CinemaxX München: 25. März, 21:00 Uhr
CinemaxX Oldenburg: 28. März, 20:00 Uhr
CinemaxX Stuttgart an der Liederhalle: 25. März, 21:00 Uhr
CinemaxX Wuppertal: 28. März, 20:00 Uhr



#1 böblingenAnonym
  • 23.03.2011, 11:36h
  • Das eher linke Lesbenmagazin "L-Mag" war entsetzt:
    "Militär, Ordnung und Disziplin als Lebensinhalt für Lesben?

    Originell. Gab's so wohl noch nicht.

    Lesbisches Blut für unser Öl?

    In einem Interview mit dem TV-Sender "MSNBC" betonte der demokratische Abgeordnete Ed Markey, dass der Grund des Angriffs auf Libyen in den reichen Ölvorkommen in dieser Region liegt.

    Die jüngsten Ereignisse in Japan hätten gezeigt, wie schwierig die energiepolitische Situation international geworden sei. Daraus sieht er noch eine stärkere Abhängigkeit von Öl gegeben.

    Interview mit dem TV-Sender MSNBC

    www.realclearpolitics.com/video/2011/03/21/dem_congressman_w
    ere_in_libya_because_of_oil.html
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#2 FloAnonym
#4 der jodlerAnonym
  • 23.03.2011, 16:27h
  • das sind perlen:

    Die Ehre des lesbischen Offizierin

    beim ersten ard-brennpunkt zu japan:

    dann kommt so ein erdbeben aus heiterem himmel

    war auch schön.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 Top-GeschäftAnonym
  • 24.03.2011, 12:22h
  • Antwort auf #1 von böblingen
  • Was sagt eigentlich der/die Steuerzahler/in dazu?

    Deutschlands Verteidigungsausgaben hoch wie nie

    Laut einer Studie gibt Deutschland soviel Geld wie nie zuvor für militärische Zwecke aus. Auch beim internationalen Waffenhandel ist die Bundesrepublik stark beteiligt...

    ...der Verteidigungsetat der Bundesrepublik lege seit 2006 wieder stetig zu und habe in diesem Jahr mit rund 31,2 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht...

    Insgesamt halte der Trend zur Hochrüstung bei konventionellen Waffen (ohne Atomwaffen) weltweit an, heißt es im BICC-Jahresbericht 2008/2009. Global stiegen die Militärausgaben seit Mitte der 1990er Jahre immer weiter.

    Sie hätten im Jahr 2007 bei gut 1,3 Billionen US-Dollar gelegen. Das bedeute real (inflationsbereinigt) eine Zunahme um sechs Prozent gegenüber 2006 und um 45 Prozent seit 1998.
    www.zeit.de/online/2009/21/militaer-waffenhandel-deutschland
    -2


    ===> Die (aktuell sich weiter optimierende) Kriegspropaganda der Medien und die Religion des 11. Septembers häufiger mal vor diesem Hintergrund betrachten!
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