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Einzelkommentar zu:
Vatikan fürchtet homofreundliche UN


#4 jojoAnonym
  • 23.03.2011, 14:12h
  • die ganze rede tomasis (in englischer sprache) hier:

    www.radiovaticana.org/EN1/Articolo.asp?c=471925

    tomasi verneint dort wieder einmal die existenz einer "sexuellen identität": man müsse zwischen sexuellen gedanken und gefühlen einerseits (die nicht strafbar sein dürften) und sexuellen handlungen andererseits unterscheiden. letztere müssten staaten schon hier und da bestrafen. als beispiele für strafwürdige sexualität nennt er, wenig subtil, inzest und pädophilie (dass er homosexualität nicht mehr offen in diese reihe einordnen darf, ohne proteste zu erregen, hat er wohl inzwischen kapiert, also bleibt es beim indirekten vergleich).

    tomasis erleichterung darüber, dass viele religionen sich in der strafwürdigkeit von homosexualität immer noch einig sind, ist in der rede deutlich spürbar.

    das wirklich empörende ist aber der schluss der rede:
    "they are stigmatised, and worse -- they are vilified, and prosecuted. These attacks contradict the fundamental principles announced in three of the Council’s resolutions of this session. The truth is, these attacks are violations of fundamental human rights, and cannot be justified under any circumstances."

    es ist kaum zu glauben, dass hier nicht von den schwulen, lesben und transgendern in der welt die rede ist, die schutz vor ganz realen und oft lebensbedrohlichen angriffen wirklich bitter nötig hätten, sondern von den doch eher eingebildeten "angriffen" auf die angeblich unterdrückten christen.

    das recht auf homophobe hetze ist dem vatikan wichtiger als das recht auf ein gewaltfreies leben.
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