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Kommentare zu:
Vatikan fürchtet homofreundliche UN


#61 jojoAnonym
#62 Timm JohannesAnonym
  • 24.03.2011, 15:09h
  • Antwort auf #61 von jojo
  • @jojo
    Und damit Du einmal innehälst, empfehle ich Dir zur Islamkritik folgendes Buch der dänischen Autorin Karen Jespersen.

    "Islamister og Naivister: et anklageskrift"(Islamisten und Naive: eine Anklageschrift), People’s Press, September 2006

    Schliesslich möchte ich hier nicht auf die Sarrazin-Debatte aufspringen. Sarrazin hat durchaus in Teilen mit seinen Aussagen Recht, aber er "überzieht" durch seine Wortwahl und Ausdrucksweisen. Daher empfehle ich Dir die dänische Autorin Karen Jespersen.

    Das Buch war 2005 auf Platz 1 der Bestsellerliste in Dänemark. Die Autorin Jespersen wechselte von den Sozialdemokraten in Dänemark zur rechtsliberalen Partei Venstre, dessen Parteivorsitzender derzeit Dänemark regiert. Karen Jespersen verließ die dänischen Sozialdemokraten aufgrund der großzügigen, naiven Einwanderungspolitik der Sozialdemokraten/Linken in Dänemark.

    Aus meiner Sicht eines engagierten christlichen LGBT-Aktivisten, der zugleich Mitglied im LSVD ist, halte ich Dich für einen der "Naiven", wie sie im Buch von Jespersen beschrieben sind. Du und andere atheistische/linke LGBT-Aktivisten merken überhaupt nicht, wie das Gift des Gedankengutes des Korans unsere europäische Gesellschaft angreift (Ehrenmorde, Homohass, Zwangsverheiratungen, Kopftuchtragen und irgendwann dann die "Burka" in 40 Jahren bei erfolgreicher Islamisierung,...). Ihr habt nämlich größtenteils alle den Koran nicht einmal gelesen und merkt nicht einmal, was an den Koranschulen mittlerweile gelehrt wird.

    Wir können uns gern in 30 Jahren noch einmal auch über dieses Thema unterhalten und Du wirst dich wundern, wie massiv dann dies Thema uns beschäftigen wird. Die Anfänge einer misslingenden Einwanderung und Integration sind bereits jetzt in den Niederlanden erkennbar und werden noch weiter aufgrund des Zuwanderungsdruckes aus Nordafrika/Naher Osten zunehmen. Die Linken und leider auch die Grünen verharmlosen diese Entwicklung und wer wie Sarrazin sich traut dies Thema aufzugreifen, wird als ausländerfeindlich dargestellt. Sicherlich ist Sarrazin nicht ausländerfeindlich uns seine Ehefrau auch nicht und sicherlich ist es die dänische Politikerin und Autorin Karen Jespersen auch nicht.

    Ich empfehle Dir, das Buch von Jespersen, das 2005 auf Platz 1 der Bestsellerliste in Dänemark war, zu lesen.

    ---> Was der Vatikan sagt, ist bedauerlich und kritikwürdig, aber wie ein anderen Forenschreiber gut ausdrückte; dies kann man einfach ignorieren. Das ist aber beim Islam nicht der Fall, das wird uns hier in Europa immer mehr mit zunehmender islamischer Einwanderung Probleme bereiten.
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#63 Timm JohannesAnonym
  • 24.03.2011, 15:24h
  • *
    www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&task=view
    &id=2263&Itemid=194


    Und wie nicht anders zu erwarten, kommt natürlich hierzu auch ein Kommentar des Grünen LGBT-Aktivisten und Politiker Volker Beck. Ich bin echt geneigt, dies auf der Verbandssitzung im Frühjahr einmal anzusprechen.

    Natürlich hat Volker Beck mit seinem Statement und seiner Kritik am Papst vollkommen Recht.

    Aber auch hier wieder, wo bleibt sein Statement und seine Aussage, dass ALLE (!) islamisch geprägten Staaten der Welt auf der Unterschriftenliste der UNO fehlen. Das ist der eigentliche Skandal, Volker Beck.

    Es fällt nunmal sehr auf, dass hier zum Islam seitens der Linken und leider auch Grünen viel zu oft geschwiegen wird und lieber auf dem Vatikan "herumgetreten" wird. Da haben Cem Özdemir und Co viel Arbeit geleistet, muss man leider feststellen...die Grünen und Linken sind naiv, wenn es um die Einwanderungsdebatte geht und tragen daher auch Mitschuld an den zunehmenden Problemen in Europa.

    Menschen wie Sarrazin, Jespersen, usw., die alle keine Nazis sind und die alle sicherlich über ausländische Freunde verfügen, warnen vor dieser Entwicklung und diese Menschen stammten einst aus den Reihen der Linken/Sozialdemokraten und sind mittlerweile ins bürgerliche Lager gewechselt, da sie die naive Einwanderunspolitik der Grünen/Linken nicht länger "ertragen" konnten.
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#64 InyahAnonym
  • 24.03.2011, 16:10h
  • noch mal: Bosnien und Albanien sind auch islamisch geprägte Staaten und haben zugestimmt. Also lass den Unsinn einfach. Der wirkliche Skandal ist, dass vermeintliche LGBT-Aktivisten immer wieder Vorurteile gegen andere Minderheiten schüren ohne zu erkennen, dass Minderheiten als Sündenböcke austauschbar sind. Weder sind Muslime noch ist "der Islam" homophober als andere Religionen bzw. religiöse Menschen. Es gibt solche und solche.
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#65 jojoAnonym
  • 24.03.2011, 16:31h
  • Antwort auf #62 von Timm Johannes
  • - "was genau geht da in teilen des islam vor, das wir nicht genauso gut (oder schlecht) auch in teilen des christentums finden würden?"

    kommt da noch irgendeine antwort von dir?

    oder glaubst du wirklich, es ist überzeugend genug, noch einmal damit zu protzen, dass du den koran gelesen hast (um den realen islam zu verstehen muss man mehr tun als das) und alle anderen nicht (woher willst du das eigentlich wissen)?
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#66 LorenProfil
  • 24.03.2011, 17:44hGreifswald
  • Die Erklärung:

    www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Menschenrechte/SOGI_Joi
    nt_statement.pdf


    Punkt 6:

    "We note that the Human Rights Council must also play its part in accordance with its mandate to 'promote universal respect for the protection of all human rights and fundamental freedoms for all, without discrimination of any kind, and in a fair and equal manner' (GA 60/251, OP 2)."

    Von den 46 Mitgliedsstaaten, die im Human Rights Council -dem UN-Menschenrechtsrat- sitzen, schließen sich allerdings nur 21 Staaten dieser Erklärung an, während 25 Staaten dies nicht tun und damit entgegen ihrem Auftrag den Schutz von GLBTI verweigern. Jeder dieser 25 Staaten sollte m.E. aus diesem Gremium ausgeschlossen werden, egal ob es sich nun um Mauretanien, Uganda, China, Südkorea, Moldawien oder Russland handelt, da diese Länder durch ihr Verhalten in dieser Frage deutlich machen, dass sie die Universalität der Menschenrechte nicht anerkennen und damit als so etwas wie "Schutzmächte" für die weltweite Geltung der Menschenrechte völlig fehl am Platze sind.

    Unabhängig davon wird deutlich, dass in den Staaten, die eine strikte Trennung von Staat und Religion nicht einmal ansatzweise vollziehen, die weit überwiegende Mehrzahl durch ihr Abstimmungsverhalten dokumentiert, dass sie die Universalität der Menschenrechte nicht anerkennen und GLBTI nicht für vorbehaltlos schutzwürdig erachten. Aber auch z.B. die Regierung Indiens, die immerhin 1,2 Milliarden Menschen repräsentiert und ein Land, in dem der Laizismus in der Verfassung festgeschrieben ist, verweigert ihre Unterschrift unter die o.g. Erklärung - leider ohne Begründung.

    Deutlich wird, dass von den 192 Mitgliedsstaaten der UN nur 85 und damit weniger als die Hälfte bereit sind, LGBTI vor Diskriminierung und Gewalt zu schützen und die Menschenrechte ohne Wenn und Aber anzuerkennen. Das muss nicht nur LGBTI beunruhigen, sondern alle Minderheiten (die je nach Land unterschiedlich definiert werden können). LGBTI sollten daher m.E. nicht nur bezüglich der eigenen Situation besorgt und untereinander weltweit solidarisch sein und handeln, sondern auch im Hinblick auf Minderheiten im eigenen Land im Umgang sensibel sein. Wer vom Abstimmungsverhalten diverser Staatenlenker aus islamisch geprägten Ländern undifferenziert auf Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern oder deren Kinder/Enkel schließt, schließt (zu) kurz und nimmt diese wahllos in Sippenhaft für die Machthaber, welche Menschenrechte offenbar nicht als universal gültig erachten. Damit verabschiedet man sich aber aus einer auch in Deutschland gültigen Rechtsphilosophie, die jeden Menschen individuell nach seinen Taten beurteilt und nicht nach seiner Herkunft und verletzt ebenso die Menschenrechte, wobei ich hier mal aus Art. 12 auszugsweise zitieren möchte (man könnte auch andere Artikel heranziehen): "Niemand darf willkürlichen (...) Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche (...) Beeinträchtigungen."

    www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-de
    r-menschenrechte


    Aus meiner Sicht sind die Regierungen der Staaten, die die o.g. Erklärung nicht unterschrieben haben, ausnahmslos wegen ihrer mehr als zweifelhaften Haltung zu den Menschenrechten zu kritisieren, wobei der Vatikanstaat wegen seiner perfiden Täter-Opfer-Verdrehungs-Demagogie besonders scharf zu verurteilen ist. Aber auch diejenigen, die hier in ihren Kommentaren zwischen dem zu verurteilenden Handeln von Regierungen und Zuwanderern in Deutschland nicht die nötigen Differenzierungen vornehmen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie mit ihrem Handeln ebenfalls nachweisen, dass sie die Menschenrechte nur ausschnittweise anerkennen und damit denkbar ungeeignet sind, über andere zu richten, die ebenfalls nur die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Munde führen, die ihnen wegen ihrer m.E. zweifelhaften Gesinnung gerade in den Kram passen.
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#67 alexander
  • 24.03.2011, 20:48h
  • alles wäre halb so problematisch, wenn sich allein die europäischen regierungen an ihre gesetze halten würden !!!
    eben trennung von staat und kirche, was auch die finanzielle unterstützung impliziert, die sofort eingestellt werden müsste !
    dazu käme noch, dass die gesetzlichen bestimmungen : volksverhetzerei, üble nachrede ect., endlich auch für diese sekten gelten !

    und an unsere "rechtsradikalen", (für mich der ich mich immer als linker, im "negativsten sinne" beschimpfen lassen muss, speziell von unserem ehemals katholischen"dennunzianten"), der hinweis, dass der koran 500 jahre jünger als die bibel ist und auf selbiger basiert, lesen allein nützt nichts ! man muss ihn auch verstehen und interpretieren können !
    übrigens wissen diese bibeltreuen herrschaften offensichtlich auch nicht auf welchem schriftwerk die bibel basiert ?
    googeln, auch im reihenhaus mit dackel !
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#68 Timm JohannesAnonym
  • 25.03.2011, 03:58h
  • @Loren
    Ein gutes Statement, das letztlich aber von einem Naiven stammt, wie es die ehemalige dänische Innenministerin und ehemalige Sozialdemokratin in ihrem Bestseller sehr gut beschrieben hat.

    Du verkennst einfach die Wirkungen des Korans und begreifst leider nicht die Mechanismen und Auswirkungen des Islams auf unsere christlich-säkuläre Gesellschaft in Deutschland. Wenn Du hier suggerieren möchtest, das uns islamische Einwanderung Vorteile bringt, so muss ich Dich schwer enttäuschen. Gerade hierdurch wird es in Deutschland für homosexuelle Paare immer schwiergier, wie gut in bestimmten islamisch dominierten Stadtteilen einiger Grosstädte zu beobachten ist. Und wer sich hiermit näher beschäftigen will, sollte sich die innenpolitischen Entwicklungen in den Niederlanden genauer anschauen. Einst ein liberales Land ist es im Zuge der Einwanderungswirkungen nach rechts gewandert und wer als homosexuelles Paar durch Rotterdam läuft, hat "nicht viel zu lachen".

    Das was Loren schreibt ist hohes linkes idealisiertes Pseudogerede, das den im realen Leben angepöbelten homosexuellen Menschen kein wenig weiterhilft, wenn wiedereinmal türkische/arabische Männer sie anspucken, beleidigen und schlimmstenfalls attackieren.

    Und wenn der Loren hier dann so schön schreibt, es sei nicht zulässig diese Entwicklungen in Deutschland/Europa mit dem Abstimmungsverhalten von islamischen Regierungen in Afrika/Asien in Verbindung zu setzen, so kann ich nur antworten: Loren hat leider die Gesamtzusammenhänge nicht begriffen. Natürlich steckt hinter all diesen negativen Meldungen/Entwicklungen nicht der Vatikan oder der Buddhismus oder der Atheismus, sondern all dies geschieht im Kontext des Islams und seiner fatalen Wirkungen. Und wer dies bestreitet, der ist naiv oder ein bewusster Überzeugungstäter, der von den Gefahren des Islams ablenken will.
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#69 eva brunneAnonym
  • 25.03.2011, 09:46h
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • das wird dich sicher freuen.

    morgen werden in london multireligiöse, säkulare und multiethnische ethikräte eine alternative stadtbegehung machen.

    es geht um die wirklich grossen gefahren und bedrohungen unserer zeit, um die realen gefahren und bedrohungen der europäischen demokratiemodelle.

    du siehst, den menschen ist auch deine zukunft nicht egal. fürchte dich nicht. du kannst nicht tiefer fallen, als auf den boden der realität.
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#70 der brokerAnonym

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