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Kommentare zu:
Vatikan fürchtet homofreundliche UN


#71 jojoAnonym
  • 25.03.2011, 10:47h
  • Antwort auf #65 von jojo
  • "was genau geht da in teilen des islam vor, das wir nicht genauso gut (oder schlecht) auch in teilen des christentums finden würden?"

    im beantworten direkter fragen bist du nicht besonders gut, timm, oder? ich warte immer noch auf eine antwort, denn hier geht es um einen entscheidenden punkt deiner argumentation. das solltest du also schon beantworten können, wenn du glaubhaft bleiben willst.

    alles, was du in 68 schreibst, hattest du schon gesagt. neu ist lediglich eines:

    "Natürlich steckt hinter all diesen negativen Meldungen/Entwicklungen nicht der Vatikan oder der Buddhismus oder der Atheismus, sondern all dies geschieht im Kontext des Islams"

    nun wird also sogar schon der vatikan komplett freigesprochen? und das nach diesem statement in der UN? alles (!) nur (!) die schuld des islam? und du willst uns allen ernstes weismachen, es ginge dir um eine differenzierte sicht??
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#72 LorenProfil
  • 25.03.2011, 11:04hGreifswald
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • Meine Empfehlungen:

    1. Meinen Kommentar genau lesen und sich die Mühe machen, ihn zu verstehen. Dabei weniger hineininterpretieren (es handelt sich weder um Prosa noch Lyrik und für dramatische Zuspitzungen fühlst du dich wohl eher zuständig)) und mehr der Argumentation folgen.

    2. Alle Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte studieren und sich nicht scheuen, auch das eigene Handeln dahingehend zu prüfen, ob es mit allen Artikeln konform geht.

    3. Sich mit den Wurzeln des hiesigen Rechtssystems, der zugrundeliegenden Rechtsphilosophie und auch anderer prägenden Theorien (z.B. K. Popper) eingehend beschäftigen und nicht den Anschein erwecken, als sei die staatliche Ordnung oder die Rechtssicherheit hierzulande durch einzelne Straftäter -egal welcher Provinienz- gefährdet
    (übrigens eine Argumentationsstrategie, welche politische Extremisten vielerlei Couleur gern anwenden, um Verunsicherung und Furcht zu schüren): Es mangelt in Deutschland kaum an rechtlichen Grundlagen, um homophobe Täter (egal aus welchem trüben Sumpf sie kommen) zu belangen (auch wenn ich mir eine Erweiterung von GG Art. 3 und rechtliche Mittel, um Hassrede rechtlich angemessener abzuwehren, zusätzlich wünschen würde).
    Schon bedauerlich und ärgerlich und in gewisser Weise auch tragikomisch zu sehen, wie jemand, der vorgibt, eine liberale oder eine den Bürgerrechten verpflichtete Partei zu wählen, hier versucht, Zweifel an den rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten zur Abwehr von sog. "hate crimes" und Auswüchsen von religiösem wie politischem Extremismus zu säen. Paranoia revisited oder eine Strategie in deinem ganz persönlichen "Kampf der Kulturen"?
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#73 luther kingAnonym
#74 hwAnonym
  • 25.03.2011, 12:40h
  • Antwort auf #71 von jojo
  • "...die schuld des islam? und du willst uns allen ernstes weismachen, es ginge dir um eine differenzierte sicht??..." (jojo)

    "unsere christlich-säkulare Gesellschft in Deutschland" (timm johannes)

    Hierzu ein Christ mit differenzierten realen Erfahrungen.

    In der Sendung vom 20. Mai 2010 in der ARD erklärte der bayerische Ministerpräsident
    Seehofer die deutsche Verfassungswirklichkeit:

    "Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden!"

    www.youtube.com/watch?v=f1XJ9v6iV4Q

    Man muss den Umgang mit den Entscheidern neu regeln.

    Davor fürchtet sich Timm Johannes.
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#75 Timm JohannesAnonym
  • 25.03.2011, 13:33h
  • @Jojo
    Sorry jojo wenn hier einer nicht differnziert, dann bist Du es. Beim Vatikan bist gerade Du sofort hier mit Holzhammermethode am Ball und jeder noch so agitationsgeladene Kommentar wird da von Dir hervorgezaubert.

    Aber wenn es um den Islam geht, dann biste aufeinmal empfindlich, verteidigst ihn und suchst sämtliche Argumente, um Islam zu verteidigen.

    Mit solchen Agitationen bist Du es, der hier nicht hinreichend differenziert und sehr einseitig argumentiert. Auf deine Fragen hatte ich im übrigen längst geantwortet, aber du kannst bekanntlich nicht lesen und überfliegst gern Passagen, die dir nicht passen. Auch nichts Neues bei Dir hier.
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#76 Timm JohannesAnonym
  • 25.03.2011, 13:40h
  • Antwort auf #72 von Loren
  • @Loren
    Meinen Kommentar genau lesen und sich die Mühe machen, ihn zu verstehen. Dabei weniger hineininterpretieren (es handelt sich weder um Prosa noch Lyrik und für dramatische Zuspitzungen fühlst du dich wohl eher zuständig) und mehr der Argumentation folgen.

    2. Alle Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte studieren und sich nicht scheuen, auch das eigene Handeln dahingehend zu prüfen, ob es mit allen Artikeln konform geht. Insbesondere die Widersprüche der islamischen Kairoer Erklärung zu den Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte beachten und sich mit den Inhalten der zutiefst freiheitsfeindlichen islamischen Scharia auseinandersetzen.

    3. Sich mit den Wurzeln des hiesigen Rechtssystems, der zugrundeliegenden Rechtsphilosophie und auch anderer prägenden Theorien eingehend beschäftigen. Hierbei die positiven Einflüsse des Christentums bei der Ausgestaltung unserer Rechtssysteme im christlich geprägten Abendland Europas nicht vergessen.

    Ich empfehle Dir das Buch "Geschichte des Christentums in Grundzügen" von Bernd Moeller, damit Du und andere ein wenig mehr begreift, das unsere Rechtskultur und unsere Menschenrechte sich im Gegensatz zur islamischen Kairoer Erklärung und der Scharia sich zu einem wesentlichen Teil aus dem Christentum entwickelt hat.
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#77 hwAnonym
#78 jojoAnonym
  • 25.03.2011, 14:12h
  • Antwort auf #75 von Timm Johannes
  • gab's da gerade 'nen billigtarif für retourkutschen?

    wo hast du denn meine frage beantwortet? homophobie im islam? gibt's im christentum en masse. "heilige" texte, die gewalt gegen schwule rechtfertigen? dito. orte, an denen man als schwuler nicht gefahrlos in der öffentlichkeit händchen halten kann? gibt's auch in "christlichen" staaten. todesforderungen und tödliche gewalt gegen schwule? findest du auch bei radikalen christen. einflussnahme auf restriktive gesetzgebung? hat der vatikan gerade wieder eindrucksvoll bestätigt.

    wo ist der wirklich fundamentale unterschied zwischen christentum und islam?
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#79 LorenProfil
  • 25.03.2011, 22:13hGreifswald
  • Antwort auf #76 von Timm Johannes
  • Zu 1)
    Ein leidlich amüsanter Versuch. Es sei anderen Interessierten überlassen sich ein Bild davon zu machen, wer von uns beiden eher zur nüchternen Bestandsaufnahme und wer eher zur Dramatisierung neigt. Da bin ich gelassen (mal abgesehen davon, dass es mir gleichgültig ist).

    Zu 2)
    Bedauerlicherweise scheinst du nicht willens zu sein, Kommentare genau zu lesen, auf die du dich beziehst. In #66 schrieb ich, dass m.E. alle Regierungen, die die besagte Erklärung nicht unterschrieben haben, "ausnahmslos" zu kritisieren sind. Eigentlich sollte aus selbigem Kommentar auch unschwer meine Haltung zu den Regierungen der Länder hervorgehen, die in der Kairoer Erklärung die Gültigkeit der Menschenrechte unter Vorbehalt gestellt haben.
    Wer sie nicht ohne Wenn und Aber anzuerkennen bereit ist (egal aus welchen Gründen), den betrachte ich als politischen Gegner (dich eingeschlossen) - wobei ich anmerken möchte, dass ich mich keiner politischen Partei, Religionsgemeinschaft o.ä. in irgendeiner Weise verpflichtet fühle.

    Zu 3)
    Schön, dass du durch deine Litertarurempfehlung auch Hinweise auf mögliche zugrundeliegende Motive deines kleinen (um nicht zu sagen kleinkarierten) "Kampfes der Kulturen" gibst, den man wohl eher als "Kampf der Religionen" um Vorherrschaft bezeichnen sollte: Das Christentum im Abwehrkampf gegen die islamische Infiltration auf "eigenem Boden".
    Das ist wahrlich Stoff für Dramen (siehe 1.).

    Mich beschleicht da das Gefühl, ein Unterschied zwischen dir und mir entspricht ungefähr dem zwischen Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Zum besseren Verständnis daher meine Literaturempfehlung: Gerd Hamann - "Alcina-oder wie verstehe ich Händel? Ein Streifzug durch die barocke Oper" (vor allem S. 42ff). Ein Vorteil des Lesens dieser Lektüre und eines anschließenden Musikhörens an frühlingshaften Tagen: Das vermag durchaus das eine oder andere Herz zu öffnen - etwas, das dir kaum schaden dürfte.

    www.youtube.com/watch?v=CQqawFvUL1Y&feature=related

    P.S.
    An anderer Stelle hast du ja auf ein Buch von K. Jespersen verwiesen, aber unterschlagen, was ihr Ehemann und Mitautor zum Inhalt sagt. In der New York Times von 25.09.2006 steht geschrieben, dass R. Pittelkow sich dagegen verwahrt, durch dieses Buch Angriffe auf den Islam in Dänemark hoffähig machen zu wollen, "saying that his critique is of Islamic radicalism, not of Islam itself". Ob man nun diesen Argumentationsgirlanden a la Wilders Glauben schenkt oder nicht, zumindest wird hier eine Differenzierung angedeutet, die deinen Einlassungen bedauerlicherweise völlig abgeht.

    www.nytimes.com/2006/09/25/world/europe/25iht-denmark.292992
    0.html?_r=1
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