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Die Liebe zwischen Tim und Ivo währt nicht ewig...

In Tom Shanklands Thriller "No Night Is Too Long" muss sich Student Tim zwischen dem schwulen Dozenten Ivo und der geheimnisvollen Isabel entscheiden.

Von Carsten Weidemann

Psychodrama, Liebesgeschichte und Thriller in einem - das ist die BBC-Produktion "No Night Is Too Long" aus dem Jahr 2002. Der erste Langfilm von Regisseur Tom Shankland fesselt mit einer ungewöhnlichen und vielschichtigen Story, schönen Bildern und vor allem unerwarteten Wendungen. Die Hauptdarsteller, bekannt aus prominenten Filmen und TV-Serien, geben zudem vollen Körpereinsatz.

Die Story in Kürze: Das Leben des jungen Studenten Tim (Lee Williams, bekannt aus "Billy Elliot") beginnt vielversprechend. Ausgestattet mit Charme und ausgesprochen gutem Aussehen, fliegen ihm die Herzen vor allem der Mitstudentinnen nur so zu. Dass er diese reihenweise bricht, stört ihn dabei nicht weiter. Erst als er an der Uni den jungen, schwulen Archäologie-Dozenten Ivo (Marc Warren, bekannt aus "Color Me Kubrick" und "Shine") kennenlernt, der sich prompt in ihn verliebt, scheinen zum ersten Mal auch bei Tim echte Gefühle im Spiel zu sein. Gemeinsam unternehmen sie eine Reise nach Alaska, inklusive romantisch gedachter Kreuzfahrt durch die Fjorde.

Hässlicher Streit auf einer einsamen Insel

Doch dann kommt alles ganz anders als gedacht: Als Tim einmal allein im Hotel ist, lernt er die geheimnisvolle Isabel (Mikela J. Mikael, "The L Word", "Andromeda") kennen. Sein Herz rast, zum allerersten Mal in seinem Leben scheint er so richtig verliebt zu sein. Als Isabel abreist, will Tim mit Ivo sprechen, um sein Gefühlschaos zu entwirren. Doch aus dem klärenden Gespräch wird ein Streit auf einer einsamen Insel mitten in einem Fjord - mit einem folgenschweren Unfall.

Lee Williams und Marc Warren spielen ihre Hauptrollen in "No Night Is Too Long" voller Leidenschaft und Hingabe. Tims ambivalente Beziehung zu Ivo scheint beinahe greifbar. Die erotisch aufgeladene Atmosphäre tut ein Übrigens, dass man dem Ende des fast zwei Stunden langen Thrillers entgegen fiebert.

No Night Is Too Long ... eine verhängnisvolle Leidenschaft, Spielfilm, Kanada/Großbritannien 2002, Regie: Tom Shankland, Darsteller: Lee Williams, Marc Warren, Mikela J. Mikael, Salvatore Antonio, Beverley Breuer, Rob Bruner, Philip Granger, Mark Hildreth, Laufzeit: ca. 116 Minuten, Sprachen: Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln (optional), FSK 16, Pro-Fun Media

Youtube | Offizieller deutscher Trailer


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FloAnonym
#3 Wie oft noch?Anonym
  • 24.03.2011, 11:28h
  • Immer dieselbe Hetero-Kacke. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren dass in Zeiten eines immer aggressiveren und penetranteren Heterosexismus Schwule auch mit Hilfe solcher Filme umerzogen werden sollen.
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#4 FloAnonym
  • 24.03.2011, 12:06h
  • Antwort auf #3 von Wie oft noch?
  • Dass ein Bisexueller sich nach einer Beziehung zu einem Mann vielleicht auch mal wieder in eine Frau verliebt, liegt in der Natur der Sache. Deswegen ist er bi und nicht schwul.

    Aber so ein Film macht genauso wenig Werbung für den Wechsel zu einer Frau, wie schwule Filme Werbung für Homosexualität machen. Es wird einfach nur eine Geschichte erzählt, die genau so passieren könnte.

    Und es gibt ja schließlich auch genug schwule Filme und diese rein schwulen Filme werden auch nach wie vor gedreht.
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#5 Wie oft noch?Anonym
#6 jojoAnonym
  • 24.03.2011, 12:58h
  • BEEP! BEEP! BEEP!
    verstoß gegen das schwule reinheitsgebot in sektor 4!
    BEEP! BEEP! BEEP!

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#7 beobachterinAnonym
  • 24.03.2011, 13:45h
  • Antwort auf #6 von jojo
  • schatzerl, ich weiß doch, dass du immer vehement das recht des schwulen auf hetero-sex verteidigst. wäre ja auch eine schrecklich arme, langweilige und eingeengte schwule existenz, wenn jungs "nur" mit jungs sex hätten. zuviel rtl und mtv geguckt?
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#8 jojoAnonym
  • 24.03.2011, 14:52h
  • Antwort auf #7 von beobachterin
  • ich verteidige nicht das recht des schwulen auf heterosex, sondern das recht jedes menschen, bisexualität als eine möglichkeit von sexualität zu leben und künstlerisch darzustellen.

    ich finde es absurd, jede noch so harmlose erwähnung von bisexualität als bewussten angriff gegen die schwule identität zu werten. so etwas ist für mich nämlich gerade KEIN zeichen für schwules selbstbewusstsein.

    und ich weiß jetzt schon, dass du auch diese aussage wieder in ihr gegenteil verdrehen wirst. mach einfach, was du nicht lassen kannst.
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#9 gniwerjProfil
  • 24.03.2011, 15:57hdortmund
  • Antwort auf #8 von jojo
  • Jojo. Gib's am besten auf. Ich find die Ignoranz die hier beim Thema Sexuelle Vielfalt vorherrscht zwar auch unter aller Sau und voll von Doppelmoral. Aber das hatten wir schon bei Michael Stipe neulich und ich glaub, Du und Ich, wir müssen vielleicht einfach mal begreifen, dass Schwule die besseren Menschen sind. Lass bitte auch Lesben, Transgender e.t.c. aus dem Spiel. Denn eigentlich ist jeder Mensch schwul und die Frauen die hetero sind, haben nur leider keinen Penis um damit rumzuprotzen und noch nicht realisiert dass ne Geschlechtsanpassung eigentlich sinnig wäre. Arme Dinger.. Frauen sind nämlich an sich schon heteronormativ und sollen uns nur vom Wesentlichen ablenken... Pass auf deinen Lümmel auf, damit er auch ja die richtige Stelle trifft;)
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#10 gniwerjProfil