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Zu den Demonstrationen bringen Kirchenmitglieder stets auch Kinder mit

Die Westboro Baptist Church ("God hates Fags") hat angekündigt, bei der Beerdigung von Elizabeth Taylor gegen Homosexualität zu demonstrieren.

Taylor ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren in Los Angeles gestorben (queer.de berichtete). Ihr Einsatz für Homorechte und ihr Kampf gegen HIV und Aids war den Radikalbaptisten schon immer ein Dorn im Auge. Margie Phelps, die Tochter von Pfarrer Fred Phelps, erklärte via Twitter, dass Taylor Zeit ihres Lebens "Ehebruch begangen und stolze Schwuchteln aktiviert hat". Daher sei sie nun in der Hölle, erklärte Phelps weiter: "Sie hätte Gott gehorchen sollen. Zu spät."

Jarrett Barrios, Chef der Homo-Gruppe GLAAD, wirft den "fiesen Schwulenfeinden" vor, den christlichen Glauben für ihre Hassbotschaften zu missbrauchen: "Dabei begrüßen inzwischen die meisten Glaubensgemeinschaften Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transpersonen in ihren Reihen", sagte Barrios gegenüber "E! News".

Die Westboro Baptist Church aus Topeka (Kansas) zählt zu den radikalsten Kirchengemeinden in den USA. Sie führt alle negativen Ereignisse - wie etwa Kriegstote in Afghanistan und dem Irak - auf die Toleranz gegenüber Homosexuellen zurück. Deshalb haben die Gläubigen wiederholt auf Beerdigungen von Prominenten wie Heath Ledger oder von gefallenen Soldaten protestiert. Sie hielten dabei stets Schilder mit Aufschriften wie "God Hates Fags" (Gott hasst Schwuchteln) oder "Fag Troops" (Schwuchtel-Streitkräfte) nach oben.

Radikalchristen haben Erlaubnis des US Supreme Courts

Erst Anfang März hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Proteste der Kirche auch auf Begräbnissen ausdrücklich erlaubt, da das Recht auf freie Meinungsäußerung höher zu bewerten sei als der Schutz der Menschen, die diese extremistischen Aussagen hören müssen (queer.de berichtete). Großbritannien wollte sich allerdings bereits 2009 geplante Proteste der Kirche nicht gefallen lassen: Das Land sprach daher ein Einreiseverbot für Fred Phelps und seine Anhänger aus (queer.de berichtete). (dk)

Nachtrag: US-Medien berichten am Donnerstag Abend unserer Zeit, Liz Taylor könnte noch im Laufe des Tages beerdigt werden. Damit könnte auch ein Protest der Phelps-Familie verhindert werden.



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
Liz Taylor beigesetzt

Am Donnerstagnachmittag wurde Liz Taylor in einem Promifriedhof bei Los Angeles beigesetzt - ohne die angedrohte Protestaktion einer homofeindlichen Kirche.
Bye, bye, Lady Liz!

Warum die Schauspielerin Elizabeth Taylor ein Herz für Schwule hatte und sie für uns eine Homo-Ikone war.
Liz Taylor wohlauf in der Schwulenbar

Gerade noch gab es Spekulationen um den angeblich schlechter werdenden Gesundheitszustand der britisch-amerikanischen Großdiva Elizabeth Taylor – da vergnügt sie sich wieder in einer Schwulenbar in West Hollywood.
#1 RabaukeAnonym
  • 24.03.2011, 14:03h
  • Es ist unglaublich, wie man im Angesicht des Todes eines großartigen Menschen, wie es Liz Taylor nun einmal war und immer bleiben wird, so bösartig und würdelos Hetze betreiben kann. Diese Leute sollten sich in den grundfesten ihrer selbst und vor Gott schämen!!!!

    In 2050 wird man in Geschichtsbüchern, so hoffe ich, einmal lesen: "Die Westboro Baptist Church aus Topeka (Kansas)= Steinzeitartige Gruppierung dummer Menschen= Vollpfostenartige Vereinigung von Hinterwäldlern= Ende der Durchsage."
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#2 jojoAnonym
#3 WirZwei
  • 24.03.2011, 14:40h
  • Liebe "Westboro-Baptist-Church-Verbrecher":
    Wer in der Hölle, so es eine gibt, schmoren wird, sehe ich da etwas anders! Menschen, die anderen Menschen mit Hass begegnen; Menschen, die die letzte Ruhe eines Verstorbenen stören; Menschen die wissentlich lügen; Menschen, die Kinder verderben (mit Hasspredigten). Sicher ist bei dieser Auflistung für jeden von "euch" was dabei...wenn nicht sogar alles zutrifft!!!

    Komischerweise tat Liz Tayler genau das Gegenteil von dem was "ihr" tut! GOTT SEI DANK!!!
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#4 UnglaublichAnonym
  • 24.03.2011, 14:52h
  • Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie bei religiöser Fantasterei der logische Verstand aussetzt. Wie kann man denn einem verstorbenem Menschen solchen Hass entgegenbringen und das auch noch als sogenannter Christ? Wenn die wirklich an Gottes Weg glauben, dann sollten sie mal schnell aufhören solchen Hass zu verbreiten, sonst werden die dort enden, wo sie andere hinschicken wollen. Aber wer noch an 2.000 Jahre alte Märchen glaubt, der hat es auch nicht anders verdient und sollte in unserer Gesellschaft kein Gehör bekommen. Nur weil man sich "Kirche" nennt hat man noch lange nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen.
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#5 jojoAnonym
#6 DuldoiAnonym
  • 24.03.2011, 15:01h
  • Unfassbar das diese Schwachmaten nicht mal Respekt vor dem Tod haben. Und sowas soll Gott gutheißen? Ich lach mich schlapp.

    Meine Gedanken sind bei der Verstorbenen und ihren Angehörigen. Ich will nicht wissen, wie diese sich fühlen, wenn diese nahestehende Person in ihrer letzten Ruhe so dermaßen gestört wird.
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#7 FloAnonym
  • 24.03.2011, 16:47h
  • Diese hasserfüllten Faschisten haben nicht mal vor dem Tod Respekt!!

    Und die bezeichnen sich als christlich. Die sollten sich was schämen. Das sind Faschisten und nicht anderes.
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#8 andyAnonym
  • 24.03.2011, 17:06h
  • wer in der hölle ist, entscheidet selbst jesus als gott. und das gut so , denn das ist das ende der irdischen ungerechtigkeit. ich werde aber sehr aufpassen anstelle dieser kirche , denn das kann für sie schlecht enden! und daann ist für die leute zu spät!
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#9 Micha86Profil
  • 24.03.2011, 17:18hDüsseldorf
  • In Deutschland hätten die danach Probleme:

    "§ 167a
    Störung einer Bestattungsfeier

    Wer eine Bestattungsfeier absichtlich oder wissentlich stört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
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#10 FloAnonym
  • 24.03.2011, 17:28h
  • Antwort auf #9 von Micha86
  • Ja, aber in den USA herrschen leider andere Zustände...

    Diese Homohasser halten uns für pervers, aber wenn man so hört, was die machen, wird schnell klar, dass sie die wahren Perversen sind!
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