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Ist diese Massageanleitung für alle heterosexuellen Männer tabu? (Bild: PD)

In den USA hat eine Frau ihren Masseur nach einer Brust- und Gesäßmassage verklagt, nachdem sie herausgefunden hatte, dass der Mann heterosexuell ist.

Die 20-Jährige aus Jersey City hatte zwar ihre Zustimmung zu der Massage gegeben, berichtet das "Jersey Journal". Als ihr später ein Freund erzählte, dass der 30-jährige Angestellte eine Freundin hat, wandte sie sich aber an die Polizei. Ihr Vorwurf: Sexuelle Belästigung.

Laut der Anklageschrift hatte der Masseur gefragt, ob die Massage die sensiblen Körperteile beinhalten sollte. Das mutmaßliche Opfer erklärte sich zwar einverstanden. Sie habe aber nur zugestimmt, weil sie dachte, ihr Masseur habe eine "homosexuelle Orientierung". Sie war bereits mehrfach von ihm massiert worden, allerdings nie zuvor "unanständig". Die Frau erklärte, sie fühle sich hintergangen und missbraucht.

Angeklagter ist sich keiner Schuld bewusst

Der Beschuldigte zeigte sich über die Beschwerde seiner Kundin überrascht und geschockt. Seine sexuelle Orientierung habe er mit der Frau nicht diskutiert, erklärte er vergangene Woche bei einer ersten Anhörung. Außerdem sei eine Brust- oder Gesäßmassage nichts Außergewöhnliches. Es gebe keine Bestimmungen darüber, dass nur Angehörige einer bestimmten sexuellen Orientierung eine professionelle Massage bei bestimmten Kunden durchführen dürften. Auch sein Arbeitgeber erklärte gegenüber Lokalmedien, dass eine solche Praxis in Ordnung gehe, sofern der Kunde zustimme.

Selbst die Staatsanwaltschaft hat Zweifel, ob die Klage erfolgreich sein würde. Ankläger Howard Bell erklärte, dass es "aufgrund einiger Aussagen des Opfers potenzielle Probleme mit dem Fall geben könnten".

Der zuständige Richter sagte dem Angeklagten, er werde ihn über die etwaige Fortführung des Prozesses per Post informieren. Solange befindet sich der Masseur auf freiem Fuß - die Zahlung einer Kaution wurde nicht angeordnet. (dk)



#1 daniel sAnonym
  • 29.03.2011, 14:23h
  • Das wäre im umgekehrten Fall so als würde ein Freier eine Hure oder einen Stricher nach vollzogener, einvernehmlicher Dienstleistung der sexuellen Belästigung bezichtigen.

    SIE ist diejenige die für eine erotische Dienstleistung bezahlt ( und diese anscheinend genossen) hat.
    Am dem Beispiel zeigt sich was für krude Ausmaße die sexuelle Belästigungs- Hysterie angenommen hat.
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#2 dummfugAnonym
  • 29.03.2011, 14:37h
  • Darf der Masseur die Frau nun auch verklagen, weil sie keine Lesbe ist? Er hätte ja davon ausgehen können, daher wäre die Massage ja dann nur rein dienstlich gewesen, aber jetzt, nachdem er weiß, das die Frau heterosexuell ist, war das doch ein klarer Angriff auf seine Beziehung!

    Irgendwie frage ich mich, warum überhaupt so eine Klage erhoben wird. Reine Profitgier - vom "Opfer" oder vom Anwalt? Wieso erinnere ich mich gerade jetzt an den Witz:

    Was sind 5 Anwälte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.03.2011, 15:58h
  • Solche merkwürdigen Fälle gibt es auch nur in den USA und da fällt einem nichts mehr dazu ein!
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#4 MalteAnonym
  • 29.03.2011, 16:09h
  • Ach, ein schwuler Mann darf sie massieren, ein Hetero aber nicht, obwohl er ausgebildeter Masseur ist...

    Sonderbar...
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#5 SuperMarioEhemaliges Profil
#6 seb1983
#7 Uwe Sch.Anonym
#8 gatopardo
#9 ArthasAnonym
  • 29.03.2011, 20:00h
  • Das war bestimmt so eine Emanze wieder, der MIssbrauch mit dem Missbrauch halt. Hauptsache man kann irgendwie Geld rausholen. Kachelmann lässt grüßen.
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#10 chrisProfil
  • 29.03.2011, 21:01h Dortmund

  • Interessant an den USA ist immer, dass sich dort kaum einer eine richtige Krankenvericherung oder einen Urlaub leisten kann und trotzdem alle das Geld zu haben scheinen, um sinnlose Prozesse zu führen. Also mein Masseur ist auch hetero und das ist mir keine Klage wert.
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