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  • 28. Juli 2004, noch kein Kommentar

Viel Blut, jede Menge Schockeffekte und fantastische Welten zeigt das Fantasy Filmfestival zum 18. Mal. Bis Mitte August wird das Kaleidoskop aktueller Horror- und Fantasyproduktionen in insgesamt sieben Städten gezeigt. Auch für den homophilen Fan von Grusel- und Splatterszenen gibt es ein paar empfehlenswerte Streifen:

MADAME EDWARD & INSPECTOR LEON
F / B / LUX 2004, ca 97 min, franz OmeU
Chefinspektor Léon, der eine geheime Vorliebe fürs Stricken hat, wird in seinen merkwürdigsten Fall verwickelt. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Madame Edouard, ein Transvestit vom Typ Hausmutti, die in der Bar "A La Morte Subite" mit allerlei merkwürdigen Leuten zusammen hockt. All diese Abziehfiguren menschlicher Charaktere leben in einer barocken und verrückten Welt.

ONE PO1NT O
USA / Romania / Iceland 2004, ca 92 min, englische OV
Der zurückgezogene Programmierer Simon J findet in seinem Apartment ein Paket. Dann ein zweites. Und bald ein drittes. Völlig rätselhaft, woher die leeren Päckchen stammen und wie sie überhaupt in die Wohnung gelangen. Dann fallen auch noch die Bewohner des verfallenen Mietskomplexes reihenweise einem mysteriösen Tod anheim. Als weder Hausgemeinschafts-Fossil Derrik (unser aller liebster Mad Man Udo Kier als sinistrer Androiden-Erfinder) noch der Hausmeister Simon über die geheimnisvollen Lieferungen aufklären wollen, verdächtigt und verfolgt der verängstigte Computerspezialist bald seinen Pornos drehenden Flurnachbar und die unnahbare Schönheit von Gegenüber.

THE I INSIDE
USA / UK 2003, ca 100 min, englische OV
Simon Cable (Schnuckel Ryan Phillippe) erwacht in einem Krankenhauszimmer. Nicht nur, dass er sich kaum mehr an den schrecklichen Unfall erinnern kann, der ihn um ein Haar das Leben kostete - gleich sämtliche Ereignisse der letzten zwei Jahre sind aus dem Gedächtnis des Beau gelöscht: Seine Ehe mit Anna, der Tod seines Bruders, sein heimliches Verhältnis mit der schweigsamen Clair - alles erscheint surreal. Doch nur eine Beruhigungsspritze später dreht sich die Uhr wieder um zwei Jahre zurück und lässt den geschockten Simon in der Vergangenheit (oder Gegenwart?) aufwachen. Wieder hatte er einen Unfall und erneut liegt der Verwirrte im selben Hospital.

DIE REISE INS GLÜCK
Deutschland 2004, ca 73 min
Vor über einem Jahrzehnt galt Selfmade-Filmemacher Wenzel Storch mit seinem furiosen No-Budget-Werk "Sommer der Liebe" unter Eingeweihten als die große deutsche Filmhoffnung. Als der bessere Detlev Buck für alle, die sich vom heimischen Kino Einfallsreichtum, Fantasie und Vision erhofften. Mehrere Jahre arbeitete Storch an dem Follow-Up, so wie es der eigene Kontostand eben gerade erlaubte. Das Warten hat sich gelohnt. "Die Reise ins Glück" ist sein camp-schrilles Magnus Opus, ein unfassliches Meisterwerk: wild delirierend, unendlich einzigartig und entwaffnend wundervoll, ein Schlag ins Gesicht aller staatlicher Förderstellen: Die Augsburger Puppenkiste mit einer Überdosis 'South Park'.

Die Termine:
Stuttgart 28. Juli - 04. August 2004
Nürnberg 28. Juli - 04. August 2004
Frankfurt 04. - 11. August 2004
Köln 04. - 11. August 2004
Hamburg 11. - 18. August 2004
Berlin 11. - 18. August 2004

28.07.2004