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Wohnen wie die Stars: Blick vom Russell House, in dem einst Grease-Produzent Allan Carr wohnte

Die beliebte Gay-Destination in der kalifornischen Wüste bietet nicht nur Sonne und Nightlife, sondern auch jede Menge Kultur und Natur.

Von Julia Schneider

Eine Oase des Genusses, mitten in der kalifornischen Wüste: Klima und Kultur, Wellness und Ausflüge, Boutique-Hotels und wohnen wie die Stars - wer sich für Palm Springs als Reisedestination entscheidet, der steht nicht vor der Entscheidung "entweder, oder". Denn Palm Springs eignet sich perfekt für all diejenigen, die im Urlaub auf nichts verzichten wollen.

Was dennoch bleibt, das ist die Qual der Wahl - etwa bei der Suche nach der Unterkunft: Wohnen in den Häusern der Stars - etwa den Villen von Elvis Presley oder Frank Sinatra? Oder sich doch lieber wie zu Hause fühlen in einem der exklusiven Boutique Hotels in der Innenstadt, oder gefällt eher eine der historischen Pensionen, die sich an die überwältigenden San-Jacinto-Berge schmiegen? Und wer am liebstem im Wellness-Ressort mit eigenem Patio wohnt, der wird in Palm Springs ebenfalls auf nichts verzichten müssen: Die Webseite visitpalmspringsInns.com verschafft einen ersten Überblick über das breite Angebot an unverwechselbaren Unterkünften.

Palm Springs liegt zwar in der Wüste, es wird jedoch auf drei Seiten von Bergen eingerahmt: Im Norden von den San Bernadino Bergen, im Süden von den Santa Rosa Bergen und im Westen von den Bergen des San Jacinto. Wer sich einen beeindruckenden Rundum-Blick gönnen möchte, der sollte unbedingt in die Palm Springs Aerial Tramway steigen: Die längste rotierende Seilbahn der Welt sorgt auf ihrer vier Kilometer langen Fahrt für das perfekte Panorama und bringt die Besucher in die alpine Wald- und Berglandschaft des Mt. San Jacinto auf fast 3.000 m Höhe, Wandern und Biken inklusive.

Die Wüstenoase im Jeep oder zu Fuß erkunden


Größte Palmenhaine der Welt: Spaziergang in den Indian Canyons

Wer die beeindruckende Landschaft rund um die Wüstenoase Palm Springs lieber im Jeep erkundet, der sollte sich für eine Tour entlang der holprigen Wege des San Andreas Fault anmelden. Oder aber die Indian Canyons mit den größten Palmenhainen der Welt "erfahren": Sie wurden durch Frank Capras Klassiker "Lost Horizon" bekannt, der 1935 dort gefilmt wurde. Ganz ursprünglich können die Canyons aber auch auf dem Rücken eines Pferdes oder bei einem Picknick am Flussufer erforscht werden.

Ein Muss für alle Natur-Fans ist sicherlich der Joshua Tree Nationalpark, der nur 32 Kilometer von Palm Springs entfernt liegt. Hier, wo die Mojave und Lower Colorado Wüste aufeinandertreffen, sind bizarre Steinformationen entstanden.

Genug Natur, jetzt hat das Auge Lust auf spannende Architektur? Dann führt der erste Weg zum Palm Springs Bureau of Tourism: Das ist die beste Anlaufstelle für Führungen, bei denen die zahlreichen architektonischen Schmuckstücke der Stadt die Stars sind. Unter dem Stichwort "Desert Modernism" bildet dabei die moderne Architektur der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts einen Schwerpunkt. Aber auch Fans der traditionellen spanisch-mediterranen Architektur werden voll auf ihre Kosten kommen.

VillageFest, The Fabulous Follies & Palm Canyon Drive


Legendäre Bühnenshow: The Fabulous Palm Springs Follies

Wer nun noch mehr Lust auf Kultur hat, der sollte einen Abstecher ins Palm Springs Art Museum machen. Neben dem beeindruckenden Skulpturengarten erwartet die Besucher eine Kunst-Sammlung auf Welt-Niveau. Extra-Tipp: Wer sich ein bisschen Kunst aus Palm Springs mit nach Hause nehmen möchte, der sollte Donnerstagabends über das VillageFest spazieren: Hier zeigen die lokalen Künstler ihre Werke. Auf dem Weg dorthin spaziert man wie selbstverständlich an den kleinen und großen Gourmet-Tempeln der Stadt vorbei - egal ob ein kleiner Snack oder das große Dinner, egal ob traditionell-amerikanisch oder modern-international, in Palm Springs gibt es für jeden Appetit das richtige Lokal.

In die Welt der Musik der 40er, 50er und 60er Jahre eintauchen, sich von einer beeindruckenden Bühnenshow im Plaza Theatre verzaubern lassen: Die Follies gehören zu Palm Springs wie der Wüstensand. Das jüngste Mitglied ist 56 Jahre, das älteste 81 Jahre "jung" - und 2011 feiert das Ensemble sein 20-jähriges Bestehen mit der phänomenalen Show "Follies Forever!".

Nicht entgehen lassen sollte man sich übrigens auch einen Ausflug zum Palm Canyon Drive: Der palmengesäumte Prachtboulevard mit Hollywood Sternen, Geschäften, Restaurants, Cafés, und Galerien lädt zum Flanieren, Shoppen, und Schauen ein. Wer den Urlaub in Palm Springs auch gleich dazu nutzen möchte, seine Garderobe auf den neuesten (Designer-)Stand zu bringen, der sollte unbedingt einen Tag in einer der zahlreichen Outlet-Shoppings-Malls einplanen. In den "Desert Hills Premium Outlets" etwa gibt es 120 Designer-Shops - von Gucci, Versace, Giorgio Armani bis hin zu Tommy Hilfiger und Donna Karan.

Urlaub mit allem, was das Herz begehrt - das ist Urlaub in Palm Springs.

Anreise: Mit American Airlines geht es täglich ab Frankfurt über Dallas/Fort Worth nach Palm Springs. Der Zug zum Flug (Rail&Fly) ab über 5.600 deutschen Bahnhöfen kann bei fast allen Tarifen kostenfrei hinzugebucht werden. Seit kurzem bringt dich auch der neue Partner Air Berlin bequem von Berlin, Hamburg und Wien nach Frankfurt.



Gay-Oase in der Wüste: Palm Springs

Der kalifornische Wüstenort bietet nicht nur Weltoffenheit und Toleranz, sondern auch jede Menge Events für Schwule und Lesben.
Gay Guides für Palm Springs

Die kalifornische Wüstenoase präsentiert eine neue Website für die Gay Community sowie den aktuellen "Official Gay & Lesbian Visitors Guide" für 2010.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 MinkAnonym
  • 02.04.2011, 09:43h

  • PS ist klasse. War schon 4 x da. Ideal zum Übeerwinden des Jetlags. Übernachtung: Warm Sands Drive - jede Menge nette Gay-Ressorts. Dinner: Shame on the Moon. A Must: Joshua Tree + mit der Seilbahn in die Berge!
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