Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14002

Sänger Blake Shelton, Schauspieler Jake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal hat seine Beziehung zu Taylor Swift beendet, weil er in Wirklichkeit auf Männer steht, witzelte Countrysänger Blake Shelton ("Hillbilly Bone") als Moderator einer Preisverleihung in Las Vegas.

Shelton, der seit 2001 insgesamt acht Nummer-eins-Lieder in den Country-Charts platzieren konnte, hat am Sonntag gemeinsam mit Reba McEntire die "Academy of Country Music Awards" präsentiert. Wie "Us Magazine" berichtet, hat der 34-Jährige gleich in seinem Anfangsmonolog über die Sängerin Taylor Swift gesprochen, die bis Anfang des Jahres mit Schauspieler Jake Gyllenhaal ausgegangen war: "Macht keine Witze über Taylor Swift. Wenn man sie wütend macht, schreibt sie einen Song über einen. Sie schreibt Lieder über Typen, die Schluss mit ihr machen", so Shelton über die 21-Jährige.

Für den Countrysänger ist klar, dass kein echter Mann eine Beziehung mit Taylor beenden kann: "Sie ist so schön, so talentiert, so süß. Was zum Teufel hat sich Jake Gyllenhaal gedacht", fragt er rhetorisch und gibt sich in Denkerpose. Dann die Erkenntnis: "Wartet mal eine Minute, der war doch in 'Brokeback Mountain'". Das Publikum lachte lautstark über den Witz und zollte dem Countrystar frenetischen Applaus.

"Homophober, billiger Witz"


Wer nicht mit bei Taylor Swift bleiben will, ist ein Homo... (Bild: 1035 WEZL / flickr / by 2.0)

Homo-Blogger kritisierten die Äußerung Sheltons als schwulenfeindlich. So bezeichnete Kenneth in the (212) den Kalauer als "homophoben, billigen Witz", der auf einem einfachen Schema basiere: "Jake Gyllenhaal muss eine Schwuchtel sein, weil er mit einem hübschen Mädchen Schluss gemacht hat". Auch Blogger Perez Hilton zeigte sich von Shelton enttäuscht: "Es hätte zwar auch schlimmer kommen können, aber wir denken, dass der Witz trotzdem geschmacklos ist".

Jake Gyllenhaal ist derzeit im Kino als Viagra-Vertreter in der Komödie "Love and Other Drugs" zu sehen (queer.de berichtete). (dk)



Madrid: "Brokeback Mountain" als Oper

Im Madrider "Teatro Real" wird am Dienstag "Brokeback Mountain" in englischer Sprache als Oper uraufgeführt.
Jake Gyllenhaal braucht kein Viagra

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.
Das Kabinett des Dr. Parnassus

Brokeback Mountain-Star Heath Ledger in seiner letzten großartigen Rolle, die nach dessen überraschendem Tod von Jude Law, Johnny Depp und Colin Farrell übernommen wurde.
#1 maaartinAnonym
#2 kopfpauschaleAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.04.2011, 16:54h
  • Das ist ja echt eine irrwitzige Theorie! Wenn es so wäre, dann müßte jeder, der mit seiner Freunddin Schluß gemacht hat, schwul sein! So einfach geht das aber nicht!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 muhahaAnonym
  • 06.04.2011, 19:47h
  • Solche Witze hört man doch jeden Tag von Mitmenschen,also ist die Nachricht nicht wirklich schockierend oder interessant
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SoleilProfil
#6 eMANcipation*Anonym
  • 07.04.2011, 00:26h
  • Antwort auf #4 von muhaha
  • Ja klar! Und damit das auch so bleibt, sollte man diesen wahnsinnigen Heterosexismus - und übrigens auch eine unsägliche Diskriminierung von Männern insgesamt - auf gar keinen Fall thematisieren!

    Eben dieser symptomatischen, vernebelten Wahrnehmung haben wir es zu verdanken, dass junge Männer immer weniger Freiheit empfinden und effektiv haben, auch nur in die Pubertät zu kommen, ohne sich schon als "Vorableistung" in die heterosexuelle Norm hineinzwängen zu lassen.

    Um bloß nicht selbst zum Gegenstand der alltäglichen Verächtlichmachung von Schwulen und Schwulsein zu werden und im schlimmsten Fall via Mobbing, auch Cyber-, an den Rand des "sozialen Todes" oder sogar des Suizids getrieben zu werden.

    In Sachen Emanzipation des Mannes ist es wohl bald fünf NACH zwölf, wenn nicht gerade wir als Schwule endlich aufstehen und vor allem männlichen Jugendlichen deutlich mehr sexuelle und überhaupt identitäre Freiheit eröffnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MuhahaAnonym
  • 07.04.2011, 11:21h

  • Ich hab nicht gesagt dass ich das gut finde.aber es ist echt nur ein Fliegenschiss der am tag tausendmal gemacht wird.dieser schauspieler wird dass schon verkraften,thematisieren sollte man lieber die wirklich EXTREM homophobe Jugend
  • Antworten » | Direktlink »