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Erika Steinbach liebt deutliche Worte

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, hat in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Volker Beck vorgeworfen, ein Befürworter der Pädophilie gewesen zu sein. Damit reagierte die 68-Jährige auf die Forderung des grünen Fraktionsgeschäftsführers, die von Rechtsextremen unterwanderte "Schlesische Jugend" nicht mehr finanziell zu fördern.

Die Gruppe steht der "Landsmannschaft Schlesien" nahe, die Teil des Bundes der Vertriebenen ist. Recherchen von Tagesschau.de hatten eine Nähe zu Rechtsextremen ergeben. Beck forderte auch, der BDV solle eine Erklärung zur Abgrenzung von Extremismus unterschreiben.

Darauf angesprochen, konterte Steinbach im Deutschlandfunk: "Und wenn Herr Beck so etwas fordert, dann muss ich schon mal sagen, die Grünen haben einen Außenminister gestellt, der eine gewalttätige Vergangenheit gehabt hat. Sie haben eine stattliche Anzahl von Befürwortern der Pädophilie in ihren Reihen gehabt, Volker Beck gehörte ja auch mal dazu, ganz zu schweigen von ehemaligen Linksextremisten. Also er soll mal vor seiner eigenen Tür kehren."

Alte Vorwürfe, widersprochen


Volker Beck musste sich auch schon im Bundestag zur Wehr setzen

Den Vorwurf einer "Pädo-Unterstützung" durch Beck erheben rechte sowie erzkatholische Blogs seit langem und häufig, auch der Bayernkurier oder der Polemiker Henryk M. Broder verbreiteten ihn. Steinbach selbst hatte die Sache bereits im letzten Jahr im Bundestag angesprochen, mit einem Zitat aus einem Beitrag Becks aus dem Buch "Der pädosexuelle Komplex" aus dem Jahr 1988. Beck reagierte damals im Bundestag mit einer Zwischenrede, in der er betonte, sich "mehrfach davon distanziert" zu haben.

Auf seiner Homepage veröffentliche Beck später eine ausführliche Replik auf die Vorwürfe. Er habe sich nie für eine Legalisierung pädosexueller Handlungen eingesetzt, auch sei der Buch-Beitrag "verfälscht abgedruckt" worden.

Steinbachs erneuter Angriff sei "unterste Schublade", sagte Beck am Donnerstag gegenüber "Spiegel Online". "Aber ihr fehlt ohnehin der nötige Anstand, um sich zu entschuldigen." Als Beck sie damals im Bundestag aufklärte, immer ein Kämpfer gegen den Missbrauch von Kindern gewesen zu sein, sagte Steinbach: "Ich freue mich, dass Sie diesen Standpunkt, den Sie eben dargestellt haben, vertreten. Es ist gut, dass Sie mich aufgeklärt haben." (nb)



#1 BenAnonym
#2 kreiseAnonym
#3 marley
  • 07.04.2011, 22:21h
  • Erika Steinbach?Dass ist doch die,die behauptet hat dass polen zuerst angegriffen hat,oder nicht?wenn ja,keine weiteren fragen....
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#4 nicht fragenAnonym
  • 07.04.2011, 22:32h
  • Antwort auf #3 von marley
  • „Fast alle achten beim Kampf auf Leben und Tod auf die richtige Schwertführung und die Stellung des Körpers und der Füße. Sie versuchen, alles richtig zu machen. Das ist falsch.” Meinte Miyamoto Musashi im 16. Jahrhundert und riet schlicht: “Gehe hinaus und töte*. Töte mit einem Hieb.”

    * verbal

    „Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.” (Sunzu)

    Chinas Präsident Hu schenkte Bush beim Staatsbesuch ein Exemplar von Sunzus „Kunst des Krieges“

    Er hat’s nicht gelesen.
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#5 BurgerBerlinProfil
  • 07.04.2011, 23:13hBerlin
  • Antwort auf #2 von kreise
  • Falls man sich auf Zitate bezieht - sollte man dies richtig machen. Der Artikel - "Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden" ist in keinster Weise von Henryk M. Broder.
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#6 BoulevardAnonym
  • 07.04.2011, 23:27h
  • Antwort auf #3 von marley
  • Aktuell:

    In Anwesenheit von Innenminister Friedrich sorgte sie verbal erneut für Aufsehen. Der Nationalsozialismus sei eine Ursache für die Vertreibung der Deutschen, "aber als alleinige Begründung reicht Hitlers Gewaltpolitik nicht aus", betonte Steinbach. Sie verwies darauf, dass nach dem Krieg die Deutschen aus Belgien im Gegensatz zu Polen nicht vertrieben worden seien. Auch die Saarländer nicht.

    Grünen-Politiker Beck sagt: "Steinbach betreibt Geschichtsklitterung, wenn sie die Nazi-Unterdrückung in Belgien und Polen miteinander vergleicht." Sie verkenne damit, "dass es im Osten einen Vernichtungskrieg gab".

    Für SPIEGEL-Online lautet das Fazit aber nicht etwa: Steinbach betreibt Geschichtsklitterung, bedient widerlichste homophobe Einstellungen mit ihrer Pädo-Keule,

    sondern:

    "Der nächste Schlagabtausch zwischen den beiden hat also schon begonnen."

    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,755609,00.html
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#7 KnallerbseAnonym
  • 07.04.2011, 23:31h
  • ".... die von Rechtsextremen unterwanderte "Schlesische Jugend"... "

    Die "Schlesien bleibt unser Fraktion von Rechtsextremen unterwandert. Wie soll das bitte schön funktionieren?

    "Beck forderte auch, der BDV solle eine Erklärung zur Abgrenzung von Extremismus unterschreiben."

    Manchmal hat der arme wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun.
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#8 yomenAnonym
#9 NorthsideProfil
#10 dfgfgdfgAnonym