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  • 10. April 2011, noch kein Kommentar

(Bild: Warner Music / Because Music)

Schamloser, erstklassiger Electro-Pop: Das Dritte Album der Band soll den großen Durchbruch nicht nur in der britischen Heimat bringen.

Ein Metronom ist nun wirklich kein Gerät, das für Schwankungen bekannt ist: Es schlägt nach einem vorhersehbaren, zweckmäßigen Muster. Jedes Mal hingegen, wenn Metronomy ein neues Album veröffentlichen, gibt es verbrannte Erde und einen massiven Wechsel in puncto Geschwindigkeit und Klangbild. Und dennoch: Der Puls verschwindet nie, er haucht nur jedes Mal einem taufrischen Dancefloor neues Leben ein.

Jeder, der die gleiche digitale Melancholie wie auf dem allseits gefeierten Vorgänger "Nights Out" erwartet, wird geschockt sein - auf eine angenehme Art und Weise. "The English Riviera", das dritte Album von Metronomy (und ihr zweites auf Because Music), ist ein erstklassiges, schamloses Popalbum, voller träger Sonnenuntergangs-Funk-Songs, das die Band auf ihrer Reise vermutlich noch weiter nach vorne treiben wird als bisher.

Youtube | Metronomy - The Look

Songs mit 70s-Feeling


(Bild: Warner Music / Because Music)

War "Nights Out" seinerzeit von dem Gefühl einer chemisch inspirierten nächtlichen Reise zur nächsten Party besessen, gleitet "The English Riviera" nun über stilles Gewässer an einem milden Sommertag, und Mount tauscht nervöse nächtliche Verschwommenheit durch das warme Studiofeeling klassischer 70er-Jahre-Künstler wie Fleetwood Mac, Steely Dan und Stevie Wonder aus.

Auch wenn Mount heute sein Leben zwischen London und Paris aufteilt, entstand das Album doch aus einem wiedergefundenen Fokus darauf, wo er vor über einer Dekade mit dem Musikmachen begann: in Devon. Die Idee zu "The English Riviera" verbindet Mount und Co. mit jenem südwestlichen Küstenstreifen, an dem er aufwuchs. "Ich habe einfach fantasiert, dass diese Gegend ein innovativer Ort von Musik und Jugendkultur ist - was natürlich ganz und gar nicht der Fall ist", erklärt der Musiker.

Tourdaten: 08.05.11 Köln - Luxor / 09.05.11 Berlin - Lido / 10.05.11 Hamburg - Uebel & Gefährlich / 16.05.11 München - Atomic Café