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Wer spitz werden will, muss leiden: Der hohe Zink-Gehalt von Austern wirkt sich positiv auf die Lust aus (Bild: quinn.anya / flickr / by-sa 2.0)

Aphrodisiaka unter der Lupe: Einige Pflanzen, Tiere und Mittel sollen Begierde und Potenz steigern, doch die meisten bewirken nichts. Im schlechtesten Fall sind sie sogar gesundheitsgefährdend.

Von Carsten Weidemann

Das zermahlene Horn eines Nashorns oder Austern, Tigerpenissuppe oder die Hawaiianische Holzrose - es gibt unzählige Pflanzen, Tiere und Mittel, die angeblich die Begierde, die Potenz oder sogar die Intensität der Lust steigern helfen sollen. Das Enttäuschende vorweg: Das absolute Wundermittel gibt es leider nicht.

Dennoch haben einige Aphrodisiaka eine nachgewiesene Wirkung und können auf manche Menschen stimulierend wirken. Das Wort kommt übrigens von Aphrodite, der griechischen Göttin der sinnlichen Liebe, der Verführung und der Schönheit.

In Austern beispielsweise wirkt sich der hohe Gehalt an Zink positiv auf die Lust aus. Dieser Mineralstoff erhöht nämlich die Produktion von Spermien und Testosteron. Zudem sind Meeresfrüchte allgemein leicht verdaulich und sollten bei einem Liebesmahl dem sehr schwer verdaulichen und daher oft schlapp machenden Fleisch vorgezogen werden.

Finger weg von exotischen Tieren


Scharf macht, was scharf ist: Chilis regen den Organismus an (Bild: RambergMediaImages / flickr / by-sa 2.0)

"Scharf macht, was scharf ist", heißt eine andere Faustregel. Chilis verdanken ihre Schärfe den Alkaloiden, die auf den Organismus allgemein anregend und stärkend wirken.

Die Finger lassen sollte man grundsätzlich von Liebeselixieren aus exotischen Tieren. Die Jagd nach diesen zweifelhaften tierischen Aphrodisiaka war und ist gnadenlos. Fünf Nashornarten stehen mittlerweile auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Die Kosten für diese wirkungslosen Produkte liegen weit über denen der eher wirkenden pflanzlichen Produkte. Doch eine sexuell anregende Wirkung ist weder bei Tigerpenissen, Schlangen, Affenhirnen oder lebenden Spinnen nachgewiesen.

Auch fast alle im Internet angebotenen Lustmittel sind Schmu. Angebote, die "pflanzliches Viagra" und ähnliches versprechen, sind generell unseriös. Auch der Klassiker "Spanische Fliege" - zermahlene Käfer aus Südeuropa - hilft nur, wenn man daran glaubt. Das Magazin "Öko-Test" hat einmal die so genannten Potenzmittel unter die Lupe genommen. Ergebnis: Im besten Fall bewirken sie gar nichts. Im schlechtesten sind sie gesundheitsgefährdend.



#1 FloAnonym
  • 10.04.2011, 11:03h
  • Das beste Aphrodisiakum ist immer noch ein Mann, der einem gefällt. Da braucht man nichts anderes...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 vingtans
  • 10.04.2011, 16:28h
  • ich liebe meeresfrüchte...hmm lecker!

    aber nur wegen des geschmackes, und die lust die vielleicht minimal entsteht beim essen von austern und co, dürfte sofort wieder verfliegen wenn man jemanden beim austern essen beobachtet.
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#4 EnyyoAnonym
  • 11.04.2011, 00:08h
  • Austern?
    "Kalter Rotz mit Fischgeschmack", wie es mal in einem Film so richtig hiess...

    Soll riechen und schmecken wie 'ne Frau im Genitalbereich, deshalb seien die Heteros so dahinter her - ein homophil Veranlagter sollte hiermit genug wissen, um die Finger von den Tieren zu lassen, die übrigens beim Verzehr noch leben, wenn die Muscheln fangfrisch sind...
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#5 XDAAnonym
#6 CurdAnonym
  • 15.04.2011, 09:31h
  • Antwort auf #4 von Enyyo
  • Recht hast Du. Wer glaubt, lebende oder ermordete tiere benutzen zu muessen, um die potenz zu steigern -oder wiederzufinden- fuer den ist sowieso alles zu spaet. Und testosteron-gel wirkt jedenfalls ...
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#7 chrizbrProfil
  • 30.11.2014, 22:09hBasel
  • Ugh. Mich grausts, wenn ich daran denke, was manche Menschen in ihren Körper schütten.
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