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Der HI-Virus klammert sich an einer Zelle fest (Bild: C. Goldsmith/CDC)

Die US-Gesundheitsbehörde CDC prüft, ob HIV-Positive in Zukunft als Organspender in Frage kommen könnten.

Die Spenderorgane könnten dann Patienten eingepflanzt werden, die ebenfalls HIV-positiv sind. Grund für die Untersuchung ist eine Ende März veröffentlichte Studie, die besagt, dass über 500 HIV-positive Patienten pro Jahr eine Nieren- oder Lebertransplantation innerhalb von Monaten - und nicht wie jetzt nach Jahren - erhalten könnten, würde das Verbot aufgehoben. HIV-Positive werden wegen der Infektion und den aggressiven antiretroviralen Medikamenten eher von Organversagen bedroht. Auch in Deutschland ist die Verpflanzung von Organen HIV-Positiver gegenwärtig untersagt.

Studienautor Dorry L. Segev von der John-Hopkins-Universität geht davon aus, dass mit einer Änderung der Praxis das Leben vieler Positiver um Jahre oder sogar Jahrzehnte verlängert werden könnte. Eine Legalisierung würde auch die Wartezeit für HIV-Negative verkürzen, da sie nicht mehr mit HIV-Positiven um Organe konkurrieren.

Gesetzliches Verbot in Kraft

Die CDC arbeitet derzeit an neuen Richtlinien zur Organspende. Die Behörde kann allerdings nicht alleine entscheiden, da es derzeit ein gesetzliches Transplantationsverbot gibt: 1988 hat der US-Kongress entschieden, dass Organe von HIV-Positiven grundsätzlich nicht transplantiert werden dürfen. Mehr und mehr Ärzte kritisieren jedoch das Verbot, das aus einer Zeit stammt, in der die Politik mit Panik auf die Aids-Epidemie reagiert habe. "Wenn dieses Verbot aufgehoben werden würde, könnte jeder HIV-Positive auf der Warteliste eine Organ erhalten", erklärte Forscher Segev. "Statt diese grundsätzlich gesunden Organe von HIV-Positiven nach ihrem Tod wegzuwerfen, sollte sie HIV-positiven Menschen helfen, die auf eine Transplantation angewiesen sind."

Kritiker erklärten, dass ein HIV-Positiver bei der Transplantation Gefahr laufe, sich mit einem weiteren HIV-Stamm anzustecken. Als Folge ist die Infektion schwerer zu behandeln. Das Risiko einer Doppelansteckung bewerten Ärzte aber als gering. Deshalb erlauben die USA sogar Organtransplantationen von Menschen mit Hepatitis C. (dk)

CDC Taking Close Look at HIV Positive Organ Donors: MyFoxHOUSTON.com

Direktlink | Auch in den Lokalnachrichten ist der Vorstoß zur Organspende ein Thema: Hier berichtet FOX 26 aus Houston


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 RumpelstilzchenAnonym
  • 12.04.2011, 19:40h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Hoffentlich werden wir irgendwann erfahren, was dich eigentlich dazu bewegt, zu jedem einzelnen Artikel einen völlig argumentfreien Kommentar herauszurotzen.

    Ein Gelübde?

    "Ach wie gut, daß niemand weiß, daß ich auf Argumente scheiß!"
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 XDAAnonym
  • 14.04.2011, 22:00h
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Wieso sollte das Verbot nicht aufgehoben werden? Ist es nicht sinnvoll, einen HIV+ ein Organ von einem HIV+ zu geben, damit dieser evtl. ein paar Monate / Jahre weiterleben kann, weil er sonst kein Organ aufgrund seiner HIV Infektion bekommen würde, bzw. logischerweise nachrrangig.

    Es wird ja keinem HIV- ein HIV+ Organ eingesetzt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 XDAAnonym