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Staatschef Robert Mugabe glaubt, dass Homosexualität eine westliche, antiafrikanische Kultur" ist

Der simbabwische Staatschef Robert Mugabe hat bei der Beerdigung eines Geheimdienstlers vor der westlichen, europäischen Kultur gewarnt, die "Schmutz" wie Homosexualität akzeptiere.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP sprach der 87-Jährige am Donnerstag vor tausenden Menschen beim Staatsbegräbnis von Menard Muzariri, dem früheren Vizechef der Central Intelligence Organisation, des In- und Auslandsgeheimdienstes Simbabwes. "Wir kümmern uns nicht darum, was in Europa geschieht - diese unnatürlichen Dinge, wie Beziehungen Mann-zu-Mann und Frau-zu-Frau", so der seit 1980 regierende Diktator. "Wir sagen: 'Das ist deren Land'. Wenn sie ihr Land 'Britisches Schwulenreich' nennen wollen, ist das ihre Sache. Aber das ist nicht unsere Kultur. Wir verurteilen diesen Schmutz." Es sei daher nicht hinnehmbar, wenn "diese Länder so dreist sind, uns zu kritisieren."

Mugabe hat bereits wiederholt Homosexuelle als Gefahr für Simbabwe dargestellt und lässt Verdächtige verfolgen. Schwule sind nach Ansicht des greisen Staatschefs "schlimmer als Schweine und Hunde". Homosexualität sei eine Waffe weißhäutiger Kolonialherren, mit der Afrika weiter kontrolliert werden soll, erklärte der Staatschef wiederholt. Auch mit der Regierungsbeteiligung der Opposition unter Führung von Morgan Tsvangirai hat sich die Lage für Schwule und Lesben nicht verbessert. Tsvangirai, der seit 2009 den Posten des Ministerpräsidenten inne hat, unterstützt die Homo-Politik Mugabes: "Ich erkenne diese Kultur nicht an. Warum sollte man sich nach anderen Männern umschauen, wenn 52 Prozent der Bevölkerung Frauen sind. Es gibt so wenige Männer", erklärte er im vergangenen Jahr (queer.de berichtete).

Simbabwe galt vor Jahrzehnten als Kornkammer Afrikas. Nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft im Jahre 1980 übernahm Mugabe das Ruder. Seine vom Hass gegen Europäer geprägten Reformen führten zu einem Niedergang des Landes, der in Hyperinflation und in Hungersnöte mündete. Heute befindet sich Simbabwe auf dem 169. und letzten Platz des von den Vereinten Nationen erstellten Human Development Index - und damit noch hinter Ländern wie Kongo, Äthiopien und Afghanistan. (dk)



#1 XYZAnonym
  • 15.04.2011, 12:02h
  • Der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Solche Länder sollte man dann wohl als "Tourismusziel" ganz eindeutig Streichen.
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#2 Kenny
  • 15.04.2011, 12:53h
  • Hoffentlich löst sich das Problem Mugabe bald biologisch. Der Typ ist sowas von abartig, das geht auf keine Kuhhaut.
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#3 schwulenaktivist
#4 alexander
  • 15.04.2011, 13:40h
  • klappt wie immer bei diesen farbigen schnuckels, nach dem erhalt der eigenständigkeit !
    sich selbst bereichern, das land in jeder hinsicht ruinieren, mit grosser klappe die eigene kultur "lobpreisen" und gleichzeitig einen hassgegner als alibi ausfindig machen, dem man die selbstgemachte misere anlasten kann ! meist sind es halt die schwulen und der böse westen !
    das volk muss ja abgelenkt werden !
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#5 NicoPumpkinProfil
  • 15.04.2011, 14:26hPBG
  • Schwule sind nach Ansicht des greisen Staatschefs "schlimmer als Schweine und Hunde".

    Aha, der Hund als des Menschen bester Freund und das Schwein als führendes Nahrungsmittel sind also schlimm?
    Diese Auffassung ist mir neu^^
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#6 maxAnonym
  • 15.04.2011, 14:29h
  • Von diesem Diktator, der einer der größten Verbrecher an der Menschlichkeit der Gegenwart ist, habe ich nichts anderes erwartet.
    Man kann für alle Menschen die in in Simbabwe leben nur hoffen das er bald abkratzt.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.04.2011, 14:39h
  • Herr Mugabe sollte seine Hackfresse nicht so weit aufreißen, sonst passiert ihm das, was Mubarak in Ägypten und Gbagbo in der Elfenbeinküste gerade widerfahren! Wenn Herr Mugabe hoffentlich bald stirbt, dann sollte es für ihn kein Staatsbegräbnis, sondern er sollte irgendwo verscharrt oder den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen werden! Er und Gaddafi können sich auf eine Stufe stellen!
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#8 KokolemleProfil
  • 15.04.2011, 15:34hHerschweiler
  • Der Mugabe leidet meiner Menung an Verfolgungswahn, da er immer behauptet das dies von Europa somit von den Weissen kommt. Er sollte sich mal die Blackgayseiten ansehen, um sich eines Besseren belehren zu lassen. Homosexualität kommt in jeder Kultur vor und wäre das gegen die Natur würde die Natur Homosexualität nicht zulassen somit entstünde sie erst garnicht.
    Aber der Mensch muss sich immer anmassen, das was ihn nicht passt als unnätürlich zu erklären. Für mich ist Mugabe nur ein Rassist, der Weisse hasst. Und ein Dummschwaller dazu.
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#9 KonstantinEhemaliges Profil
  • 15.04.2011, 15:34h
  • Sofort Entwicklungshilfe streichen! Was meint ihr, wie schnell der dann die Klappe hält!
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#10 KokolemleProfil
  • 15.04.2011, 16:01hHerschweiler
  • Sei den Robert mal ins Stammbuch geschrieben: NIcht die Schwulen sind der Schmutz sondern die Ausgrenzung und Diskrininierung gegen die Schwulen sind Schmutz und ein Verbrechen. Mugabe Lassen Sie endlich die Menschen so leben, wie sie wollen und reden Sie nicht so einen dummen Scheiß über was sie keine Ahnung haben.
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