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  • 18. April 2011, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Mit "Mirrors" steht die amerikanische Newcomerin aktuell in den deutschen Top-10. Kein Geringerer als Will.I.Am hat sie entdeckt und produziert.

Natalia Kills träumte schon als kleines Mädchen davon, ein Popstar zu sein, genauer gesagt eine Künstlerin in der altehrwürdigen und unbedingt düsteren Tradition von ihren Vorbildern wie Kate Bush und Depeche Mode. Auf der Suche nach dem perfekten Mittelweg ging die im ruppigen Bradford in West Yorkshire aufgewachsene Natalia schon mit 14 von der Schule ab und zog ganz allein nach London, um dort ihre Träume zu verwirklichen. Der Plan lautete, ihre kreative Ader gänzlich anzustechen und ihre Gefühle in Songs und Filmen zum Ausdruck bringen.

Was auch bestens klappte: Vier Jahre lang sammelte sie bei der BBC zur besten Sendezeit Erfahrungen vor der Kamera, war im Radio zu hören, und steuerte nebenbei diverse Songs zu Filmsoundtracks bei, um dann ihre eigentliche Mission anzutreten: Sie wollte ihre drei Leidenschaften - die Musik, die Schauspielerei und das Rampenlicht ganz allgemein - endlich zu einer Einheit verschmelzen.

Direktlink | Planet Radio: Natalia Kills "Mirrors" - Unplugged im Planet Tower

Manche Kritiker nennen sie bereits die neue Lady Gaga


(Bild: Universal Music)

Ihre ersten Versuche als Songwriterin transformierte sie schon bald in denjenigen schwergewichtig-düsteren Pop-Sound, den sie mit "Perfectionist" nun erstmals auf Albumlänge präsentiert: Mal sind es sich fast schon hinterhältig anschleichende Klaviermelodien und peitschenharte Breaks - so bei "Zombie", der ersten Street-Single -, dann wieder himmlische Harmonien und der an Eurythmics erinnernde Electro-Pop-Rausch eines Stücks wie "Mirrors", ihrer aktuellen Single, die in den Top-10 der deutschen Single-Charts steht.

"Die Art und Weise, wie Musik beim Film eingesetzt wird, hat meinen ganzen Ansatz als Musikerin extrem beeinflusst. Ich finde es großartig, wie damit Spannung und Dramatik kreiert werden", berichtet Kills. "Wenn du einen Film ohne Ton anschaust, hast du keine Ahnung, in welchem Moment der Mörder auf den Plan treten wird, und ohne die dadurch verursachte Spannung können auch keine Angstgefühle oder andere Emotionen transportiert werden. Doch wenn die Musik die Bilder untermalt, kommen diese Emotionen automatisch hoch. Dieser Effekt inspiriert mich - ich will erreichen, dass meine Musik die Leute vollkommen in ihren Bann zieht." (cw/pm)