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  • 19. April 2011, noch kein Kommentar

Rauchfleisch schafft unzählige Vorurteile über Homo- und Bisexuelle aus der Welt

Im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht ist eine überarbeitete Neuauflage von Udo Rauchfleischs Klassiker "Schwule, Lesben, Bisexuelle" erschienen.

Von Carsten Weidemann

Ein sensibler Blick auf sexuelle Minderheiten in unserer Gesellschaft: In seinem Buch "Schwule, Lesben, Bisexuelle" legt der Schweizer Klinische Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Udo Rauchfleisch eine Entwicklungstheorie "normaler Homosexualität" vor. Er beschreibt umfassend und sensibel für die Gefühle aller Beteiligten die Stufen zur Entfaltung eines eigenen Lebensstils und Familienlebens, die Schwierigkeiten und emotionalen Umstände des Coming-out sowie spezifische Umstände bei der Arbeit, im Alter, bis zum Tod.


Udo Rauchfleisch

Ausführlich widmet er sich jedoch nicht nur der Entwicklung von Schwulen, Lesben und Bisexuellen, sondern auch ihrem Befinden und ihrem Umfeld im Zusammenhang mit Aids, Psychotherapie und der Kirche. Rauchfleisch schafft zudem unzählige gesellschaftliche Vorurteile über Homosexuelle aus der Welt und analysiert genau die Ängste und die Psychodynamik jener, die Andersempfindende nur herabwürdigen und verfolgen können. Ebenso betrachtet er sowohl verschiedenste Beispiele für Diskriminierungen in Film, Literatur, Beruf und Psychoanalyse als auch deren Ursachen, die unsere Gesellschaft auf das Negativste geprägt haben und noch immer prägen.

Udo Rauchfleisch: Schwule, Lesben, Bisexuelle, Lebensweisen, Vorurteile, Einsichten, 4., neu bearbeitete Auflage 2011, Vandenhoeck & Ruprecht, 264 Seiten, kartoniert, 27,95 €