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Was ist Liebe? Diese Frage beantwortet nicht mehr nur Marianne Rosenberg... (Bild: ColognePride)

Unter dem Motto "Liebe ist…" ruft der ColognePride in diesem Jahr dazu auf, kurze Videos auf die CSD-Website hochzuladen – Thema soll das "schönste Gefühl der Welt" sein.

Mit der Motto-Kampagne wollen die CSD-Organisatoren in der Domstadt dieses Jahr neue Wege in der Kommunikation gehen. Sie wollen jedem die Möglichkeit geben – in Ergänzung zur Parade am 3. Juli – auch virtuell zu zeigen, was Liebe für ihn bedeutet. Ab dem 25. April ist die Upload-Seite freigeschaltet auf www.colognepride.de/liebe-ist.

Mit der Aktion wollen die CSD-Organisatoren die Online-Medien nutzen, die insbesondere in der schwulen Szene populär sind. Außerdem können so auch Menschen außerhalb der Community erreicht werden: "Wir fordern alle auf, den Ewiggestrigen zu zeigen: Liebe ist tolerant. Und sie fragt weder nach dem Geschlecht noch danach, wen sie trifft", erklärten die Veranstalter.


Ideen der CSD-Organisatoren, welche Motive in den Videos verwendet werden können (Bild: ColognePride)

Kern der Kampagne soll die Webseite sein. Dort werden in einem Fenster in zufälliger Reihenfolge Filme abgespielt, die von Usern über eine Upload-Funktion zum Thema Liebe hochgeladen wurden. Jeder Film wird vor der Veröffentlichung auf Inhalt und strafrechtliche Aspekte (Jugendschutz etc.) geprüft. Die Filme selbst sind ohne Ton und werden auf der Webseite mit Musik unterlegt. Die Videoschleife auf der Webseite wird mit den wichtigsten sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter verknüpft und soll sich neben anderen Kanälen über diese verbreiten. Auch auf der der Homepage des ColognePride wird die Aktion das zentrale Thema sein. Neben den digitalen Kanälen wird im Programmheft des ColognePride 2011 (Auflage 50.000 Exemplare), auf Plakaten und weiteren Printmedien auf die Aktion aufmerksam gemacht.

20 Sekunden, 20 MB, kein Ton

Die User entscheiden selbst, in welcher Qualität und in welchem Dateiformat, sie ihren Liebe-ist-Film drehen – egal ob Kamera, Handy oder andere Aufnahmegeräte. Auch animierte Fotos, z. B. in Form einer Slideshow sind möglich. Aufnahmen im Querformat passen sich allerdings am besten in das Videofenster ein. Jeder Clip sollte maximal 20 Sekunden lang und nicht über 20 Megabyte groß sein. Wer über das Bild hinaus etwas mitteilen will, kann seine Botschaft einfach auf ein Blatt schreiben und in die Kamera halten (etwa: "Liebe kennt keine Normen"). Denn der Ton wird nicht mit abgespielt. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder. Wer sein Video vor dem 31. Mai einsendet, wird zudem an einer Verlosung teilnehmen, in der es unter anderem Hotelgutscheine oder Eintrittskarten zum Fantsypride zu gewinnen gibt. (dk)



Online-Abstimmung über Potsdamer CSD-Motto

Auf der Homepage des CSD Potsdam können User aus elf Motto-Vorschlägen ihren Favoriten auswählen.
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#1 FinnAnonym
  • 19.04.2011, 09:00h
  • "Liebe ist..."

    Im Gegensatz zu München ein Motto, das keine einzelnen Gruppen besonders hervorhebt und damit andere runterstuft!!

    Sehr schön!

    Und eine tolle Aktion - ich hoffe, dass möglichst viele Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle mitmachen...
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#2 FloAnonym
  • 19.04.2011, 09:25h
  • So ist es richig.

    Das zeigt, dass alle Gruppen (inkl. Lesben) zusammenstehen können, ohne dass man innerhalb der Community gewichtet wie in München.

    Aber in München geht es ja nicht um Sachthemen, sondern nur um das Ego von Herrn Niederbühl & Co.
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#3 herve64Profil
  • 19.04.2011, 09:25hMünchen
  • Seht Ihr, liebe Münchner CSD-Organisatoren: DAS ist ein CSD-Motto wie es sich gehört!

    Wohingegen das, was Ihr betreibt, nichts anderes ist als eine Atomisierung der Community zu Lasten der Schwulen und zu Gunsten der Lesben.
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#4 JoonasAnonym
  • 19.04.2011, 09:37h
  • Köln lebt die Philosophie, die eigentlich die Grundidee der CSDs ist: alle gemeinsam, statt gegeneinander!! Zwar durchaus die Vielfalt würdigend und nicht gleichmachend, aber dennoch gemeinsam, statt Gruppen gegeneinander auszuspielen!!

    Daran sollte sich München mal ein Beispiel nehmen. Nur für ihren persönlichen Triumph treiben die einen Keil zwischen Schwulen und Lesben und schaden nicht nur Schwulen, sondern vor allem auch Lesben!
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.04.2011, 10:11h
  • Das Kölner CSD-Motto ist kurz, knackig, prägnant und auch leicht zu merken! Ich schließe mich den anderen Kommentatoren an und bin der Meinung, daß sich die Münchener CSD-Organisatoren daran einmal ein Beispiel nehmen sollten, wie es richtig gemacht wird!
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#6 jojoAnonym
  • 19.04.2011, 10:15h
  • ja, so ist das mit den "kleinster gemeinsamer nenner"-mottos. alle freuen sich. aber worüber wird noch diskutiert?

    ein wenig liebesgesäusel, und schon ist die debatte um die unsägliche, ausgrenzende kölner "csd-charta" vergessen und vergeben. die transgender, drag queens und transsexuellen, die die stonewall riots auslösten, werden übrigens auf der kölner webseite schwuppdiwupp zu "homosexuellen". im namen "klust" kommen sie auch nicht vor.

    die themen "ausgrenzung", "unsichtbarkeit" und "geschichtsklitterung" bleiben aktuell. so schön ein romantisches und allgemeines motto sein mag: es bleibt unsere aufgabe, diese themen zu diskutieren!
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#7 MinkAnonym
  • 19.04.2011, 10:28h

  • Tolles Motto. Wenn Nena dann ihr textlich leicht geändertes Lied singt, werden alle mit Tränchen in den Augen feiern!
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#8 SchattentanzProfil
  • 19.04.2011, 11:16hBerlin
  • Was für ein schönes Motto!

    Köln zeigt München, wie es richtig geht. Liebe ist eines der uns verbindenden Elemente. Tausend Dank an die Veranstalter, da können sich die bayerischen Provinzler ne Scheibe von der Homohauptstadt am Rhein abschneiden ;).
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#9 maaaartinAnonym
  • 19.04.2011, 11:56h
  • furchtbar, klingt wie rosenstolz meets ralf siegel. naja, man möchte auch nicht die sponsoren verprellen...
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#10 Malte H.Anonym