Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14088

Zeig mir deine Brust, ich zeig dir meine...

Der kalifornische Rapper Lil B hat angekündigt, dass sein neues Album den Titel "I'm Gay" tragen wird - er stellte jedoch klar, dass er selbst heterosexuell ist.

Der 23-Jährige kündigte den Titel auf dem Coachella-Musikfestival an: "Ich werde euch zeigen, dass Worte nichts bedeuten. Manche Leute sind besorgt, was der andere meint - Wortdefinitionen und so was. Aber zu allererst bedeutet 'gay' ja 'happy', versteht ihr?", erklärte der Rapper nach seiner Ankündigung. Einzelheiten zu dem Album gab Lil B noch nicht, ganz im wenig bescheidenen Rapper-Stil ergänzte aber in einem Interview: "Das wird die Welt verändern, es ist größer als ich und wird Diskussionen auslösen. Das wird das einflussreichste Album, das jemals erscheinen wird", so Lil B im Digitalradiosender "Hip-Hop Nation". Es habe auch fast nur positive Reaktionen auf seine Ankündigung gegeben: "Es gibt radikale Stimmen, aber generell bringen mir alle für diesen Schritt Respekt entgegen".

Direktlink | Lil B kündigt auf dem Festival sein neues Album an, das Publikum ist verdutzt

Homo-Gruppe ist vorsichtig

Andere Rapper beglückwünschen Lil B in Interviews für die Namensgebung. So erklärte etwa der aus Atlanta stammende Killer Mike (bürgerlich: Michael Render), dass seine kalifornischer Kollege "die nächste Madonna" sein könne. Etwas vorsichtiger äußert sich die Homo-Gruppe Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD): "Als Texter weiß Lil B natürlich, dass Worte etwas bedeuten", erklärte der Verband. "Schimpfworte können Intoleranz erzeugen. Wir hoffen, dass Lil Bs Album nicht nur ein Marketingtrick ist, sondern ein ernsthafter Versuch, sich zu verbünden. Er hat die Plattform und die Stimme. Wir hoffen, dass er die Chance nutzt."

Im Interview mit dem Magazin "Complex" stellte Lil B in deutlichen Worten klar, dass er mit dem Album kein Coming-out wagen wollte: "Ich respektiere Schwule und die schwule Community, aber ich bin nicht schwul. Ich will keinen Sex mit einem anderen Mann, will keinen Mann ficken oder Blowjobs verteilen. Das ist nicht meine Sache. Ich ficke lieber ein Mädchen in den Hintern, in den Mund oder sonstwohin." Trotzdem sei er "the gayest bitch on Earth", erklärte er selbstbewusst. Lil B hat schon früher Anspielungen auf Homosexualität gemacht, etwa mit einem Freestyle-Titel "I'm a Fag". (dk)



#1 angieAnonym
  • 20.04.2011, 10:25h
  • "Ich will keinen Sex mit einem anderen Mann, will keinen Mann ficken oder Blowjobs verteilen. Das ist nicht meine Sache. Ich ficke lieber ein Mädchen in den Hintern, in den Mund oder sonstwohin."

    (hetero-) sexistisches Schwein!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.04.2011, 11:23h
  • Ich frage mich, was er so toll an heterosexuellem Analsex findet! Wo ist da der Unterschied?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 julian21
#4 SanneAnonym
  • 20.04.2011, 13:15h
  • Ich kann mich der Meinung des GLAAD nur anschließen. So sehr es sich zu wünschen wäre, dass er gute Absichten hat, aber irgendwie riecht das doch alles sehr nach einer PR-Kampagne, von seiner Einstellung Frauen gegenüber mal ganz zu schweigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 NajaAnonym
  • 20.04.2011, 13:36h
  • Antwort auf #1 von angie
  • Hätte er gesagt " Ich will keinen Sex mit einer FRau, will keine FRau ficken... Das ist nicht meine Sache. Ich ficke lieber einen Kerl in den Hintern, in den Mund oder sontwohin.."
    dann würden hier alle jubeln und es mega toll finden.
    Obwohls genauso sexistisch wäre.
    Eben nur die Homo_variante.

    So wird man sich stattdessen wohl wieder empören über den Typen und wie er sowas nur sagen kann. Dabei reden viele Gays untereinander über Sex mit Kerlen genauso.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 I.Ramos GarciaAnonym
#7 yomenAnonym
  • 20.04.2011, 15:01h
  • Antwort auf #5 von Naja
  • bravo! danke! schwule berufsbetroffene wollen aber immer aus ihrer unterdrücktenposition heraus argumentieren, weil sies zu ihrer identität gemacht haben und spucken gift und galle (siehe die roten balken unter meinem beitrag), wenn man ihnen das nehmen will!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 julian21
  • 20.04.2011, 15:27h
  • Antwort auf #7 von yomen
  • @#5 u. #7:

    Blohblohbloh...

    "dann würden hier alle jubeln und es mega toll finden."

    Nö. Sexismus bleibt Sexismus egal auf welches Geschlecht bezogen...

    "Dabei reden viele Gays untereinander über Sex mit Kerlen genauso."

    Du sagst es: UNTEREINANDER.

    Ersten ist es bei heterosexuellen Paaren nochmal ein ganz anderer Kontext (Unterdrückung der Frau). Und zweitens ist das hier ein ÖFFENTLICHES Interview. Da hat trash-talk nichts zu suchen.

    "schwule berufsbetroffene wollen aber immer aus ihrer unterdrücktenpositio n heraus argumentieren"

    So siehts aus, wenn man gar nicht verstanden hat, worums hier eigentlich geht.

    Ach ihr beiden. Eigentlich bringt es sowieso nichts euch irgendwas zu erklären zu versuchen: Das verstehst ihr eh erst, wenn ihr erwachsen seit. Also ich schätze so in 10 Jahren?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SaskiaAnonym
  • 20.04.2011, 16:59h
  • "Dabei reden viele Gays untereinander über Sex mit Kerlen genauso."
    Du sagst es: UNTEREINANDER."

    Genau DAS trifft den Nagel auf den Kopf!
    Bei Heterosexuellen ist diese direkte Sprache (allermeistens) sehr einseitig und wer auf Frauen steht sollte sich auch nach den speziellen Bedürfnissen und Wünschen der Frauen richten und nicht solche Sprüche bringen, denn zum Heterosex gehören Mann UND Frau.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Ilovelife
  • 20.04.2011, 17:51h
  • genau @saskia

    "zum Heterosex gehören Mann UND Frau".
    Hast du jetzt einen für das Brigitte- Forum vorgesehenen Beitrag versehentlich auf einer schwullesbischen Seite eingefügt?

    Und wenn Mann und Frau dann bitte auch verhüten, heißt das "Empfängnisverhütung" und nicht so wie bei uns son komisches englisches Zeugs wie "Safer Sex". Den Dildo des Monats erwerben "Mann und Frau" im "Fachgeschäft für Ehehygiene", unsereins im Sexshop oder direkt im Pornokino. Und das ein oder andere vertrauliche Gespräch über die "biologische Uhr" der Frau und die gesellschaftlichen Pflicht der Nachwuchszeugung parallel zur beruflichen Karriere sollten hier bei queer.de natürlich auch unbedingt mal näher thematisiert werden *GÄHN* *GÄHN* *GÄHN*

    Bei LiL B ist zu konstatieren, dass er einen niedlichen Kussmund hat, wie man sich einen solchen mit ausgestreckter Zunge aber ausgerechnet mitten auf die Gurgel tätowieren lassen kann, bleibt mir ein Rätsel. Das Gesicht ist süß, nach meinem Geschmack sollten Hals/Gesicht/Birne aber besser nicht tätowiert werden, sonst geht die Reinlichkeit des Heterosex verloren, wenns schon nach außen so direkt schmuddelig aussieht
  • Antworten » | Direktlink »