Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14092

Die Veranstalter beschreiben die Gay Games 2010 als "größtes Sport- und Kulturfest der Welt"

Die Organisatoren der Homo-Olympiade Gay Games in Köln mussten Insolvenz anmelden.

Wie das Kölner Szeneblatt rik meldet, zeichnete sich die Pleite der games cologne gGmbH bereits seit Monaten ab, da viele Gläubiger lange auf die Begleichung ihrer Rechnungen warten mussten oder noch heute darauf warten. So wird die Inhaberin der Lesbenbar Blue Lounge zitiert, die den Gay-Games-Organisatoren unter anderem vorgeworfen hat, eine fehlerhafte Abrechnung vorgelegt zu haben. Sie wolle deswegen nie wieder eine derartige Kooperation eingehen.

Finanziell waren die Gay Games in der Vergangenheit stets ein finanzielles Risiko. So mussten bereits die Organisatoren in Sydney 2002 Insolvenz anmelden, während es die Gay Games 2006 in Chicago auf einer schwarze Null brachten. Auch bei den ersten World Outgames in Montréal, einer Abspaltung der Gay Games, musste der Insolvenzverwalter nach hohen Verlusten eingeschaltet werden. Dagegen konnten die Outgames 2009 in Kopenhagen einen Gewinn verbuchen.

Bei den ersten Gay Games in Deutschland traten vom 31. Juli bis zum 7. August 2010 etwa 10.000 Sportler aus 70 Nationen gegeneinander an. Schirmherr war Außenminister Guido Westerwelle, der zur Eröffnungszeremonie im RheinEnergie-Stadion vor 25.000 Menschen eine Rede hielt. (dk)



#1 Timm JohannesAnonym
  • 20.04.2011, 19:05h
  • Ist ja wieder typisch, kann ich da nur sagen...

    Immer wieder gehen gute LGBT-Projekte, LGBT-Aktionen, Kneipen, Discotheken, Saunen, ganze Fernsehsender und Zeitungen daran zugrunde, dass Sie mit den Finanzen nicht klarkommen. Wie oft habe ich das eigentlich schon in den letzten zwei Jahrzehnten beobachtet...viel zu oft.

    Wann endlich lernen unsere Leute in der Community, dass erst die Fianzierung klar sein und stehen muss und dann erst kommt die Aktion, die Eröffnung einer Kneipe, das Machen einer Zeitung, das Ausrichten einer Party, oder eine Homepage.

    Leute, Leute, Leute ... lernt mit Eurem Geld umzugehen und das gilt gerade auch in der LGBT-Community.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 HennesAnonym
#3 Julek89
#4 hardcumgirlProfil
  • 20.04.2011, 19:40hHusum
  • Ist es homophob, wenn ich frage, wozu es GayGames überhaupt braucht?

    Für mich steht das irgendwelchen Integrationsbemühungen eher im Weg, da es eher für eine Abgrenzung sorgt.
    Natürlich ist es schön, auch mal "unter sich" zu sein und nicht von Homophobie betroffen zu sein, aber beim Sport sollte sexuelle Orientierung doch wirklich keine Rolle spielen.

    Ausserdem sorgt es irgendwie wieder für den Anschein des "Wir sind anders als ihr".

    Dabei sind Schwule Männer und Lesben sind Frauen. Und das ist auch schon alles.

    Bei Sportveranstaltungen sollte Geschlecht oder körperliche Bedingungen (z.B Behinderung) eine Rolle spielen, aber nicht die sexuelle Orientierung.

    Das gilt natürlich auch für "normale" Sportveranstaltungen, die sich nicht homophob verhalten dürfen.
    Aber genau daran würde ich arbeiten und Geld investieren, nicht eine Trennung zwischen den Orientierungen noch zementieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 nic80Anonym
#6 Ricco Anonym
  • 21.04.2011, 09:26h
  • Es gibt außer der "Wirtschaftskrise" wahrscheinlich viele Gründe, die zur "Insolvenz" der games cologne g GmbH geführt haben !?

    Mir als Außenstehender ist aufgefallen, das die Gay Games zu "regional" (provinziell) und "viel zu spät" vermarktet wurden !!

    Man(n) könnte auch sagen: "Die Kölner feiern (sich) wieder einmal selber !!"

    Das die Gay Games 2010 in Köln stattfinden, hat die LGBT Gemeinde nur am Rande "wahrgenommen" !! Was letztendlich auch zu den wie berichteten "unterdurchschnittlichen" Besucherzahlen führte !!

    Überhaupt war wohl das Marketing nicht eine der "Stärken" der Organisatoren gewesen !! Die Gay Games schienen schon lange vor der Eröffnung durch Schwesterwelle, mindestens zwei Nummern zu groß zu sein, für das verantwortliche und planende Orga-Team !!

    Das einzig positive an den Gay Games war für mich der Sonderverkauf von "tonnenweise" Merchandising Artikeln der Gay Games wie T-Shirts, Kaffeebecher, Schlüsselbänder etc. a la Rudis Resterampe, nach den Gay Games, die wochenlang im U-Bahnhof am Dom "verschleudert" wurde, und wofür Man(n) während der Gay Games, viel zu viel Geld hätte ausgeben müssen !! :-(
  • Antworten » | Direktlink »
#7 xawoAnonym
  • 21.04.2011, 10:31h

  • scheisse, geht mir das genöle hier aufn sack!

    homophob homophob homophob.

    wie die motte ums licht. die lust am jammern.

    das ist reinstes proudsein. hach!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Julek89
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.04.2011, 11:38h
  • Anscheinend sind die Gay Games mit einem Fluch belastet, den der hat bereits zwei Organisatoren auf dem Gewissen!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 vingtans