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Imam Bilal Philips glaubt, dass Schwule die Familie gefährden und deshalb exekutiert werden müssen

Der radikalislamische Hassprediger Bilal Philips, der die Todesstrafe für Schwule fordert, muss nach einem Auftritt in Frankfurt am Mittwoch Deutschland innerhalb von drei Tagen verlassen.

Der auf Jamaika geborene und in Kanada aufgewachsene Philips war vor 1.500 nach Geschlecht getrennten Anhängern auf dem Roßmarkt in der Frankfurter Innenstadt aufgetreten - gemeinsam mit dem deutschen Islamisten Pierre Vogel. Nach der zweistündigen Veranstaltung (Titel: "Islam - die missverstandene Religion") haben Beamte die Ausweisungsverfügung an Philips überreicht, teilte die Polizei mit. Der Hassprediger muss bis Samstag das Land verlassen und darf ein Jahr nicht mehr nach Deutschland einreisen.

Philips: Homosexualität ist eine "Todsünde" 

Philips zählt zur Gruppe der islamischen Charismatiker, die mit Video-Botschaften im Internet Millionen junger muslimischer Gläubiger erreichen. Der 63-Jährige, der sich selbst Abu Ameenah Bilal Philips nennt, bezeichnet in seinen pseudowissenschaftlichen Videos Homosexualität als eine "ganz normale Todsünde". Schwule gefährdeten die Familie als lebenswichtige Struktur, so Philips, deshalb sei die Todesstrafe von Gott auferlegt und für die Erhaltung der Menschheit wichtig. Er gehört zur Strömung der Salafisten, die einen islamistischen Gottesstaat anstreben - notfalls mit Gewalt.

Bei der Veranstaltung wiederholte der Hassprediger seine Thesen nicht. Philips sagte in Frankfurt, Homosexualität sei zwar eine Sünde, er hasse diese Menschen aber nicht. Seine eigene Schwester sei auch homosexuell.

Hintergrund der vorsichtigen Äußerungen sind wohl die Auflagen der Stadt Frankfurt bei der Genehmigung der Kundgebung. Dazu gehörte, dass nicht zum Hass gegen andere Gruppen aufgerufen werden darf. Zusätzlich durfte die Geschlechtertrennung bei den Teilnehmern nicht zwangsweise durchgesetzt werden, Frauen in Burkas durften wegen des Vermummungsverbots nicht teilnehmen.

Philips wollte bereits im Jahr 2009 auf Deutschlandtour gehen, sagte aber die Veranstaltung nach Protesten des LSVD ab (queer.de berichtete). (dk)



#1 GaygreenAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.04.2011, 11:36h
  • Man sollte auch dafür sorgen, daß diese miese Type nie wieder in Deutschland einreisen darf! Solches Gesocks hat hier nichts verloren!
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#3 Geert
#4 daVinci6667
  • 21.04.2011, 11:44h

  • "Der Hassprediger muss bis Samstag das Land verlassen und darf ein Jahr nicht mehr nach Deutschland einreisen."
    Nur Deutschland und nur für ein Jahr? Gegen solche Typen gehört ein lebenslanges Einreiseverbot für ganz Europa verfügt!
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#5 ArthasAnonym
  • 21.04.2011, 11:44h
  • Tja, die Errungenschaften der multikulturellen Gesellschaft, für die sich die Linken hier immer so einsetzen, wird man als Schwuler in Frankfurt schon bald am eigenen Leib spüren wenn das so weiter geht. Geschlechtertrennung, Burka und Ziegenbärtchen. Die Baukranindustrie kann also mit Wachstum rechnen. Den komischen Vogel am besten gleich mitausbürgern.
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#6 alexander
  • 21.04.2011, 11:47h
  • warum wird diesem idioten die tür gewiesen ???
    bis auf die todesstrafe sind seine irren und menschenverachtenden thesen, die gleichen die der papst vertritt, der darf bekanntlich sogar im bundestag auftreten mit allen erdenklichen ehrerweisungen, die der steuerzahler, katholisch hin, ungläubig her, bezahlen MUSS !!!

    es ist an der zeit solchen hetzern die plattform zu nehmen, aber dann bitte auch allen !
    dazu gehört auch die finanzielle AUSSTATTUNG !
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 21.04.2011, 11:54h
  • Gut so sofort ausweisen solche Hassprediger des Islams.

    Als Christ kann ich nur sagen, dass solche Typen bei uns in Deutschland nichts verloren haben, denn wenn sie an die Macht gelangen werden, werden sie mich nicht nur als homosexueller Mann umbringen; auch in meiner Eigenschaft als Christ werden sie mich schikanieren und Atheisten werden verfolgt, da nach islamistischer Koransicht, die Christen "mehr Wert" noch haben, da sie Anhänger einer Buchreligion sind.

    Gut das das Innenministerium in Hessen die Ausreise dieses Hasspredigers verfügt hat.

    ---
    Übrigens dieser deutsche konvertierte Imam Pierre Vogel (*1978) ist übrigens auch sehr kritisch zu betrachten, wenn er sich mit solchen Hasspredigern auf eine Bühne stellt, zeigt es, was für ein Gedankengut Pierre Vogel hat.

    ---
    Schlimm das 1.500 Leute diesem Hassprediger Philipps in Frankfurt zugehört haben: so weit ist es schon in Deutschland in den Grosstädten gekommen und an unsere "blinden" Forenschreiber a la stromboli und Co, Ihr habt mit Schuld, dass hier sich die Islamisten in Deutschland, Niederlande und Frankreich ausbreiten, da Ihr Ihnen den "roten Teppich" rollt. Und ihr müßt Euch nicht wundern, wenn dann wiederum in den Niederlanden, in Finnland und in Frankreich rechte nationalistische Parteien erstarken, die sich gegen die Einwanderung aus dem islamischen Nordafrika/Naher Osten wehren.
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#8 Geert
#9 hwAnonym
  • 21.04.2011, 11:58h
  • zu manchen kommentatoren, immer noch gültig:

    "sehr schöne aufklärungsarbeit.

    ich halte den antisemitismus der türkischen nationalisten und religiösen nationalisten für weitgefährlicher strukturierter und vorbereiteter. gerade auch hier im lande.

    natürlich werden die vorredner nicht die
    enteignung der 10.000 reichsten bush- und islamförderer in arabien verlangen.

    ebenso wenig wie ein einschreiten gegen den antisemitismus in der türkei oder hier bei den
    grauen wölfen oder milli görüs.

    hw, 2007 (@ marley: hallo !!!)
    # 3

    www.queer.de/detail.php?article_id=7845

    2011

    zu predigern im allgemeinen, zur heteronormativität und homophobie.

    "Der letzt eine frau ,die sich an meinen tisch setzen wollte und aus deren busen ein fettes kreuz quoll, gebeten, ihre religöse aussage an einem anderen tisch baumeln zu lassen!" (stromboli)

    well done !!!

    nun quillt aus schavan das einladende inschallah an das türkische großkapital, an die türkischen eliten, an die vertreter der ökonomisch einflußreichen ableger in deutschland und deutsch-europa.

    die einladung doch dafür zu sorgen, dass formen profitsteigernder unterwürfigkeit und heteronomativität, mit den ihnen zur verfügung stehenden instrumenten (staats-imame mit flexiblem eurozentristischem modul), in die hirne junger menschen eingraviert wird.

    gerne deutschländer-zertifizierte imame, denen die kreative beherrschung der knebelnden schnittmengen der abrahamitschen denk- und gefühlskontrollen attestiert werden soll.
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#10 Timm JohannesAnonym
  • 21.04.2011, 12:00h
  • Antwort auf #6 von alexander
  • @alexander
    Das ist wieder typisch für Dich, indem du relativierst.

    Ich bin sicher kein Freund des Papstes Benedikt, der eine Klemmschwester ist, und stimme da voll und ganz mit den Worten Volker Becks in seinem Stern-Interview überein.

    ---
    ABER der Papst und die katholische Kirchenleitung akzeptieren und respektieren JEDEN homosexuellen Menschen und sie lehnen entschieden Todesstrafen ab, die der Hassprediger Philipps fordert.

    Während der Hassprediger Philipps deinen und meinen Tod fordert, verlangt der Past und Rom von dir und mir, dass wir keusch und zölibatär leben und dann ist er mit unserem Leben einverstanden.

    Daher auch wenn ich den Papst und den Vatikan auch nicht mag, alexander, aber zumindest fordert er nicht deinen Tod.
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