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Der Protest vor dem Buckingham Palace am Montag (Bild: Out Rage)

In London haben am Ostermontag mehrere Dutzend Schwule und Lesben vor dem Buckingham Palace für die Öffnung der Ehe demonstriert. Anlass ist die Heirat von Prinz William und Kate Middleton am Freitag. Der Protest direkt vor dem Eingang des Palasts startete um 12 Uhr Ortszeit und dauerte drei Stunden.

Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die Kampagne "Equal Love" um den Aktivisten Peter Tatchell. Die Teilnehmer präsentierten eine übergroße Glückwunschkarte an das Paar, dem ein "glückliches gemeinsames Leben" gewünscht wird. Zugleich werden William und Kate aufgefordert, sich für "Marriage Equality" einzusetzen.

"Ihr könnt euch verheiraten, aber Schwule und Lesben können es nicht. Es ist uns per Gesetz verboten", heißt es auf der Karte. Tatchell hatte im Vorfeld um eine große Teilnahme gebeten: "Auch wenn ihr persönlich nicht für die Homo-Ehe seit: Ihr Verbot ist homophob und sollte aufgehoben werden."


Eine verfrühte Glückwunschkarte mit Botschaft

Im Rahmen der Kampagne haben bereits acht Paare eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht gegen das Verbot der Eheschließung für schwule und lesbische Paare - sowie dem Verbot einer Lebenspartnerschaft für Hetero-Paare.

Dabei gibt es in Großbritannien, vom Namen abgesehen, kaum noch Unterschiede zwischen Lebenspartnerschaft ("civil union") und Ehe. In Verpartnerungszeremonien darf derzeit aber nicht das Wort "Ehe" benutzt werden, auch ist es untersagt, religiöse Symbole oder Inhalte zu verwenden (selbst wenn eine Kirche die Zeremonie durchführen will).

"Es würde einen Aufschrei geben, wenn der Staat es jüdischen Paaren verbieten würde, eine Ehe einzugehen und ihnen stattdessen eine Lebenspartnerschaft anböte", kritisiert Tatchell. Die Aufteilung in zwei verschiedene Institute sei diskriminierend und entspreche auch nicht mehr dem Willen der Bevölkerung - 2009 hatten sich in einer Umfrage 61 Prozent der befragten Briten für eine Öffnung der Ehe ausgesprochen, 33 Prozent dagegen. (nb)



#1 hwAnonym
  • 25.04.2011, 14:49h
  • die aktion ist natürlich ziemlich gut.
    aber das vorfeld ?
    ich weiss nicht.

    was hat tatchell geritten: ""Es würde einen Aufschrei geben, wenn der Staat es jüdischen Paaren verbieten würde, eine Ehe einzugehen und ihnen stattdessen eine Lebenspartnerschaft anböte".

    bisher hat es mich mitunter gejuckt, dieses beispiel (aufschrei.., wenn juden...), das ja auch hier in ca. monatlichen abständen, manchmal zu recht, manchmal zu unrecht von usern bemüht wird, zu kommentieren.

    in meinen fünf lebensjahrzehnten durfte ich früh tatsächliche und verbale dresche beziehen für:
    linkshänder, jude, unehelicher proletenbalg, schwuler und marxist. was meine genußfähigkeit maßgeblich positiv beeinflußte. man merkt mehr. auch meine fähigkeit adäquat auszuteilen entwickelte sich dabei prächtig (sagen freunde).

    mal heiter gespannt, was der judöophile freundeskreis gaza-massaker und die messdiener der kirche des 11. septembers zu tatchells ausführungen meinen.

    osterei:

    als freund des buches noch eine bitte an die intellektuellen, der eben erwähnten sekten.

    könntet ihr euch an dieser online-petition beteiligen ?

    help munther fahmi !

    www.ipetitions.com/petition/munther/

    seine israelische rechtsanwältin lea zemel [pos. 01:47, video]

    "Der inoffizielle Grund für das Gesetz selbst ist Rassismus."

    artikel und video

    www.tagesthemen.de/ausland/muntherfahmi100.html
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#2 hwAnonym
#3 marley
#4 daVinci6667
  • 25.04.2011, 16:52h

  • Ich wünsche mir sehr, dass endlich eines der großen EU-Länder (Frankreich, UK, Deutschland,Italien) die Ehe öffnet. Das gäbe in ganz Europa einen regelrechten Gleichberechtigungs-Schub! Am besten erst in UK, denn wenn endlich mal ein Royal zu seinem/ihrem schwul oder lesbischsein stehen könnte, gäbe es vor hunderten von Millionen Zuschauern eine echte Gay-Hochzeit! Dann könnte ich das erste Mal bei sowas die Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten!
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.04.2011, 17:24h
  • Der Union Jack in Pink getaucht ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber für diese Demo kann man das durchgehen lassen.
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#6 marley
#7 charleyAnonym
  • 25.04.2011, 18:06h
  • nie im leben werde ich diesen moment vergessen.
    die queen sagte zu mir: "oh, wirklich".
    das veränderte alles.
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#8 Ilovelife
  • 25.04.2011, 19:28h
  • Immer mal LGBT- Belange in die Öffentlichkeit tragen ist immer sinnvoll. Aber mir geht der Hype um die Hochzeit von William und Kate schon jetzt auf'n Sack. Der Thronfolger des Thronfolgers heiratet und all überall wird darüber berichtet. Weltweit! Nur noch nervig! Dazu die passenden Umfragen, nach denen sich die Mehrheit der Deutschen die Wiedereinführung der Monarchie vorstellen kann... aber diese "Mehrheit" findet ja auch den Diebstahl geistigen Eigentums gut und es eine "Frechheit", wenn eine pöse, pöse Staatsanwaltschaft auch noch auf den Gedanken kommt, gegen einen blaublütigen Ex- Minister zu ermitteln *kotz*

    Zum ersten öffentlich- rechtlich finanzierten Christine- Neubauer- "Film" ists nach der Hochzeit von William und Kate dann sicher auch nicht mehr weit

    Naja, gebt den Massen, was sie brauchen, Fukushima, E10 und irgendwelche abstürzenden Währungen will ja eh keine/r mehr hören ne?
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#9 marley
  • 25.04.2011, 20:55h
  • Antwort auf #8 von Ilovelife
  • Tja die Massenmedien waren erfolgreich,jetzt sind fast alle Verblödet.Die Regierung sagt:Danke liebe Massenmedien,jetzt können wir alles machen was wir wollen,und den Fußvolk gefällt es sogar.
    Es ist wirklich schon mehr als bedenklich wenn ein Betrüger nach dem er erwischt wird immer noch alles verleugnet,und vom Volk trotzdem gefeiert wird.Naja,muss man nicht verstehen
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#10 charleyAnonym
  • 25.04.2011, 21:31h
  • Antwort auf #9 von marley
  • nie im leben werde ich diesen moment vergessen.

    die queen sagte zu mir: "oh, wirklich".
    das veränderte alles.

    total - licht.

    ich sah licht. ich war licht. ich leuchtete, war von licht umgeben, und ich fühlte mich unendlich glücklich.es war ein totales eintauchen in licht, helligkeit, wärme, frieden, sicherheit. außerhalb meines körpers spürte ich überhaupt nichts. ich sah weder meinen körper, noch sonst jemanden. ich kam einfach nur plötzlich in dieses wunderbare, helle licht.
    die sonne schien mir aus dem arsch, durchdrang meinen hellblauen plug und gleißte hell und klar ins universum. gott selbst war geblendet.
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