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  • 27. April 2011, noch kein Kommentar

Deutschland-Debüt: "Not Over" ist ab 29. April 2011 im Handel

Für sein Deutschland-Debütalbum "Not Over" schrieb der Popstar eigens neue Songs.

Von Carsten Weidemann

Am Anfang stand eine Flöte. Im Alter von sieben Jahren, noch in völliger Unkenntnis, welche Adrenalin-Kicks Rock und Pop zu bieten haben, oder wie es sich anfühlt, vor tausenden von Menschen auf einer Bühne zu stehen, versuchte sich der kleine Erik im südnorwegischen Kristiansand zunächst am klassischen Musikschul-Einstiegsinstrument. Doch nur wenig später entdeckte Erik seine Liebe zur Gitarre, die ihn bis zum heutigen Tag begleitet. Es sollte allerdings bis zu seiner Teenagerzeit dauern, bis ihm jenes Schlüsselerlebnis widerfuhr, das letzten Endes dazu führen sollte, dass u.a. dieser Text über ihn geschrieben wird. "Ich kam in die Küche und der Fernseher lief", erinnert er sich, "und plötzlich wurde ein Live-Video von Pearl Jam auf MTV gespielt. Ich kann mich noch genau daran erinnern: es traf mich wie ein Schlag! Danach war nichts wie zuvor."

Flugs trat er einer Grunge-Band bei, zunächst als Gitarrist, später übernahm er den Part des Frontmann und Sängers. "Das ergab sich völlig zufällig", erzählt Erik, "eigentlich fand ich singen immer furchtbar peinlich. Doch als die anderen einmal nicht zum Üben kamen und ich ganz alleine im Proberaum war, habe ich einfach losgelegt - und fand es großartig." Sechs Jahre lang rockte er mit der Band Pale durch Clubs und Jugendhäuser in Süd-Norwegen, veröffentlichte 1996 sogar eine EP, bis er 1999 die Gruppe verließ, um in London zu studieren. Das Musikmachen gab er allerdings nie auf. Sein Stil und sein Songwriting wurden jedoch ruhiger, weicher und melodischer.

In Norwegen seit 2003 in der Top Ten

2002, nach seiner Rückkehr nach Norwegen, veröffentlichte Erik Faber sein Debütalbum "Between The Lines", das er mit "ein paar alten Freunden" aufnahm. Ein Jahr später folgte "Century", das die Top Ten der norwegischen Albumcharts erreichte. "Passages" aus 2006 war sein bis dato letztes Werk, das unter anderem auch das Marte-Wulff-Duett "Racing" enthält.

Um für die große Aufgabe, seine Musik auch im Rest Europas (und der Welt?) bekannt zu machen, optimal gerüstet zu sein, zog sich der 33-jährige erst einmal aus der Öffentlichkeit zurück und schrieb zahlreiche neue Songs, die er auch selbst produziert. Eine Mehrfachbelastung, die er mittlerweile bereut. "Auch wenn es eine tolle Sache war - in Zukunft werde ich mich wieder auf das Songwriting und Musizieren konzentrieren", schmunzelt er, "alles alleine zu machen, war mir dann doch zu anstrengend".

Die Ergebnisse der vergangenen Monate sind auf dem neuen Album "Not Over" zu hören, mit dem der ebenso hochtalentierte wie sympathische Skandinavier am 29. April 2011 sein Debüt in Deutschland gibt.

Youtube | Offizielles Video zur Single-Auskopplung "Century"