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Die Esprit-Arena nach dem ersten ESC-Halbfinale (Bild: Norbert Blech)

"Feel your heartbeat" – unter diesem Motto lädt Düsseldorf zum Eurovision Song Contest. Künstler aus 43 Ländern treten mit- wie gegeneinander an, umzingelt von einer Meute Journalisten, die doch eher Fans sind. In der Woche stehen die ersten Proben und Pressekonferenzen an, in der zweiten die TV-Shows und großen Partys. Für Queer.de sind Jan Gebauer und Norbert Blech vor Ort.


Live-Ticker (abgeschlossen, chronologisch)

15.05., 01:47h

Die Großeltern sind schuld. Zumindest bedanken sich Ell und Nikki bei ihnen ganz besonders für ihren Sieg. Ein Journalist aus Litauen fragt, wie Aserbaidschan dieses schwule Festival und seine Fans willkommen heiße. Der frische Sieger antwortet darauf ausweichend, sie: "We welcome you". Ein anderer Journalist hakt nach. Antwort: "Kommt nach Aserbaidschan. Ihr werdet sehen, wie wir euch empfangen." Was immer das bedeutet.


Foto: Alain Douit (EBU)

Währenddessen schauen A Friend in London im Pressezentrum vorbei, um sich bei Fans und Journalisten zu bedanken (s. Bild rechts). Worauf die Volunteers den Dänen eine Darbietung ihres Songs bringen. Sonst schaut hier niemand vorbei. Alle Ergebnisse zu allen drei Shows und auch aus den einzelnen Ländern finden sich auf Eurovision.tv, Google, die Buchmacher und auch wir lagen letztendlich ziemlich daneben. Wir wünschen eine Gute Nacht und beenden damit auch unsere Berichterstattung aus Düsseldorf. Fliegen wir nach Baku? Mal sehen.

00:39h

Aserbaidschan hat den Eurovision Song Contest mit 221 Punkten gewonnen. Zweiter wurde Italien, Dritter Schweden. Lena erreichte einen zehnten Platz. Mehr Details in Kürze nach der Pressekonferenz des Siegerduos Ell und Nikki.

14.05., 18:49h

Wir haben uns noch kurz unser Buch mit Autogrammen angesehen und diese zwei zu den besten gewählt:

Autogramme von Paradise Oskar und Jedward

Das schlimmste: "Best Wishes" (o.ä.) aus Weißrussland

18:46h

Ansonsten sind die ersten Besucher in der Arena angekommen, wir werden etwas essen und uns gegen Neun mit einem Liveticker samt Chat zurückmelden. Macht doch mit, wenn ihr nicht auf einer der Parties da draußen oder gar in der Arena seit. Die Funktion findet ihr über die Startseite, auch der mobilen, und nach der Show melden wir uns in diesem Blog hier nochmal mit der Pressekonferenz des Siegers.

18:42h

Bei Fans und Journalisten, uns eingeschlossen, herrscht übrigens weit und breit Unzufriedenheit mit dem NDR und seiner Praxis, recht willkürlich nur einen Teil der akkreditierten Personen auf die wichtigen Veranstaltungen zu lassen - Veteranen sagen, das habe es so noch nicht gegeben. Das ESC-Blog vom Magazin "Prinz" hat das bereits schön zusammengefasst, so dass wir uns nicht auch noch länger beschweren.

17:50h

So, wir haben nun die Kurz-Vorstellung aller 25 Teilnehmer sowie eine Prognose der Top Ten fertig. Deutschland sehen wir nicht auf dem ersten Platz, dabei wäre ein weiterer Sieg ganz praktisch: Nach unseren Informationen (also dem Tratsch hier) würde der ESC dann auch nächstes Jahr in Düsseldorf stattfinden.

12:10h

Warten...

13.05., 20:05h

Zum Abschluss des Abends und vor dem großen Finale haben wir noch ein Leckerbissen für die, die meinen, recht gut über den Grand-Prix Bescheid zu wissen: Ein ESC-Special unseres Quizzes.

19:45h

Lena hat sich vor dem Finale noch einmal der Presse gestellt, gewohnt gut gelaunt beantwortet sie so gewichtige Fragen, ob sie von einer Weltkarriere à la Lady Gaga träumt (Nein!) oder ob sie einen besonderen Druck spürt (Nein, nirgendwo!).



Richtig herzlich wurde es erst, als drei Jungs aus ihrem Team in jenen silbernen Burkinis autauchten, die morgen die Tänzerinnen auf der Bühne tragen. Herzliches Lachen, danach Foto und alles Gute für morgen. Auch die Pressekonferenzen der anderen Big-5-Länder waren nicht sonderlich spannender. Der britische Kommentator und Ire Graham Norton wollte sich zunächst nicht festlegen, welches Land er unterstütze - sprach sich dann aber für Blue aus. Schließlich werde er dafür bezahlt.

17:27h

Jetzt hat die Stadt Düsseldorf soviel Geld ausgegeben für den Grand Prix und dann kommt sie in keiner einzigen Postkarte vor. Der Einspielfilm vor Lenas Song zeigt zwar kurz die Arena, dann aber die Moderatoren und das Getummel hinter den Kulissen. Ansonsten verlief die erste Probe des Finales reibungslos, auch wenn wegen eines lautstarken Feueralarms im Pressezentrum niemand etwas vom serbischen Beitrag mitbekam. Grund für das Chaos: jemand hatte auf dem Klo geraucht.

Wöchentliche Umfrage

» Warum schaust Du Dir den Eurovision Song Contest an? Wegen…
    Ergebnis der Umfrage vom 09.5.2011 bis 16.5.2011


#1 Albaboy
#2 MichaProfil
  • 01.05.2011, 21:44hMünchen
  • Die meisten der "Journalisten" bei den früheren ESC - euch beide natürlich ausgenommen - sind im wahren Leben keine echten Journalisten, sondern schlicht und einfach Fans, die sich - auf verschiedene Umwege - eine Akkreditierung erschlichen haben. Zumindest war das in der Vergangenheit so. Da standen auf den Plastikakkreditierungsumhängekarten mit dem P schon manchmal sehr merkwürdige Medien drauf, für die hinterher nie ein Artikel über den ESC geschrieben wurde. Für Düsseldorf wurden die Akkreditierungsbedingungen wohl verschärft.
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#3 stromboliProfil
  • 02.05.2011, 11:02hberlin
  • da sieht man was geschieht, wenn voreilig terrorgruppen ausgehoben, die mit zielgebiet düsseldorf planend, uns womöglich vom eurovisionsspektakel befreit hätten...

    In zukunft also bitte esrt deren endplanung abwarten bevor eingeschritten wird!
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#4 Fiete_Jansen
  • 02.05.2011, 16:06h
  • Der “Eurovision Songcontest” ist in allen bürgerlichen queer Medien auf Platz eins, als wenn es nichts wichtigeres für die queer Comunity und für alle anderen Menschen geben würde.

    Gerade in diesem Jahr, da er doch zum ersten mal seit fast 30 Jahren wieder in der BRD stattfindet und diese Show als “ach so queer” gilt.

    Wir berichten aus einem anderen Grund darüber. Denn ob nun Lena Meyer-Landrut nochmal gewinnt oder eine andere Gruppe oder Einzelkandidat ist uns dabei erstmal egal.

    Was uns nicht egal ist, mit der sechsköpfigen Gruppe Homens da Luta (Männer des Kampfes) fährt endlich auch eine politische Gruppe nach Düsseldorf, die klassenkämpferisch ist.

    Ihr Lied besagt “Kämpfen macht Spaß” (“Luta É Alegría”). Spektakulär haben sie die nationale Ausscheidung zur Teilnahme mit einem an der politischen Liedtradition des 25. April 1974 inspirierten Song gewonnen.

    Sie haben aber auch bei der Protestaktion vom 12. März 2011 in Lissabon im Mittelpunkt gestanden und waren auch eine Woche später bei der Abschlusskundgebung der machtvollen landesweiten Demonstration der Gewerkschaften der CGTP-Intersindical Nacional gegen die Offensive des Kapitals dabei.

    Es geht um den Kampf für mehr Gerechtigkeit

    “Wir sind Leute, die nicht mögen, wie es gerade um Portugal und Europa steht und wir werden in Düsseldorf sein, um genau das zu zeigen”, so Leadsänger Nuno Duarte. “Dieser Song ist eine Waffe”, die seine Band nutzen will, um “für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen, damit alle in Europa besser leben können”. Eine Liedzeile im Refrain besagt: “Ob Tag oder Nacht, der Kampf macht Freude, das Volk geht auf die Straße, um zu schreien”.

    Droht eine Disqualifikation wegen politischer Inhalte?

    Eigentlich unglaublich, politische Texte sind nach den Regeln der EBU (European Broadcasting Union) nicht erlaubt, der Song könnte disqualifiziert werden. Dummes Zeug ohne Inhalt wie “Wadde hadde dudde da” von Stefan Raab das 2000 Platz 5 machte ging ohne Probleme wie auch anderer Schwachsinn. Aber wenn es um etwas fortschrittliches geht, kann der Saft abgedreht werden? Man fasst es nicht.

    Der Song stammt von den Brüdern Nuno und Vasco Duarte, die Homens da Luta 2006 gründeten – eine Hommage an die Nelkenrevolution von 1974. 2010 nahm die Gruppe ihr erstes Album auf: “A Cantiga É Uma Arma” (Das Lied ist eine Waffe).

    Wir wünschen dieser Gruppe viel Erfolg!

    Quelle:
    www.dkp-queer.de/2011-05-02/der-eurovision-songcontest-2011/
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#5 SvenAnonym
  • 03.05.2011, 16:04h
  • Super, dass ihr vom ESC berichtet. Ich wäre gerne auch dabei, ist aber von München etwas zu weit für mich. Macht weiter so!!!
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#6 LorenProfil
  • 04.05.2011, 00:03hGreifswald
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Nanana mein Lieber, wer wird denn .

    Da ich als Kind just im Abba-Jahr von diesem hartnäckigen Eurovisions-Virus angesteckt wurde, kann ich das nicht so stehen lassen. Für mich ist dieser eigentlich unmögliche Wettbewerb -man vergleicht höchst unterschiedliche Lieder miteinander, die teils von offensichtlichen Amateuren, teils von Profis dargebracht werden und von der Musicalballade bis zum gemäßigten Rocksong reichen können, und soll dann das vermeintlich beste wählen (wobei manche mit den Augen, die meisten so wie du mit den Füßen abstimmen)- also für mich ist dieser Wettbewerb ein jährliches Spiel, wo ich mit Gleichgesinnten schöne bis gar schröckliche Lieder und Stimmen vergleiche, abwäge, mich selbst und andere befrage, Mutmaßungen über den Geschmack der Landbevölkerung in Georgien oder pubertierender Schweden anstelle und dann einen möglichen Sieger tippe. Andere spielen in der Zwischenzeit Billard, rasieren sich die Beine, lernen Ausdruckstanz, rauchen ne Tüte, schauen Soaps oder kommentieren bei queer.de (na ja, mache ich auch von Zeit zu Zeit). Ist natürlich a bissl meschugge, aber doch ein harmloser Zeitvertreib für einen musical maniac wie mich, der dabei auch noch einige interessante Sänger kennengelernt hat aus Ländern, die mir musikalisch recht unbekannt waren, z.B. diesen hier (der bei diesem Wettbewerb nie antrat, aber die Umwege sind ja eh nicht selten die interessanteren Fährten, bei mir auch in der Liebe):

    www.youtube.com/watch?v=VD7gpShP_90

    www.youtube.com/watch?v=BCc-9-Tajh4

    www.youtube.com/watch?v=w_Q44LhClsg

    Hast du sie dir auch wirklich angehört? Wehe nicht! Und dann kommst du mit Terrorgruppen. Und was wird dann aus mir? Also wirklich. In Düsseldorf wird übrigens ne Bombenstimmung erwartet, was dich aber nicht zu weiteren ironischen Kommentaren verleiten soll - oder doch?
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#7 TolliAnonym
  • 04.05.2011, 00:10h
  • Wäre schön wenn ihr als erstes über die Qualität des jeweiligen Songs schreiben würdet, ob irgendwelche Noname Sängerinnen hübscher und süßer mit oder ohne Photoshop sind interessiert mich nicht die Bohne.
    Das ist fast schon Bildniveau.
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#8 DanaAnonym
  • 04.05.2011, 13:14h
  • Was ist denn jetzt an dem verwackelten Bild von Dana international so schockierend?
    Das sie ungeschminkt ist?
    Guckt euch doch ma Madonna ohne alles an, die sieht och nicht anders aus.
    So what...
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#9 LorenProfil
  • 04.05.2011, 14:10hGreifswald
  • Dana schockt? Die Gute hat ja bei der diesjährigen Aufführung der "Meistersinger von Düsseldorf" bereits ihre erste Probe absolviert. Ob die Aufmerksamkeit, die die frühere Gewinnerin derzeit auf sich zieht, ihrer derzeitigen Qualität entspricht, davon können sich Interessierte selbst ein Bild machen. Bayreuth klingt definitiv anders.

    www.youtube.com/watch?v=1DZyuxrPoJs
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#10 tobiasberlinProfil
  • 04.05.2011, 20:03hBerlin
  • Der weissrussische Beitrag ist wahrhaftig strotzend vor ekligem Nationalismus. Warum nicht einfach den "ESC" in "EDSC" (Eurovision Democratic Song Contest) umbenennen, und schon wäre diese letzte offensichtliche Diktatur Europas raus aus dem Wettbewerb...
    Zum Steigern der Vorfreude aber hier was Lustiges: Lena im Umpa-Lumpa-Land

    absolutobsolet.blogspot.com/2011/05/lenafeatoompaloompas.htm
    l
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