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Das ist man von der inzwischen 64-jährigen Diva gar nicht gewohnt: In einer Twitter-Schimpftirade ließ sich Cher in den letzten Tagen über den Multimilliardär Donald Trump aus, der sich offenbar im republikanischen Vorwahlkampf für die Präsidentschaft bewerben will. "Donald Trump ist ein aufgeblasenes Arschloch", erklärte die Sängerin. Und weiter: "Ich habe ihn im [Wintersportort] Aspen gesehen, mit einer vollbusigen Tussi nach der anderen. Jeder dachte, er war ein Vollidiot". Ferner sei Trump ein "schlechter Schauspieler".

Die Aufregung der sonst zurückhaltenden Cher geht auf den Vorwahlkampf Trumps zurück. Der New Yorker Geschäftsmann spielt seit Monaten mit dem Gedanken, für die Republikaner gegen Barack Obama anzutreten. Dafür ist er 2009 nicht nur von den Demokraten zu den Republikanern übergetreten, er fing auch an, sich beim rechten Parteiflügel mit absurden Behauptungen beliebt zu machen. So zweifelte er an, dass Obama wirklich in den USA geboren ist - eine beliebte Verschwörungstheorie in der amerikanischen Rechten - und kritisierte, dass Obama in der Highschool(!) schlechte Noten gehabt habe - ein Fest für amerikanische Satiriker wie John Stewart!

Schwul-lesbische Republikaner setzten einst ihre Hoffnungen in den New Yorker Geschäftsmann, dieser enttäuschte sie aber gleich mit dem Hinweis, dass die Ehe für ihn - wie für jeden guten Republikaner - eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei und gleichgeschlechtliche Paare sich gefälligst nicht beklagen sollen.

Trump gilt zwar derzeit zwar als beliebtester der vielen republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Allerdings ist es mehr als zweifelhaft, dass sich die konservativen Republikaner mit dem wenig frömmelden Lebemann wirklich identifizieren können. (dk)

Trump arbeitet bei Fox News an seinem konservativen Image und spricht sich gegen Homo-Ehe aus (ab 0:58)


Trump inszeniert sich als Politiker:



Video: Drag Queens eifern Cher nach

Eine Handvoll früherer Kandidatinnen der Realityshow "RuPaul's Drag Race" hat mal wieder die Mutter aller Drag Queens geehrt.
Lady Gaga und Cher beim CSD New York

Beim CSD New York geben sich die Stars die Klinke in die Hand.
Do you believe? Cher jetzt noch "stronger"

Die neue Single "Women's World" ist auf dem Markt, das erste Album nach elf Jahren folgt...
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 HomoTerroristEhemaliges Profil
  • 02.05.2011, 17:06h
  • Ich finde Donald Trump ist eine großartige Persönlichkeit,ein Vorbild und ´ne echte Type !

    Die Tatsache allein, das er gegen ' gay marriage ' (gräßlicher Begriff) ist, sollte wirklich nicht der Grund für Schwule sein, ihn abzulehnen.
    Er hat kein Problem mit Schwulen, sondern mit der geplanten Institution, und nicht etwa,nur weil er für die Leute wählbar sein will, die,VON NATUR AUS, dagegen sind.

    Ausserdem, gibt´s wahrlich wichtigere Dinge, um die man sich vorher kümmern muß; die auch ALLE Homos angehen ! (nicht nur diejenigen, die 'heiraten' wollen)

    Deshalb: TRUMP FOR PRESIDENT !!!
    ( Obama ist ´n Verlierer )
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#3 marley
  • 02.05.2011, 19:01h
  • Antwort auf #2 von HomoTerrorist
  • Trump ist einfach nur ein Spinner wenn er meint dass ausgerechnet ER bei den Repuplikanern mitmachen müsse.
    "Obama ist ´n Verlierer "
    Ein so charismatischer US-Präsident ist bestimmt KEIN Verlierer,oder willst du uns sagen dass du mehr erreicht hast als Obama? xD
    Obama macht seine Sache schon Gut,wenn ich könnte,würde ich ihn auch wählen
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#4 jojoAnonym
#5 xapplexAnonym
  • 03.05.2011, 12:21h
  • Vor vielen Jahren hat schon mal jemand aus der Showbranche (Dietmar Schönherr) den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan als Arschloch und schlechten Schauspieler bezeichnet. Reagan wurde einer der erfolgreichsten Präsidenten der USA, dessen Aufrüstungspolitik entscheidend zum Zusammenbruch der Sowjetunion beigetragen hat.
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#7 x-lenovo-xAnonym
#8 Iceman
  • 03.05.2011, 13:47h
  • Antwort auf #5 von xapplex
  • Nicht zu vergessen, dass die amerikanischen Unterschichten es ihm zu verdanken haben, dass sie noch mehr verarmt sind.
    Außerdem hat er ja auch viel zur Aids-Forschung beigetragen und Gelder dafür zurück gehalten.

    Ich würde erst mal die Geschichte lesen, bevor ich hier nur das eine hervorhebe, was ihm alle zu Gute halten.

    Und vielleicht sollte hier auch mal erwähnt werden, dass eben jene Aufrüstung für Jahrzehnte dafür gesorgt hat, dass Menschen in ständiger Angst leben mussten, wann das atomare Inferno über sie hereinbricht.

    Ich halte daher Schönherrs Kritik - sofern es sie gab - für durchaus berechtigt.
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#9 Tramp ArtAnonym
  • 03.05.2011, 15:29h
  • Antwort auf #8 von Iceman
  • Reagan war wirklich Cher.
    Man kan sagen: très cher.

    Anfang 1980, d.h. bei der Amtsübernahme durch Ronald Reagan, betrug die Staatsverschuldung der USA 0,93 Billionen Dollar.

    Durch die Steuersenkungspolitik, die starke Erhöhung der Staatsausgaben, insbesondere für Rüstungsgüter und weitere vielfältige Formen von Wohlhabendenspeisungen, stieg die Staatsverschuldung bis Ende 1988 um 179,6 Prozent auf 2,6 Billionen Dollar.

    2011 liegt die Gesamtverschuldung in den USA (Staat, Haushalte, Unternehmen) bei rund 50 Billionen Dollar.

    Im Jahr 2019 werden 700 Milliarden US-Dollar (17 Prozent der gesamten Budgeteinnahmen) allein für den Schuldendienst benötigt.

    40 Millionen US-Bürger (zum Vergleich: die Hälfte der Einwohner Deutschlands) sind auf Lebensmittelmarken angewiesen.

    Rund 50 Millionen Amerikaner erhalten staatliche Unterstützung, damit sie zum Arzt gehen können.

    Etwa ein Drittel der US-Haushalte hat kaum Zugang zu Hypotheken und Kreditkarten. Dieses Drittel lebt von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, der wegen sinkender Stundenlöhne und Arbeitsstunden oft schrumpft.

    Da es in den USA keine umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung gibt, zahlen die meisten US-Bürger in Pensionsfonds ein. Etwa 20 Billionen (!) Dollar warten darauf, an US-Pensionäre ausbezahlt zu werden. Aber woher nehmen?

    Allein die amerikanische Bundesregierung hat Verbindlichkeiten, die fast 80 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes entsprechen.

    www.whatmattersweblog.com/wp-content/uploads/2009/10/debt-ch
    art-1910-2010.jpg


    Alleine die US-Regierung (ohne Bundesstaaten, Kommunen, Privathaushalte, etc.):

    www.ritholtz.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/saupload_wh
    o_owns_us_national_debt_30_sept_2010.png


    Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die USA seit Reagan ihre "responsibility to protect" für die Gesamtheit ihrer Staatsbürger zunehmend verloren hat.

    Der Soziologe Colin Crouch sieht die grundlegenden Veränderungen in den USA während der Reagan-Administration in der Abwicklung sozialstaatlichen Institutionen, der Marginalisierung der Gewerkschaften und einer Spaltung zwischen Arm und Reich auf einem Niveau vergleichbar mit Ländern der Dritten Welt.

    de.wikipedia.org/wiki/Reaganomics
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