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Als Tim T. Anfang Mai als einer der letzten 15 Kandidaten ins Big-Brother-Haus hüpfte, fiel allen gleich eines auf: seine Stimme. "Bist du heiser?", wollten die männlichen Mitbewohner wissen, die Frauen dagegen fanden sein Gepiepse "süß". Der 24-jährige Kamener mit den blondierten Haaren ist Friseur, nah am Wasser gebaut, und - wer hätte es gedacht - schwul.

"Sobald ich anfange zu reden, weiß man Bescheid", erklärt Tim den Mädels, mit denen er bevorzugt abhängt. Einerseits sei die hohe Stimme sein Markenzeichen, andererseits habe er es ihretwegen auch nicht leicht. In der Schule wurde Tim T. oft gehänselt und fertig gemacht. Heute ist er stolz darauf. Und als Jugendlicher, so plaudert er weiter aus, wollte er eigentlich eine Frau sein: "Mit Dreifach-Übertitten."

Der Single muss jetzt 100 Tage im Haus aushalten, das auch von ziemlich kantig-toughen Heteros bewohnt wird. Ein mögliches Feld für Zoff ist Tim aber auch selbst: "Ich kann anderen ordentlich auf die Nerven gehen!" Das Besondere an der 11. Staffel der voyeuristischen Show: Jeder Kandidat trägt ein Geheimnis mit sich, dass er unter keinen Umständen den anderen verraten darf. Tims Geheimnis: "Ich habe eine zweite tiefe Stimme!" (Foto: RTL2)



#1 jörgAnonym
  • 07.05.2011, 16:23h
  • Und als Jugendlicher, so plaudert er weiter aus, wollte er eigentlich eine Frau sein: "Mit Dreifach-Übertitten".

    an diejenigen die es immer noch nicht kapiert haben:

    schwul= man steht als mann auf männer und fühlt sich dem männlichen geschlecht zugehörig.
    transsexuell= mann will eine frau sein.

    vielleicht war es bei ihm so das er dachte er wird als schwuler nicht akzeptiert und hätte es als frau einfacher mit den männern, aber wenn er wirklich vom wesen und körper her eine frau sein will ist er transsexuell.

    langsam verstehe ich die angst mancher schwuler die vorbehalte gegenüber mancher männer haben die sich bisexuell und transsexuell nennen.
    ich habe das gefühl das immer weniger jungs offen schwul sind, man merkt das durch das ständige "du schwulchtel" bashing als schimpfwort nummer eins, das sich weniger schwule als schwul definieren wollen. das führt dazu das sich "femininere" schwule manchmal wünschen ein mädchen zu sein weil sie meinen dann besser akzeptiert zu werden, obwohl sie schwul sind und nicht transsexuell.
    die jungen schwulen die "geschlechtskonform", also "männlicher" sind bezeichnen sich immer häufiger als bisexuell um nicht als schwul (in der alltagssprache= schwächlich) zu gelten.

    ich werde wahrscheinlich von einigen falsch verstanden und mir wird intolleranz vorgeworfen, aber ich will nochmal betonen das es mir nicht gegen wirklich transsexuelle und bisexuelle geht, im gegenteil. es geht gegen unsere moderne gesellschaft die teils subtil, teils offen, homosexualität verdrängt und diese nur akzeptiert wenn ein ein part die frau sein will oder wenn ein part bisexuell ist.
    sprich homoakzeptanz gibts eher wenn heterosexuelles,gegengeschlechtliches eine rolle spielt als wenn 2 männer oder jungs sich lieben und beide gerne männlichen geschlechts sind.
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#2 yomenAnonym
  • 07.05.2011, 17:02h

  • "jungs offen schwul sind, man merkt das durch das ständige "du schwulchtel" bashing als schimpfwort nummer eins, das sich weniger schwule als schwul definieren wollen. das führt dazu das sich "femininere" schwule manchmal wünschen ein mädchen zu sein weil sie meinen dann besser akzeptiert zu werden, obwohl sie schwul sind und nicht transsexuell."

    subjektiver eindruck. nicht empirisch belegt. ergo irrelevant.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.05.2011, 18:02h
  • Er sieht aus wie der verschollene Sohn von Herrn "Pompöös" Harald Glööckler! Hat er uns den etwa vorenthalten oder wo war er versteckt?
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#4 seb1983
  • 08.05.2011, 12:22h
  • Da bekommt man ja akutes Fremdschämen...

    Bringt mich auf den Gedanken: Als Schwuler wird man nicht geboren, zum Schwulen wird man von der Gesellschaft (und der Szene) gemacht.
    Da scheint jedenfalls jemand alle Vorurteile fleißig aufgesaugt und adaptiert zu haben.
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#5 KimAnonym
  • 08.05.2011, 14:42h
  • Antwort auf #1 von jörg
  • Nein. Nein. Nein. Eine transsexuelle Frau IST eine Frau und kein "Mann, der eine Frau sein will". Langsam sollte doch wohl angekommen sein, dass es sowas gibt. Ein homosexueller Mensch ist ja auch kein "Heterosexueller, der schwul sein will". Könnt ihr Euch das endlich mal merken?
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#6 Uwe Sch.Anonym
#7 gniwerjProfil
#8 jojoAnonym
#9 TimAnonym