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  • 09. Mai 2011, noch kein Kommentar

Arm, schwarz, schwul: "SATA" porträtiert den brasilianischen Kiez-Tyrannen Joao Francisco alias Madama Sata

Jetzt auf DVD: Karim Ainouz' Drama "SATA" um eine schwule Legende im Rio der Janeiro der Dreißiger Jahre.

Von Carsten Weidemann

Kraftvoll und verletzlich. Gefeiert und gehasst. Umschwärmter Sänger.
Hingebungsvoller Vater. Zügelloser Verbrecher. Leidenschaftlicher Liebhaber. Er war eine Legende. Er war "Madame Sata".

Joao Francisco kam aus dem Nichts und war ein Niemand. Groß, schwarz, eine imposante Gestalt. Die Menschen aus Lapa, jenes berühmte Künstlerviertel von Rio de Janeiro, sie mochten ihn, seine Art des Tanzens, seine Begeisterung und sein unbedingter Wille nach Freiheit. Und sie hassten Joao Francisco, den herrschsüchtigen Tyrann, der blind vor Wut, Ungerechtigkeit und unerwiderter Liebe durch die Strassen zog.

Portrait einer explosiven und komplexen Persönlichkeit

"Ich bin als Außenseiter geboren und so will ich auch leben", schreit er denen entgegen, die ihm keinen Respekt zollen. Sein Weg ist klar. Bald wird er ein gefeierter Star sein und sein Publikum finden.

"SATA" ist das bewegende Portrait einer explosiven und komplexen Persönlichkeit. Mit eindrucksvollen Bildern schafft der Film unter der Regie von Karim Ainouz einen intimen Einblick in das Leben des Joao Francisco dos Santos, der als "Madame Sata" gefeiert wird und schon zu Lebzeiten ein Mythos war. Ein Mann, dessen Drang nach Freiheit sein ganzes Leben beherrschte. Teufel und Heiliger. Joao Francisco dos Santos und Madame Sata.

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film
Galerie:
SATA - Szenenbilder
10 Bilder