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Die MILK-Karrieretage fanden 2010 zum ersten Mal in München statt

Neuer Job gesucht? Top-Unternehmen wie IBM, Deutsche Bank, Telekom und Allianz präsentieren sich am 28. Mai auf der Berliner MILK-Messe 2011 als offene Arbeitgeber.

Von Carsten Weidemann

Berlin wird oft als Hartz-IV-Hochburg verschrien, dabei gehört die deutschen Hauptstadt zu den Diversity-Metropolen weltweit. Die MILK Messe am 28. Mai 2011 ist dafür ein deutliches Signal.

Europas erste Jobmesse für Schwule, Lesben und Heteros präsentiert sich nämlich zum ersten Mal in Berlin - nachdem sie 2010 in München ihr Debüt feierte. Auf die Besucher warten vielfältige Jobangebote, Karriere-Tipps und eine einzigartige Networking-Börse für Studierende, Absolventen und Berufstätige aller Branchen.

Über 50 Unternehmen beteiligen sich als offene Arbeitsgeber - darunter namhafte Aussteller wie IBM, Deutsche Bank, Google, Allianz, Deutsche Post. Auch fortschrittliche öffentliche Institutionen, die an Vielfalt und den damit verbundenen Erfolg glauben, sind bei der MILK Messe dabei. Ein Autohaus an der Straulauer Allee stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Klaus Wowereit übernimmt die Schirmherrschaft

Schirmherr ist niemand Geringeres als Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der auch zu den Keynote-Speakern gehört. "Die MILK Karrieretage setzen ein klares Zeichen gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt und zugleich werben sie dafür, die Chancen einer von Vielfalt geprägten Wirklichkeit zu nutzen, was immer mehr Unternehmen tun", schreibt Wowereit in seinem Grußwort.

Die MILK Messe am 28. Mai endet mit einer Abschlussparty im Spy Club@Cookies, wo man die neu gewonnen Kontakte bei einem Cocktail gleich vertiefen kann. Bereits am Vortag findet der MILK Kongress statt, der sich in erster Linie an Unternehmen richtet. In Vorträgen und Workshops erhalten die Teilnehmer durch zahlreiche Experten eine intensive Weiterbildung zum Thema Diversity.

Mit Kühen hat MILK übrigens wenig zu tun. Namensgebend für die schwul-lesbische Karrieremesse war der US-Politiker und Gay-Aktivist Harvey Milk.

Youtube | Trailer zur MILK Messe am 28. Mai 2011 in Berlin

Mit queer.de 5 Euro sparen

Normalerweise kosten die Besuchertickets für die MILK Messe im Vorverkauf 11 Euro. Mit queer.de kannst du jedoch 5 Euro sparen. Dafür musst Du im Online-Bestellformular einfach nur den Aktionscode "queerde" eingeben, dann zahlst Du nur 6 statt 11 Euro. Mit demselben Code kannst Du als Fachbesucher des MILK Kongresses übrigens sogar 50 Euro sparen.

MILK Messe am Samstag, den 28. Mai ab 9 Uhr im WHITE Spreelounge Spree Automobilhaus, Stralauer Allee 44, 10245 Berlin.

Galerie:
MILK Messe 2010
10 Bilder


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.05.2011, 17:44h
  • In Deutschland wird in den letzten Jahren immer wieder über den ja angeblichen Fachkräftemangel gejammert und man kann es nicht mehr hören! Es gibt bei den derzeit 3 Millionen Arbeitslosen viele Fachkräfte, die sich monate- oder auch jahrelang um einen Arbeitsplatz bewerben und scheitern dann jedesmal an den überzogenen Forderungen der Arbeitgeber! Daß ab dem 01.05.2011 für die osteuropäischen Arbeitnehmer die Freizügigkeit eingeführt wurde, macht das Ganze nicht besser! Vielleicht sollten die Arbeitgeber mal von ihrem hohen Ross herunterkommen und ihre viel zu hohen Anforderungen an die Fachkräfte mal etwas realitätsbezogener gestalten!
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#2 bastapapsta
  • 09.05.2011, 18:40h
  • Ich halte es nicht für richtig, Wowereit als Schirmherr hierfür zu präsentieren, da er bewiesen hat, dass er nicht voll und ganz hinter der Sache steht . Wie erklärt es sich dann ,dass der Party und Glamour Bürgermeister ( der sich gern auf solchen sehen lässt) für einen großen Papst Auftritt in Berlin wirbt ???

    www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1503366/Wowereit-wir
    bt-fuer-grossen-Papst-Auftritt-in-Berlin.html


    Genau an dem Tag im September , an dem die Scheinheiligkeit wird es eine große Demo gegen den Besuch und die Reden des sogenannten "Papstes", bestehend aus einem Bündnis des LSVD und einigen weiteren Organisationen stattfinden, gegen jene Messe, die Herr Wowereit sich wünschte und schließlich nun auch bekommt:

    www.queer.de/detail.php?article_id=14015

    Man muss erst gar nicht darüber spekulieren, wo Herr Wowereit anzutreffen ist, auf welche Seite er sich an diesem Tag stellen wird. Daher finde ich dass man Wowereit als Schirmherr wählte nicht gut, da er nicht überzeugend hinter der Sache steht. Wie sonst, kann er sich eine Rede wünschen, bzw. diese befürworten, in der sicherlich wieder homophobe Parolen vor die ( nicht kritisch hinterfragende) Meute geworfen wird ? Ne, der Mann ist dort wirklich Fehl am Platz. Da hätte man bessere Leute zum Schirmherrn nehmen können...
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#3 bastapapsta
  • 09.05.2011, 18:46h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Auch schlimm an der Sache ist, dass diese Fachkräfte oft über Zeitarbeitsfirmen zu Dumpinglöhenen beschäftigt werden. Die Arbeitnehmer werden ausgebeutet und der Staat lässt sich zusätzlich von Unternehmen auch noch ausbeuten, so müssen nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch unser Sozialsystem darunter leiden, da Vollzeit Beschäftige Arbeitnehmer auf Harz 4 Aufstockung angewiesen sind.
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#4 Ilovelife
  • 09.05.2011, 19:39h
  • @Foxxyness

    BRAVO, BRAVO, BRAVO!

    Du glaubst gar nicht, wie du mir damit aus der Seele sprichst! Wirklich guter Beitrag!

    Der Witz ist ja: ich habe bereits, genau wie es die Milk Messe empfiehlt, Kontakt zu einzelnen Ausstellern aufgenommen, die meine Fragen zu einem möglichen Einstieg aber auch nur mit "Wir haben keine Stellen" oder "schreiben Sie eine Initiativbewerbung" abgewimmelt haben. Sorry, dafür brauche ich keine Jobmesse.
    Zur Teilnahme der LSU an einer Podiumsdiskussion habe ich mich schon an anderer Stelle geäußert. Solange diese Menschen nichts gegen die Diskriminierung von schwullesbischen Mitarbeitern im kirchlichen Bereich unternehmen, brauchen sie sich zu Diversity am Arbeitsplatz nicht zu äußern.
    Und dass es nicht einmal der LSVD für nötig hält, Bewerbern auf eine Stelle wenigstens eine kurze Absage zukommen zu lassen, ebenso. Gehört sich im neoliberalen Zeitalter wahrscheinlich nicht mehr....

    Wie Carsten Weidemann darauf kommt, dass Berlin eine "Diversity"- Metropole sei, ist mir auch unklar. Wenn es im Bezug auf Dumpinglöhne gemeint ist, hat er sicher recht.
    Genauso weiss ich gar nicht, wo die "Straulauer Allee" sein soll...

    Viel Spaß bei der gegenseitigen Belobhudelung und viel, viel heißer Luft auf der MILK- messe...WITHOUT ME!
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#5 Franz-JosefAnonym
#6 alexMucEhemaliges Profil
  • 10.05.2011, 06:41h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Stimmt nicht ganz. Speziell in Ostdeutschland herrscht ein Fachkräfte-Mangel. Bedingt durch die riesige Abwanderung. Bei der Ausbildung das Gleiche. Kam vor 2 Tagen im TV, daß viele ostdeutsche Firmen, junge Leute aus Polen ausbilden, wegen der vielen offenen Lehrstellen. Auch in Westdeutschland, scheinen sich viele, auf ein und die selbe Stelle zu bewerben, denn das Bild ist ähnlich, wenn auch nicht so dramatisch. Leute mit Hilfsjobs, speziell auch in der Gastronomie dürften das große Zittern kriegen. Deren Jobs dürften in Gefahr sein.
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#7 OlivierAnonym
#8 Franz-JosefAnonym
  • 10.05.2011, 07:40h
  • Wer auf dieser Messe einen Job sucht, sollte sich bei seinem Besuch darüber im Klaren sein, dass sein Aussehen bei der Jobvergabe eine nicht unwesentliche Rolle spielt.....
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#9 bastapapsta
  • 10.05.2011, 09:25h
  • Antwort auf #8 von Franz-Josef
  • Sorry, aber dein Kommentar ist echt dümmlich. Jeder Mensch ist ein Individuum und ist als solches auch zu schätzen und zu akzeptieren. Ein Großteil des Unternehmertums macht ständig die Leute klein, wenn sie sich nicht der grauen Spießerverkleidung anpassen. Es wird der Mensch als Individuum verurteilt, wenn er seinen eigenen Kleidungsstil oder seine individuelle Haarfarbe oder oft wenn man schwul/lesbisch ist wird man ausgegrenzt. Dabei wird nicht die Qualität der Arbeit, die jemand leistet überprüft, sondern vorverurteilt. Auch das sind denke ich sicherlich Mitgründe dafür, dass die Firmen einen Fachkräftemangel bejammern. Hoffen wir, dass die Firmen, die auf der Milk vertreten sind auch wirklich mal umdenken.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil