Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14205

Sirapassorn Auttayakorn setzte sich gegen 29 Konkurrentinnen durch

Die 21-jährige Thailänderin Sirapassorn "Sammy" Auttayakorn wurde in Pattaya zur "Miss Tiffany Universe" gekürt.

Beim jährlich im Tiffany-Theater veranstalteten Schönheitswettbewerb nehmen hauptsächlich Thailänderinnen teil, vor zwei Jahren konnte aber auch eine Japanerin den Titel der schönsten Transsexuellen des Universums gewinnen. Sirapassorn, eine Studentin der Kommunikationswissenschaften, erhält für ihren diesjährigen Sieg ein Preisgeld in Höhe von 120.000 Baht (2.800 Euro) sowie einen Toyota Yaris.

Der Wettbewerb gilt in Thailand nicht nur als exotischer Zielgruppenwettbewerb, sondern wird live im Fernsehen in Millionen Haushalte übertragen. Einige der bisherigen Gewinnerinnen nutzten ihren Sieg als Karrieresprungbrett, wie Treechada "Poy" Malayaporn, die Gewinnerin von 2004. Sie wirkte nicht nur in mehreren Filmen und Fernsehserien mit, sondern wurde auch die Werbefigur der thailändischen Mobilfunkfirma G-Net.

Am Wettbewerb teilnehmen darf seit 1998 jede Frau, die biologisch als Mann geboren wurde. Die Kandidatinnen müssen dann im Wettbewerb graziös in einem Kleid, einem Bademantel sowie in einer traditionellen Tracht zeigen. Dieses Jahr mussten die Teilnehmerinnen auch erstmals ein Abendkleid selbst schneidern und präsentieren. Zudem durften sie in einem Talentwettbewerb ihre Vielseitigkeit darstellen und über ihre Rolle als Transsexuelle reden.

Der Wettbewerb wird von Anfang an im Tiffany-Theater in der berühmt-berüchtigten thailändischen Entertainment-Metropole Pattaya ausgetragen. Die Location ist der ideale Austragungsort für eine solche Wahl: Tiffany's beheimatet Südostasiens erstes Travestie-Kabarett. Seit 1974 sind die Shows ein Magnet für Touristen. Mit zwei Künstlerinnen gestartet, arbeiten Inzwischen über 100 professionelle Transsexuelle und Drag Queens in dem weltbekannten Club. Das Haus der "Dekadenz, Eleganz und des Genusses" bietet insgesamt Platz für 1.000 Zuschauer. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 gagaAnonym
  • 09.05.2011, 21:07h
  • warum nehmen dort nur mann zu frau transsexuelle teil? heterosexismus gibts also auch im queeren bereich. zum kotzen
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Aramis
  • 10.05.2011, 19:31h
  • Antwort auf #2 von gaga
  • Weil wir Frau-Zu-Mann Transsexuellen (FtM) häufig nicht so zur Eleganz neigen und meist ganz froh sind, wenn wir nicht als FtMs erkannt werden...

    Außerdem kann ich mir keinen Anzug schneidern...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 gagaAnonym
  • 10.05.2011, 20:19h
  • Antwort auf #3 von Aramis
  • es ging mir darum das ich es falsch finde das auch in der queeren, oder genauer gesagt in der transgender community die heterowelt kopiert wird und schönheit von einem weiblichen aussehen abhängig gemacht wird.
    nach dem motto, gibt man sich als frau = weiblich = schön. und das im gegensatz dazu die schönheit von jungen männern verkannt wird.
    es zeigt mal wieder dass das wort "queer" nichts zu bedeuten hat und extrem unterschiedliche orientierungen unter einen hut bringen will, denn ich halte nichts von solchen shows die ein geschlecht als was besseres darstellen wollen als das andere.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ja dochAnonym
#6 QuasimodoAnonym
#7Anonym