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Die französische DVD "Par-courts gay" vereint 18 schwule Kurzfilme - mit "Deed Poll" als Highlight

Der Skandal-Film "Deed Poll" erscheint endlich auf DVD: Ein Callboy wird getötet, um aus seiner Haut Spielkarten zu machen.

Von Carsten Weidemann

"Deed Poll" hat einen sehr langen Weg hinter sich. Vom ersten Drehbuchentwurf bis zur ersten Klappe verstrichen drei Jahre, von Mai bis Juli 2004 wurde der Film gedreht, im Dezember 2004 war die Premiere im Berliner Kino Arsenal. Wegen seiner ungewöhnlichen Länge von 42 Minuten hatte er es nicht nur als Festivalfilm schwer. Auch Salzgeber und Pro-Fun wollten den "halben" Spielfilm nicht auf DVD pressen.

Nachdem "Deed Poll" vor allem in den USA über die Jahre hinweg eine kleine, treue Fangemeinde gewann (und wegen einer für wenige Sekunden in Großaufnahme zu sehenden Erektion auch für einige Skandälchen sorgte), hat sich nun endlich ein Verleih in Europa gefunden: Das französische Label Optimale, das bereits "Alex und der Löwe" (a.k.a. "Nos jours légers") erfolgreich vertreibt, hat "Deeds Poll" unter dem Titel "Les insatiables" (dt.: "Die Unersättlichen") auf einer Sammel-DVD herausgebracht - im englischen Original mit französischen Untertiteln.

Nathaniel will gehäutet werden

Die ungewöhnliche Geschichte: Sean und Ivy Poll (Rainer M. Wittenauer und Barbara Kowa, bekannt aus "Schwarze Schafe" und "Alex und der Löwe") sind ein Geschwisterpaar aus reichem Hause. Nihilismus und Tabubrüche bestimmen ihre kleine Welt: inzestuöser Sex, Drogen, Ausschweifungen und schließlich die Ermordung ihrer Eltern. Ivy heuert den Callboy Nathaniel (André Schneider) und dessen stummen Bruder Thor (Musical-Star Gianni Meurer) für einen flotten Vierer an, in dessen Verlauf Nathaniel ihr ein verlockendes Angebot macht: Er will, dass sie ihn häutet...

"Deed Poll" ist der erste von Vivàsvan Pictures produzierte Film, die mit "Der Mann im Keller", "Half Past Ten", "Blues" und "Alex und der Löwe" bekannt wurden. Regie führte Ingo J. Biermann, der zuletzt eine eigenwillig-ästhetische "Faust"-Adaption ins Kino brachte. Das Drehbuch schrieb André Schneider, der hier auch erstmalig produzierte.

Neben "Deed Poll" sind noch 17 weitere Kurzfilme auf der "Par-courts gay"-DVD, u. a. der deutsche Beitrag "Hinterbliebene".

Youtube | Offizieller Trailer zum Film
Galerie:
Deed Poll - Szenenfotos
8 Bilder


#1 marley
#2 Fred in BangkokAnonym
  • 15.05.2011, 15:22h
  • ...schrecklich war mein erster Gedanke ...
    mir sind sofort die Schreibtisch-Lampenschirme der Nazischweine im Dritten Reich eingefallen ..die wurden aus der Haut von vergasten Haeftlingen,darunter sicher auch Schwule , der KZs gemacht.....

    muss man so was wiederwaertige als Film drehen..

    so einen "kranken Film' sollte man boykottieren.
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#3 yomenAnonym
#4 PatrickAnonym
#5 marley
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.05.2011, 09:38h
  • Da läuft einem der kalte Schauer über den Rücken und ich würde mir diesen Film nie ansehen!
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