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Die DAH macht Gewaltopfer mit starken Bildern sichtbar

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai hat die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) die gelungene Aktionskampagne "MIR REICHT'S! - Meine Würde ist unantastbar!" gestartet.

Zehn schwule Männer zeigen sich auf Fotos zugleich schwer verletzt und selbstbewusst fordernd. "Gewalt und Diskriminierung gehören noch immer zum Alltag. Diese Aktion macht sie mit starken Bildern sichtbar - und erteilt der Homophobie eine klare Absage", begründete die DAH die Schock-Motive in einer Pressemitteilung.

Mit dabei: Alexander Freier, 24 Jahre, der mit 15 einmal zusammengeschlagen wurde, weil er schwul ist. Für ihn ein Grund, erst recht selbstbewusst und offen aufzutreten. "Menschen kennen oft keine Schwulen und haben verschrobene Bilder im Kopf. Ein einziger echter Schwuler bringt manchmal jahrelang gepflegte Vorurteile zum Einsturz", erläutert er seine Motivation, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Plakate, Postkarten und Anzeigenmotive

Die Motive von "MIR REICHT'S" sind als Plakate, Postkarten und Anzeigenmotive verfügbar. Die Aktion ist eingebunden in die DAH-Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU, die sich an Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben, richtet.

"Nur wer selbstbewusst und selbstbestimmt mit der eigenen Sexualität umgeht, kann sich auch wirksam vor HIV schützen, begründete Schwulenreferent Dr. Dirk Sander das Engagement der Deutschen Aids-Hilfe: "Diskriminierung und Angst vor Gewalt beschädigen das Selbstwertgefühl und oft auch die Fähigkeit, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern. Wer sich aus Angst verstecken muss, wird außerdem durch Prävention nicht erreicht." (cw/pm)

Wöchentliche Umfrage

» Wie offen und frei kannst du als Schwuler/Lesbe leben?
    Ergebnis der Umfrage vom 16.5.2011 bis 23.5.2011


#1 Timm JohannesAnonym
  • 17.05.2011, 08:16h
  • Übrigens homophobe Artikel schreibt immer wieder die Autorin Dorothea Siems auf der Online Ausgabe von Welt.

    *
    www.welt.de/print/wams/politik/article13372540/Die-bunte-Wel
    t-der-Paare-und-Familien.html


    Schlichtweg schreibt sie Unwahrheiten, wie beispielsweise das es nirgends auf der Welt die völlige Gleichstellung gibt.

    Das ist natürlich nachweislich falsch, da bereits zehn Länder weltweit die Ehe geöffnet und das Adoptionsrecht in diesen Ländern vorbildlich ermöglicht haben. Aber natürlich verschweigt Dorothea Siems in Ihren familienrechtlichen Artikeln, diese Tatsache der Eheöffnung und völligen Gleichstellung.

    Ebenso wie Sie positive Studien zu Regenbogenfamilien versucht zu diskreditieren, wie beispielsweise die Studie des Justizministeriums.

    Daher bei Dorothea Siems auf der Welt online sollten sofort die roten Warnleuchten angehen, wenn diese Frau schreibt.

    Auch dieser Blog warnt vor dieser Frau:

    *
    www.meinpolitikblog.de/2011/01/11/und-dann-war-da-noch-dorot
    hea-siems/
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#2 seb1983*Anonym
#3 jungwolfAnonym
#4 herve64Profil
  • 17.05.2011, 09:18hMünchen
  • Ok, ein Bild kann mehr sagen als tausend Worte, aber alleine von einem abgebildeten Mann mit Blessuren kann ich als Betrachter nicht automatisch auf einen im Vorfeld verübten homophoben Akt schließen. Was mir bei dem Motiv fehlt, ist der Bezug zum Thema. Insofern dürfte auch diese Kampagne leider ins Leere laufen.
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#5 stromboliProfil
  • 17.05.2011, 09:38hberlin
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • das lager gewechselt??

    Oder die unter-links nicht richtig durchgelesen!!
    hier eine kleine hilfestellung:

    www.klaus-baum.info/2009/11/03/die-hetzer-gegen-den-sozialst
    aat-misachten-die-verfassung-und-rufen-zum-verfassungsbruch-
    auf/


    www.klaus-baum.info/category/harz-iv/

    www.klaus-baum.info/2008/03/09/einer-der-grunde-warum-mensch
    en-beginnen-in-deutschland-links-zu-wahlen-konnte-daran-lieg
    en/


    und in dem von dir verlinkem wie folgt:
    "Das Handicap, unter dem die meisten Hartz-Kinder leiden, ist immaterieller Natur. Ihre Mütter und Väter sind oft nicht in der Lage, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Die Dauerarbeitslosen versinken in einem Meer von Freizeit. Wenn ihr Leben nicht von einem Arbeitsalltag strukturiert wird, verlieren die meisten Menschen im Laufe der Jahre auch ihre innere Haltung.

    Grundlegende Werte des gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Pünktlichkeit oder Fleiß werden von den Erwachsenen nicht vorgelebt und somit auch nicht an die Heranwachsenden vermittelt. Diesen Kindern fehlt es deshalb häufig nicht nur an Deutschkenntnissen oder mathematischen Fähigkeiten, sondern auch an Disziplin und Leistungsbereitschaft. Dies sind denkbar schlechte Voraussetzungen, um später einmal in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. "

    für die, denen das kurzzeitgedächtnis abhanden gekommen, sollten mal einen blick werfen auf DEINE beiträge zu diesem thema hier und die ausufernden diskussionen hierüber!

    Kritik an solchen herabwürdigenden und asozial fundierten ausfällen wie die der frau siems sind lobenswert, wenn auch die sie erzeugenden zusammenhänge beleuchtet werden, und so verständlich wird, wie personen in ein solches menschenunwürdiges denken abrutschen!

    Nie die hoffnung aufgeben!Das Handicap, unter dem die meisten Hartz-Kinder leiden, ist immaterieller Natur. Ihre Mütter und Väter sind oft nicht in der Lage, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Die Dauerarbeitslosen versinken in einem Meer von Freizeit. Wenn ihr Leben nicht von einem Arbeitsalltag strukturiert wird, verlieren die meisten Menschen im Laufe der Jahre auch ihre innere Haltung.

    Grundlegende Werte des gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Pünktlichkeit oder Fleiß werden von den Erwachsenen nicht vorgelebt und somit auch nicht an die Heranwachsenden vermittelt. Diesen Kindern fehlt es deshalb häufig nicht nur an Deutschkenntnissen oder mathematischen Fähigkeiten, sondern auch an Disziplin und Leistungsbereitschaft. Dies sind denkbar schlechte Voraussetzungen, um später einmal in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 seb1983*Anonym
  • 17.05.2011, 09:38h
  • Antwort auf #3 von jungwolf
  • Nun, es soll auch schwule geben, die vera lengsfeld toll finden. und es soll auch schwule geben, die broder, sarrazin, kelek und all dieses rechte gesocks toll finden.

    leider sind die meisten schwulen noch nicht auf den trichter gekommen, das diese leute uns hassen!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 JoonasAnonym
#8 JoonasAnonym
  • 17.05.2011, 09:46h
  • Ich kann Alexander Freier nur zustimmen:
    je offener wir sind und je mehr von uns offen schwul sind, desto leichter wird es für uns alle. Wenn Schwule immer und überall offen sichtbar sind, sei es Arbeit, Uni, Straßen, Cafes, etc. desto selbstverständlicher wird das. Und dann ist das irgendwann natürlicher Bestandteil des täglichen Lebens und die Gewalt hat endlich ein Ende.

    Natürlich darf man um Gewalt zu beenden auch nicht Mitglied einer Kirche sein, die diskriminiert oder eine Partei wählen, die uns nicht vollkommen gleichstellen will. Denn solche Parteien und Kirchen schaffen erst das Klima für Homophobie.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 stromboliProfil
  • 17.05.2011, 11:01hberlin
  • Antwort auf #4 von herve64
  • nachtrag:
    ich bin gespalten bei der plakataktion!
    Zum einen hab ich das gefühl ,
    beim betrachten keinen mitleids reflex weil das gestellte hinter den bildern durchschimmert!
    Wer so zurechtgerichtet wurde kann nicht selbstbewusst in die kamera blicken.

    Das ist ein dramaturgisch und dialektisches problem:
    Dramaturgisch, weil eigentlich scham aufkommen müsste angesichts des angetanen leides.
    Das bild des sterbenden in der beneton- aktion zu aids, brachte das unmittelbar fühlbare entsetzen über den zustand, was dann eine dialektische reflextion zum eigenen "zustand" zulässt, krank und gesund so bildhaft sich in unseren köpfen festsetzt und reaktion auslöst.

    Hier bleibt neben der plakativen wirkung ein weiterer mir wichtiger aspekt ungelöst: die des darstellens der gegenwehr! Nichts gegen die idee an sich, aber auch die regung des sich widersetzens braucht eine eigene bildaussage!
    Und, was noch viel wichtiger ist: das kollektive bewusstsein darüber, wie widerstand ausehen kann/ sollte muß vermittelt werden!
    Da ist der aufruf zum handyfotographieren nicht nur unproduktiv sondern auch gefährlich: "Zweitens würde mich interessieren, ob das Paar Fotos machen konnte. In der Regel haben wir doch heutzutage, wenn wir in ein Restaurant/Pizzeria gehen, ein Foto-Handy dabei.
    Ich würde jeden, der mich anpöbelt, als erstes Fotografieren, wenn es "irgendwie" geht, damit das Bild dann im Notfall der Polizei vorgelegt werden kann, wenn der Täter "abhaut"."
    Es zeigt nur , das der schreiber nie selbst in einer solchen situatuion gesteckt hat! Nur , weltfremde rezepte schaden, wenn nicht auch eine innere bereitschaft vorhanden, der einem angetanen scham etwas persönlich - körperlich entgegen zu setzen!


    wenn schon bilderflut, dann doch mal mit dem inhalt:
    gefängnisszelle mal mit , mal ohne insasse, und der unterschrift: hier kann ich die nächste zeit verbringen, wenn ich weiter mich ...
    ich verbringe meine jugend hier, weil ich leute verprügelte...
    Meine jugend ist beendet, weil ich lieber im knast gehe als meine finger von anderen leuten zu lassen...

    Mir ist schon bei der homokampagne von lsvd und senat diese bildreduktion aufgefallen.. man eher assoziierte, in einen job-center werbeblock geraten zu sein.
    " ich bin schwul ..und suche arbeit..
    kopfschüttel!
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#10 JohnAnonym