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  • 17. Mai 2011, noch kein Kommentar

Ein schonungslos freizügiger Blick auf das Leben eines männlichen Strichers in New York

Schon wieder ein neuer Callboy-Roman: "Ein Junge in guter Stellung" von Rick Whitaker

Von Carsten Weidemann

"Wie bin ich zum Stricher geworden? Die Antwort darauf ist nicht so leicht ... Zum ersten Mal anschaffen gegangen bin ich in einer Bar an der East Side, die bekannt war für ihre Kundschaft, ein Mix aus jungen Typen und zahlungskräftigen Freiern. Zu dieser Zeit trieb mich ein Grund um, der weniger damit zu tun hatte, dass ich das Geld wirklich nötig gehabt hätte ... Ich wollte einfach eine sehr intensive Erfahrung machen."

Gerade mal ein Jahr nachdem Rick Whitaker seinen Job als Stricher, der seinen Körper an Hunderte von Männern verkauft hat, an den Nagel gehängt hatte, begann er seinen Bericht darüber, was ihn dazu veranlasst hat, in die Prostitution einzusteigen. Intelligent, offen und schonungslos beschreibt er die Halbwahrheiten und Gefühlslügen, die ihn in eine mehrfache Abhängigkeit geführt haben.

Withaker lehrt heute an der Columbia University

Neben seinen viel beachteten Schilderungen aus seiner Zeit als Stricher schrieb Rick Withaker das Buch "The First Time I Met Frank O'Hara: Reading Gay American Writers." Seine Artikel und Essays wurden u.a. in der New York Times, dem New York Observer und der Washington Post veröffentlicht. Er leitet die Abteilung "Bühne und Musik" an der Columbia University. Er lebt in New York City.

Rick Whitaker: Ein Junge in guter Stellung, Roman, 176 Seiten, Broschur, 13 x 19 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2011, 15,95 €