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Bericht im Kölner "Express"

Zwei Männer hatten versucht, den Kölner Unternehmer und Karnevalisten Ralf Bernd Assenmacher mit dem Vorwurf der Homosexualität zu erpressen - die Polizei schnappte die Ganoven.

Wie das Kölner Boulevardblatt "Express" berichtet, verlangten die Männer 100.000 Euro vom früheren Chef der Kölnarena (Lanxess-Arena). "Zwei Mazedonier haben sich bei einem Geschäftstermin Assenmachers in München Zugang zu ihm verschafft", erklärte Assenmachers Anwalt. "Dann forderten sie mehr als 100.000 Euro, ansonsten würden sie verbreiten, er habe sich mit ihnen homosexuell vergnügt. Was natürlich nicht stimmt."

Anstatt auf die Erpressung einzugehen, erstattete der 67-Jährige Anzeige. Bei einer fingierten Geldübergabe am Köln-Bonner Flughafen waren die Beamten dabei: "Als sie sich das Geld zeigen ließen, schnappte die Polizei zu", erklärte der Anwalt. Er sagte auch, dass die mutmaßlichen Täter diese Masche bereits mehrfach verwendet haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen versuchter Erpressung.

Auch Ermittlungen gegen Assenmacher

Paradoxerweise hat die Festnahme auch für das Opfer ein Nachspiel. Die beiden Verhafteten bezichtigten Assenmacher nämlich des Kokainkonsums. Bei einem solchen Verdacht müsse die Polizei ermitteln, heißt es aus der Staatsanwaltschaft.

Assenmacher war bis 2010 Chef der Kölnarena, einer Mehrzweckhalle im Stadtteil Deutz. Hier spielt unter anderem der Eishockeyclub Kölner Haie vor bis zu 20.000 Zuschauern. Die Halle ist auch Heimat vieler Konzerte und Partys. So wurde dort in den vergangenen Jahren die CSD-Disco "Colour" veranstaltet. Assenmacher gründete auch die Larose GmbH, einen Verleihdienst für Textilien. Außerdem war er - wie es sich für Kölner Promis gehört - im Karneval aktiv. So fungierte er in den 80er Jahren als Präsident des Festkomitees des Kölner Karnevals. (dk)



#1 Timm JohannesAnonym
  • 18.05.2011, 18:16h
  • Ralf Bernd Assenmacher hat hier sehr gut gehandelt und hierfür ein Dickes Lob verdient.

    Eine Erpressung von Menschen wegen Veröffentlichung ihrer sexuellen Orientierung ist nicht akzeptabel.

    ---

    Die Veröffentlichung der sexuellen Orientierung halte ich nur in Fällen für legitim, wo sich Menschen in der Öffentlichkeit homophob verhalten, obgleich sie selbst homosexuell sind. Bei Ratzinger halte ich es beispielsweise für berechtigt.

    Die Aktionen von Praunheims zu Hape Kerkeling oder Afred Biolek fand ich nicht in Ordnung. Ob und wann jemand seine sexuelle Orientierung veröffentlicht, hat jeder selbst frei zu entscheiden und ist nicht die Aufgabe anderer Personen.

    Wie gesagt: Ausnahme besteht nur dann, wenn sich eine Person offen homophob verhält, obgleich diese Person selbst homosexuell ist.
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#2 Lapushka
#3 jojoAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 egalAnonym
#6 egalAnonym
  • 19.07.2011, 18:56h
  • ich kann nur eines sagen
    was die gemacht haben ist falsch
    aber das sich jemand so was ausenkt
    glaub ich nicht
    an der gfeschichte muss was dran sein
    ich finde er solte einen drogentest machen
    falls er negativ ist dann ist er sauber
    falls nicht sollte man der sache richtig nachgehen
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