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Cher spielt sich selbst als Göttin im Schwulenhimmel (aus der TV-Serie "Will & Grace")

Was wären Schwulendiscos ohne Cher? Nach 200 Millionen verkauften Platten wird die Sängerin, Schauspielerin, Produzentin und Regisseurin am Freitag 65 Jahre alt.

Von Dennis Klein

Bei ihrem Lebenslauf musste sie ein Schwulenidol werden: Als Halbindianerin 1946 in Kalifornien geboren, wurde sie an der Seite ihres elf Jahre älteren Ehemannes Sonny Bono bereits als 19-Jährige ein Star mit Hits wie "I Got You Babe". Mit der "Sonny & Cher Show" hatte sie in den 70er Jahren eine der erfolgreichsten Unterhaltungssendungen im US-Fernsehen, bei der auch ihre gemeinsame Tochter Chastity in die Kameras grinsen und singen durfte. Keiner wusste damals, dass Bono nach der Scheidung von Cher ein rechtsgerichteter Parlamentsabgeordneter in Washington werden würde, der Homo-Rechte als Teufelszeug abtut, während die Tochter sich 1995 als lesbisch und 2008 als transsexuell outet.

In den USA gilt Cher noch vor Madonna und Konsorten als die größte derzeit lebende Schwulenikone. In der TV-Sendung "Great Things About Being..." wird sie etwa als Hauptgrund bezeichnet, "warum es großartig ist, schwul zu sein." Und das Homo-Magazin "Advocate" schreibt: "Während wir geschlafen haben, hat Cher seit vier Jahrzehnten jeden einzelnen Tag unsere Kindheitsfantasien ausgelebt. Sie verkörpert die kompromisslose Freiheit und Furchtlosigkeit, nach der wir streben." In der populären Kultur gilt sie als die Schwulenmutti, mit der man sich sehen lassen kann. So spielte sie in der TV-Comedyserie "Will & Grace" im Jahr 2002 Gott, der sich im Homo-Himmel mit leicht bekleideten Tänzern zu Discobeats räkelt.

Youtube | Wie viele Schwule haben zu diesem Lied Liebe gemacht?

In den 70er Jahren war Cher mit ihrem Ehemann Sonny und ihrer Tochter Chastity (heute: Chaz) erfolgreich

Natürlich ist Cher nicht unfehlbar: Es wurde viel darüber berichtet, wie geschockt sie über das Coming-out ihrer Tochter als Lesbe war. Zunächst, berichtet die Sängerin selbst, fühlte sie sich, als ob sie etwas bei der Erziehung falsch gemacht hat. Nach kurzer Zeit akzeptierte sie aber die sexuelle Orientierung ihres Kindes und setzte sich öffentlich für Homo-Rechte ein. Sie war etwa 1997 Hauptrednerin bei der Konferenz der Parents, Families, & Friends of Lesbians and Gays (PFLAG).

Cher zeigt auch nach dem Erreichen des Renteneintrittsalters, dass man sich verändern und immer neu erfinden kann - natürlich auch mit Hilfe von plastischen Chirurgen. Sie gibt öffentlich zu, dass sie ihre Nase, ihren Mund, ihre Brüste und andere Körperteile behandeln ließ, um nicht wie die gemeine Großmutter über die Bühne zu schleichen. Anders als bei anderen Hollywood-Größen scheint sie die richtigen Ärzte zu kennen, die sie nicht zur Unkenntlichkeit zurecht geschnippelt haben. Natürlich liegt nicht alles am Aussehen - sonst wäre sie kaum mit einem Oscar, einem Grammy, einem Emmy und drei Golden Globes ausgezeichnet worden. Ihre jugendliche Ausstrahlung brachte ihr aber zusätzlich das Image ein, unsterblich zu sein - wie der Komiker Jimmy James treffend beschreibt: "Nach einer Nuklearkatastrophen gibt es auf der Erde nur noch Kakerlaken und Cher."

Youtube | Cher als Gast bei "Will & Grace"
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#1 TommAnonym
  • 20.05.2011, 10:37h
  • Ich wusste gar nicht, das Matell eine "Cher Barbie" Puppe auf den Markt gebracht hat !? Oder iss das ein Original-Foto ?! :-))
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#2 Foxxxyness2Anonym
#3 GayUserAnonym
  • 20.05.2011, 13:07h
  • "Kreisch: Cher wird 65"

    ... oder zumindest die noch in Ihr verbliebenen Original-Teile.
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#4 JA!Anonym
  • 20.05.2011, 15:03h
  • "Sie verkörpert die kompromisslose Freiheit und Furchtlosigkeit, nach der wir streben."

    treffender hätt ichs nicht sagen können. cher ist grandios. cher forever!
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#5 ManuelAnonym
  • 20.05.2011, 15:26h
  • Nichts gegen die Frau, aber ihre Fixierung auf ihr Äußeres gibt ein sehr schlechtes Vorbild ab.
    Traurig das so viele Schwule sie in der Hinsicht zu zu ihr halten und pro Schönheitsoperationen und künstlicher Verjüngung sind.
    Der Mensch altert nunmal und das man mit Sport und Pflege seinen Körper fit hält ist positiv, aber wenn man den Menschen vor lauter Künstlichkeit nicht mehr erkennt und die Mimik verkümmert ist finde ich das schlimm.
    Der Jugendwahn ist es in Schuld das sich bereits 30 jährige Menschen alt fühlen und Depressionen kriegen.
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#6 JA!Anonym
#7 xyzAnonym
  • 20.05.2011, 16:07h
  • Die kam mit dem Coming Out ihrer Tochter erst nicht klar. Tolle Schwulenikone. Kann ich drauf verzichten.
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#8 goddamn. liberalAnonym
  • 20.05.2011, 16:38h
  • Antwort auf #7 von xyz
  • Stimmt.

    Wir haben schließlich Streisands Barbra...

    Die hat tausendmal mehr Klasse...

    In jeder Hinsicht!

    Nen schwulen Sohn, mit dem sie nie Probleme hatte...

    Die stand auf Nixons enemies list....

    Und sieht in ihren 'Hello Dolly!'-Kostümen aus wie Rosa Luxemburg, die durch ein Musical wirbelt...
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#10 KonstantinEhemaliges Profil