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(Bild: Warner Music)

Seine starke Tenorstimme verhalf ihm nicht zum Sieg: Amaury Vassili wurde trotz Favoritenstatus nur 15. beim ESC. Trotzdem erscheint nun seine CD "Canterò".

Amaury Vassili (21) hat ganz sicher vom Sieg geträumt, immerhin heißt sein diesjähriger Eurovisionsbeitrag auch "Sognu", auf Korsisch "Traum". Hoch gewettet, von Kritikern gelobt, am Ende dann aber nur ein äußerst enttäuschender, unverdienter Platz 15 und die Erkenntnis, dass eine große Ternorstimme und eine echte Hymne à la Andrea Boccelli derzeit nicht dem Durchschnittsgeschmack der Eurovisionszuschauer entspricht. Ell & Nikki aus Aserbaidschan trafen mit schwedischer Komponistenhilfe und "Running Scared" schon eher ins Schwarze. Doch Vassili hatte bereits vor dem Eurovision Song Contest eine aufstrebende Karriere, erhielt für seine beiden ersten Alben Edelmetall in seiner französischen Heimat und besitzt genug Talent, um seine Karriere weiterhin erfolgreich zu gestalten.

Youtube | Amaury Vassili - Sognu (Live, Eurovision, Finale)

(Bild: Warner Music)

Wem das inbrünstige "Sognu" beim Contest gefallen hat, darf sich nun über die Veröffentlichung des Albums "Canterò" in Deutschland freuen, natürlich in einer Neuauflage mit dem Eurovisionsbeitrag. Vassilis beeindruckende Stimme singt sich durch ein Repertoire, das viel mit musikalisch ähnlich gelagerten Crossover-Künstlern wie dem bereits erwähnten Andrea Boccelli, aber auch mit Il Divo, Sarah Brightman oder Josh Groban gemeinsam hat. Songs wie "Les moulins de mon cœur", "Nella fantasia", "Maria" oder "Caruso" dürften dahingehend vielen Hörern dieses Genres bereits vertraut sein. Es ist letztendlich Vasillis warme, facettenreiche Stimme, die den Ausschlag zum Anhören gibt, denn für sein Alter, der Gute ist erst 21, hat er bereits ein sehr ausgereiftes, "erwachsenes" Organ, das selbst den abgenudeltesten Liedern wie "Con te partiro (Time to Say Goodbye)" neues Leben einhaucht. Als Bonus gibt es übrigens die englischsprachige Fassung von "Sognu": "I Would Dream About Her". (jg)



#1 herve64Profil
  • 23.05.2011, 09:30hMünchen
  • "Sognu" an sich ist ein sehr schönes Lied, aber nicht in der Version vom Eurovision Song Contest. Da war es ein klassischer Favoritenabsturz, wenn man den Auftritt genau verfolgt hat: allein die Körpersprache verriet, dass Amaury Vassili äußerst angespannt und nervös war, und er kam von Anfang an nicht richtig ins Lied hinein, sondern verfehlte die Töne. Schade eigentlich, und irgendwie hat er mir Leid getan. Aber was soll' s? C' est la vie !
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