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Sowohl bei der königlichen Seefahrt als auch bei den Piraten herrschen ungezügelte Sitten...

Robert Bringstons Roman "Unter Freibeutern" widmet sich dem Sexleben der Seeräuber

Von Carsten Weidemann

1586 in Plymouth: Tom, der nach dem Tod seiner Eltern von seinem Onkel auf eine weite Schiffsreise geschickt wird, lernt bald die seltsamen Riten kennen, die bei den Männern der britischen Flotte herrschen. Als Piraten das Schiff überfallen, wird Tom verschleppt. Weil er bei den Kämpfen der Seemänner dem Sohn des Piratenkapitäns das Leben rettet, entgeht er dem Tod und wird in die Gemeinschaft der Seeräuber aufgenommen.

Zu Toms Freude herrschen bei den wilden Freibeutern die gleichen ungezügelten Sitten, die er schon von der königlichen Seefahrt kennt. Dennoch gibt es da etwas, das in Tom den unbedingten Willen wach hält, zurück auf sein englisches Schiff zu kommen ...

Robert Bringston, der Autor der Piraten-Fantasie "Unter Freibeutern", wurde 1961 in einer Kleinstadt nahe Heidelberg geboren. Seine Vorfahren kamen aus England. Daher stammt auch sein Faible für die englische Historie, die immer wieder als Hintergrund für seine erotischen Geschichten dient. Bringston wohnt heute auf einem alten Bauerhof am Teutoburger Wald, wo er sich ganz dem Schreiben widmet.

Robert Bringston: Unter Freibeutern, Roman, 352 Seiten, Broschur, 13 x 19 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2011, 17,95 €



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.05.2011, 17:41h
  • Da werden Männerphantasien wieder angeregt: ein Pirat, dem es gar nicht auf den schnöden Mammon ankommt, sondern lieber nach einem kerligen Typ Ausschau hält. Klar, daß dieser Stoff literarisch ja mal endlich thematisiert wird.
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