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  • 26.05.2011           31      Teilen:   |

Liveblog: Das war der CSD in Moskau 2011

Das Moskauer Rathaus, Hort der Homophobie - Quelle: Norbert Blech
Das Moskauer Rathaus, Hort der Homophobie
Bild: Norbert Blech

Am Samstag, den 28. Mai 2011, schaute die schwule Welt auf Moskau. Geplant war der sechste CSD, zum sechsten Mal verboten, trotz neuem Bürgermeister und einer gehörigen Schelte des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Welche Auswirkungen hatte das Verbot auf die CSD-Vorbereitungen und die Aktivisten? Und konnten sie wie im Jahr zuvor die Polizei austricksen? Über diese Fragen und viele mehr berichtete Norbert Blech aus Moskau.


Live-Ticker (abgeschlossen, chronologisch)

31.05, 22:44h Mit ein paar Foto-Notizen wollen wir dieses Live-Blog beenden.



Über Logan Mucha (r.) haben wir schon geschrieben: Nach der Doku "East Bloc Love", die hoffentlich bald in Deutschland zu sehen sein wird, filmt der Australier gerade eine Dokumentation über Nikolai Aleksejew. Neben ihm sitzt Charles Meacham, auch kurz Chad genannt. Der amerikanische Fotograf war vor zwei Jahren mit seiner Freundin zufällig beim CSD in Tapei. In Folge beschlossen sie, ein Jahr lang die verschiedensten CSDs der Welt zu besuchen (bei dem einen Jahr sollte es nicht bleiben). Daraus entstand die Ausstellung "Walk with pride", die derzeit unter anderem im Europaparlament und im Brandenburger Landtag zu sehen ist und zum Berliner CSD in der ver.di-Zentrale am Ostbahnhof (Infos, Teile der Ausstellung online). Charles hat sich am Wochenende so darüber aufgeregt, wie seine Freunde behandelt wurden, dass er den Moskauer CSD bei seinem Besuch in Berlin noch deutlicher zum Thema machen will. Bei seiner Rückkehr in Manhattan am Dienstag demonstrierte er bereits mit einer Regenbogenflagge kurz vor der Russischen Botschaft.



Noch mehr Moskau-Besucher, die nun Freunde sind: Neben Judith vom französischen Portal Yagg hat auch der Aktivist Andy Thayer vom Gay Liberation Network aus Chicago über den CSD gebloggt.

Nikolai Baev und Anna Komarova

Nikolai Baev, der ein perfektes Deutsch spricht, ohne je in Deutschland gewesen zu sein, und Anna Komarova gehören zu den Hauptorganisatoren des Pride. Anna wird von Nikolai Aleksejew als "einer der mutigsten Aktivisten" bezeichnet, nicht zu unrecht. Über seine Demonstration und Festnahme hat Anna inzwischen selbst einen Text geschrieben.



Und dann war da noch das Partyleben. Die Aktivisten von Gayrussia hatten uns am Samstag einen Tisch im Chance (oder Shans) Club reserviert, wo wir nach einem anstregenden Tag und einer noch fast anstrengenderen Taxifahrt landeten. Die größere Tanzfläche bietet Gogo-Boys und Housemusik und, wenn man nicht rechtzeitig flieht, eine Cabaret-Show, die in diesem Fall bedeutet, dass ein Macho auf russisch rappt. Die kleinere Tanzfläche bietet russische Hits sowie Euro- und US-Pop (teilweise minus ein paar Jahre) sowie die gegen Geld reservierbaren Sitzecken, in denen Wodka plus Zusatzgetränke in Karaffen bestellbar sind. Dazu gibt es eine Bar ohne Musik und als Gegenleistung einen kleinen Karaokeclub. Achtung: Wer sich hier oder in den anderen Räumen Musik bestellt, muss dafür bezahlen. Das Chance wird hauptsächlich von jüngeren Schwulen, die für russische Verhätnisse eher zu den Gutverdienern gehören, und einigen Transgendern besucht sowie einigen Rentboys. Ein amerikanischer Aktivist aus unserer Runde wurde einen von ihnen nur mit Hilfe des Taxifahrers los.



Zum Abschluss gab es am Sonntag eine Grillparty, die für uns Erstbesucher endlich die Chance bot, viele der am Vortag Verhafteten kennenzulernen. Mit ihrem Stolz und ihrer Freude über einen gelungenen CSD verschwanden auch der ein oder andere Zweifel.

18:16h Auch Journalisten lernen dazu. Vor Jahren hatte die liberale Publizistin Yulia Latynina geäußert, Schwule und Lesben hätten ein Recht, auf die Straße zu gehen - und ihre Gegner hätten ein Recht, auf sie einzuschlagen. Dafür hat sie sich nun entschuldigt - nachdem die Kollegin Elena Kostyuchenko der Zeitung "Nowaja Gaseta" sich geoutet und an dem CSD teilgenommen hatte - sie wurde von einem orthodoxen Aktivisten mit einem Metallkreuz geschlagen und liegt noch immer mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Die Gewalt speziell gegen sie hat, wenn nicht gar die Öffentlichkeit, viele Journalisten aufgebracht. "Ich habe noch nie Worte so bedauert wie meine damals", schreibt Yulia Latynina heute.

Gay Pride Moscow 2011 press preview

In den Zeitungen nahmen einige Leitartikler die Argumente der Homo-Gegner bemerkenswert stark auseinander. Gay Pride ist unrussisch? Was sei so toll an einem Land mit hoher Kriminalitäts- und Korruptionsrate, Kindersterblichkeit und Trunkenheit, fragt eine Zeitung. Schwule und Lesben wollten auch nicht für Homosexualität "werben", sondern für ihre Rechte kämpfen. Wenn zwei gleichgeschlechtliche Paare als Familie zusammenleben wollten, dann sollte der Staat das auch rechtlich anerkennen, fordert das "Daily Journal".

Die Zeitung "Vedomosti" schreibt, die Behörden müssten sich mit Vorurteilen und Diskriminierung befassen - und Leute, die zur Zerstörung aller Homosexuellen aufrufen, deutlich bestrafen. Schwule und Lesben demonstrierten nicht, um sexuelle Perversion zu zeigen, sondern um zu zeigen, dass sie solche nicht sind, merkt "Moskovsky Komsomolets" zu den "unerträglichen Bildern" der Gewalt an. "Dies ist eine Parade für das Recht homosexueller Menschen, als normale Menschen behandelt zu werden, indem sie heiraten, zusammen Kinder und Besitz haben dürfen. In vielen Staaten haben sie bereits diese Rechte, und es ist nichts passiert, die Welt ist nicht untergegangen. Sie wird auch nicht untergehen, wenn Schwule und Lesben diese Rechte hier erhalten."

Zur Presseschau gehört auch dieser TV-Beitrag, der auch ohne Übersetzung zeigt, dass sich Russland wandelt:




Yesterday live - ??? ????? ? ???? ????????????.
Youtube (04:42)

14:12h Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, hat in einer Aussendung die russische Regierung an ihre Verpflichtung erinnert, Freiheits- und Versammlungsrechte zu garantieren.

Ich bedaure die Ausschreitungen zwischen LGBT-Aktivisten und extremistischen Nationalisten in Moskau. Ich bedaure auch, dass die Polizei nicht in der Lage war, diese Ausschreitungen zu verhindern. Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, wie es in Artikel 11 der Europäischen Konvention für Menschenrechte festgelegt ist, gehört allen Menschen ohne Diskriminierung und die Polizei hat eine Pflicht, friedvolle Demonstranten zu schützen.



Auch das französische Außenministerium hat am Montag eine Stellungnahme herausgegeben:

In Folge der Gewalt am 28. Mai während des Gay Pride in Moskau bestätigt Frankreich die Verpflichtung zur Freiheit der Rede und zum Recht auf eine friedvolle Demonstration in Sicherheit. (...)

Frankreich wiederholt seine Verurteilung von Verletzungen von Menschenrechten und fundamentalen Freiheiten basierend auf sexueller Orientierung und Gender-Identität, egal, in welchem Land diese begangen werden.

30.05, 20:32h Hier ist wieder Norbert, nun in Düsseldorf. Heute morgen kam ein überglücklicker Nikolai Aleksejew in unser Apartment, Zeitungen unterm Arm. Alle Medien haben groß berichtet, und viele positiv - es gibt gar Leitartikel, die sich deutlich auf die Seite von Schwulen, Lesben und Transgendern stellen und Rechte einfordern. Und ohnehin sind die Organisatoren und Aktivisten mit ihrem CSD zufrieden, wie schon die ausgelassene Party am Sonntag zeigte.


(Foto: Charles Meacham)

Wir werden morgen noch ausführlicher auf die Berichterstattung eingehen und noch vieles mehr schreiben. In der Zwischenzeit der Hinweis, dass es eine Online-Petition an Dimitry Medvedev gibt, die Gewalt zu kritisieren und für eine Erlaubnis des CSDs zu sorgen.

Und dann erreichte uns eben noch eine Stellungnahme von Quarteera, eine Vereinigung russischsprachiger LGBT in Deutschland:

Am 28. Mai fand der Moskauer Gay Pride zum 6. Mal nicht statt. Ungeachtet der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hielt der neue Bürgermeister Moskaus, Sobjanin, es für richtig, den Gay Pride zu verbieten und hat damit den russischen LGBT das grundlegende Recht versagt, für eigene Rechte öffentlich einzutreten. Einige wenige Aktivisten fanden sich trotz des Verbots und der zu erwartenden homophoben Gewalt zu einer kleinen Demonstration zusammen. Die Teilnehmer wurden sofort von den vor Ort anwesenden Sicherheitskräften verhaftet. Nach offiziellen Angaben sollen auch einige gewaltbereite Gegendemostranten, zu denen unter anderen Rechtsradikale und Vertreter der Orthodoxen Kirche gehörten, verhaftet worden sein.

Wir, Quarteera e.V., Verein für russischsprachige LGBT und ihre Freunde in Deutschland sehen es als unsere Pflicht, gegen das Gay Pride-Verbot, das Vorgehen der Sicherheitskräfte, die homophoben Pöbeleien der Gegendemostranten und die in diesem Zusammenhang entfachte homophobe Rhetorik offizieller Stellen und privater Personen in den Medien zu protestieren. Wir sind solidarisch mit denjenigen, die die Courage gefunden haben, für ihre Rechte öffentlich einzustehen und mit denjenigen, die sich in Russland Tag für Tag mit einer homophoben Umgebung auseinandersetzen müssen. Auch wenn der Einfluss der Unterstützung aus dem Ausland umstritten ist, halten wir es für unsere Aufgabe, zusammen mit den LGBT in Russland gegen Homophobie zu kämpfen.

11:11h

"Wir sind besorgt, dass die friedliche Demonstration von Russen und Vertretern aus anderen Staaten, die sich für die Rechte der Homosexuellen einsetzen, von den Gegnern aufgelöst wurde und dass die russischen Ordnungskräfte Leute aus beiden Lagern festgenommen haben."

Mark Toner, Sprecher des US State Departments

29.05, 22:10h Hier ist noch einmal Norbert aus Moskau, der sich für die fehlenden Updates entschuldigt - aber was soll man machen, wenn man den ganzen Tag Wodka trinken muss auf einer entfernten Datscha ohne Internet. Bitte an diesem Liveblog dranbleiben, auch wenn der nächste Eintrag eventuell erst am Dienstag online geht. Unter anderem wird es eine deftige Gegendarstellung der russischen Aktivisten zu der Pressemitteilung von MANEO geben, die Micha am Nachmittag zusammengefasst hat.

14:16h Ganz Moskau ist homophob? Nein! Neben dem Häuflein queerer Aktivisten gibt es hier und dort kleine Aktionen für Akzeptanz und Toleranz. Dazu gehört auch der Knutschbär des Berliner Anti-Gewalt-Projekts MANEO, der zurzeit im historischen "Kino Pionier" weilt - als "Berliner Botschafter für Toleranz und Vielfalt" anlässlich der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau. In der deutschen Hauptstadt war der süße Plaste- und Elaste-Bär zuvor von über 1.000 Menschen geküsst und signiert worden.



"Dass auf unsere Initiative hin die Stadt Berlin den Knutschbären als ein sichtbares und sympathisches Zeichen gegen Homophobie, Diskriminierung und Gewalt präsentiert, ist in der in weiten Teilen außerordentlich vorurteilsbehafteten und homophoben russischen Gesellschaft besonders wichtig", freut sich MANEO-Projektleiter Bastian Finke, der sich zurzeit ebenfalls ins Moskau aufhält. Auch dem Bär scheint's zu gefallen: Er wird in Moskau nämlich fleißig weiter geküsst... (mize)

11:23h Einen leicht verkaterten Guten Morgen aus Moskau. Es gab gestern eine in jeder Hinsicht wild-trashig-wodkalastige Clubnacht, gleich folgt ein Datscha-Grillen an Moskaus Stadtgrenze. Das wirft unsere Pläne für die Berichterstattung ein wenig durcheinander. In aller Kürze ein paar Kurzmeldungen zu gestern:

- Peter Tatchell erhebt in einem weiteren Statement einen Vorwurf gegen die Polizei, den ich bestätigen kann: Moscow Police Collude With Neo-Nazis at Moscow Gay Pride.

- Auch ein neues Reuters-Video vom CSD zeigt die Schwierigkeit, Neonazis von Polizisten zu unterscheiden.

- Während die drei internationalen Teilnehmer beim Polizeitribunal straflos blieben, müssen alle russischen Teilnehmer eine Strafe von 500 Rubel (rd. 12,50 Euro) bezahlen. Man nimmt das aber locker: Anna sagt, er habe schon seit Jahren problemlos Strafzettel ignoriert. Der Transgender-Aktivist, der sich selbst als Genderqueer oder Agender bezeichnet, berichtet beim Aufwachen von seiner Verhaftung: Die Polizei hielt ihn so fest, dass der Kopf beim Schieben über den Platz weit vorne lag (Foto). Er wurde in Folge dreimal von Polizisten oder Neonazis gegen den Kopf getreten und hat davon einen leichten Abdruck in Gesicht. Das sei aber vergleichsweise harmlos, erzählt Anna. 2007 sei er auch mehrfach gegen den Kopf getreten worden und habe eine Gehirnerschitterung und einen Filmriss erlitten. Er wunderte sich dann später über Abdrücke am ganzen Körper.

- Viele der gestern Festgenommenen sind noch recht jung. In Andy Thayers Polizeibus waren fünf russische Aktivisten, darunter eine Frau und ein(e) Genderqueer, alle zwischen 23 und 27. In Annas Bus waren hauptsächlich Gegendemonstranten, aber auch ein Frauenpaar zwischen 30 und 40. Es ist in einem der Videos mit der Regenbogenflagge zu sehen. Eine der beiden Frauen ist die recht bekannte Journalistin Elena Kostyuchenko der kritischen Zeitung "Nowaja Gaseta", sie hatte sich einen Tag zuvor in ihrem populären Blog geoutet. Sie habe zulange damit gewartet, schreibt sie. Seit gestern Abend liegt sie für einige Tage im Krankenhaus.

Dieses Blog wird am späten Nachmittag, Abend oder morgen weitergeführt.

28.05, 19:01h Der offen schwule US-Sänger Adam Lambert war auch heute in der Stadt - um ein Konzert zu geben. Dan Choi hat ihn, wohl ironisch, per Twitter zu unserer Party heute abend eingeladen.

Nebenbei gingen ihm zwischenzeitlich die Gäule durch: "Today, Ich Bin Ein wall-tearing Activist", twitterte Choi einmal. Er machte die Peinlichkeit wieder wett, nachdem er ein Bild der Transgender-Aktivistin Tim mit ihren Festnahmepapieren hochgeladen hat.

18:24h Im Ausland kennt man kreuz.net noch nicht. Deren, äh, Bericht über die heutigen Vorgänge ("Die Sodomisten schwangen greuliche Regenbogen-Fahnen") löst in der Google-Translate-Version die längst benötigte Heiterkeit in unserem Apartment aus.



Links zum Thema:
» Nach dem Liveblog: "Der CSD in Moskau: Über den Mut im richtigen Augenblick" - Norbert Blech blickt zurück
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Tags: moskau, russland, live-blog, csd
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Reaktionen zu "Liveblog: Das war der CSD in Moskau 2011"


 31 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
26.05.2011
13:31:28


(+8, 8 Votes)

Von hw


da wünsche ich dem einsatz maximalen erfolg bei kluger adrenalin-verwertung . klingt vielleicht unpassend, aber mich freut es für
norbert blech. spannend und produktiv.

"halbwegs konspirativ"

In vordigitaler zeit hatte ich in hotels in zimmer-safes grundsätzlich ein verschlossenes reistagebuch und notizhefte deponiert.
für die 'treue' leserschaft.


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#2
26.05.2011
18:03:17


(-11, 17 Votes)

Von BurgerBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 28.12.2010


Da zeigt die Fratze Wowereit ihr wahres Gesicht ! Aber zum Straßenfest und CSD lässt er sich wieder feiern und will die Wahl im September gewinnen. Wer die Person wählt - ist selber schuld !!


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#3
26.05.2011
18:42:45


(+5, 7 Votes)

Von FoXXXyness
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In Rußland wundert mich schon lange nichts mehr!


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#4
26.05.2011
19:14:55


(-3, 7 Votes)

Von Fountouki
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Dieser Blog ist wirklich interessant. Es wäre echt schön, wenn jemand ein Video des TV-Duells ins Internet stellen würde, mit Untertiteln natürlich. Wowi enttäuscht mal wieder, aber was will man von einem Katholiken auch anderes erwarten.


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#5
26.05.2011
19:20:32


(-8, 10 Votes)

Von Burkhard Krause


Ja - ich hab mich schon die ganze Zeit gewundert mit welcher Vehemenz dem ungeliebten Westerwelle gerade auch aus der Homoszene genau die Dinge vorgeworfen wurden, die Wowereit stets durch gelassen wurden. Aber das läuft ja unter realistischer Politik, die nun mal Kompromisse erfordert. Nachdem man nun Westerwelle auf unfäre will sagen infame Weise kurz und klein kritisiert hat, sollten sich all die linksaktivistischen Homos fragen lassen, ob sie sich da nicht doch ein gehöriges Stück haben instrumentalisieren lassen zu unser aller Nachteil, denn all die stillen Homophoben lachen sich doch ins Fäustchen, wenn sie mitbekommen, wie einfach wir zu manipulieren sind. Man muß bei uns nur die richtigen Knöpfchen drücken und schon regen wir uns - oder schauen eben mal weg.


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#6
27.05.2011
04:40:29


(+6, 8 Votes)
 
#7
27.05.2011
15:27:32


(+3, 3 Votes)

Von marley
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Da mach ich mir wirklich Sorgen,vorallem wegen den Gegendemonstranten,dass ist echt gefährlich!Respekt für diesen Mut!!!


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#8
27.05.2011
18:00:43


(+6, 6 Votes)

Von hw


Лучше один раз увидеть, чем сто раз услышать.

Luchshe odin raz uvidetj, chem sto raz uslyshatj.

Es ist besser, einmal etwas zu sehen, als hundertmal davon zu hören.

Norbert Blech setzt das gut um, wie ich finde.


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#9
27.05.2011
18:34:48


(+10, 10 Votes)

Von eMANcipation*
Antwort zu Kommentar #8 von hw


Volle Zustimmung! Dank engagierter Menschen vor Ort sehen auch wir Dinge, die die Herrschenden uns sonst gezielt vorenthalten würden.

Aus aktuellem Anlass zwischendurch folgende Bilder aus der "alten EU":

Link:
roarmag.org/2011/05/police-placa-catalunya-barcelo
na-violence-brutality/


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#10
28.05.2011
10:31:15


(+8, 8 Votes)

Von FoXXXyness
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Amnesty International und Human Rights Watch werden natürlich die Vorgänge in Rußland und besonders in Moskau mit Argusaugen verfolgen!

Übrigens: Amnesty Internaional feiert heute den 50. Geburtstag und ich wünsche der bekanntesten Menschenrechtsorganisation alles Gute und daß es sie noch sehr lange geben wird!


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