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Barack Obama im Wahlkampf 2008: Wollen die Amerikaner noch weitere vier Jahre "Change"?

Noch bevor die Republikaner ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2012 gefunden haben, spricht sich die Human Rights Campaign für eine zweite Amtszeit von Barack Obama aus.

In einem Artikel für das schwul-lesbische Magazin "The Advocate" erklärte HRC-Chef Joe Solomonese, dass Obama "mehr für schwul-lesbische Amerikaner getan hat als alle anderen Präsidenten". Obama sei ein "standhafter Verbündeter", der seine Versprechen an die schwul-lesbische Community eingelöst habe. "Obama hat eine Eigendynamik für die Gleichstellung geschaffen. Deshalb muss es für unsere Community oberste Priorität haben, ihm eine weitere Amtszeit zu ermöglichen."

Solomonese zählt die Verdienste von Obama auf, etwa die Abschaffung von "Don't ask, don't tell oder die Unterzeichnung des Matthew-Shepard-Gesetzes. "Als Obama 2008 angetreten ist, hat er versprochen, alles anders zu machen als die Bush-Regierung. Er hat Wort gehalten".

Obama nicht unumstritten

Der HRC-Chef erwähnt nicht, dass viele ehemalige Anhänger gerade zu Beginn von Obamas Amtszeit enttäuscht waren. So nannte Gavin Newsom, der ehemalige Bürgermeister von San Francisco, die Taktiererei des Präsidenten "unentschuldbar" (queer.de berichtete). Auch viele Kommentatoren von advocate.com kritisieren Obama. So schreibt Wayne: "'Ich glaube, die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau'. Hat das ein Republikaner gesagt? Nein, es war Barack Obama. Und er steht immer noch hinter dieser Aussage."

Allerdings geben sich die republikanischen Bewerber für das Präsidentenamt noch weit kritischer: Laut einer Gallup-Umfrage unter Parteimitgliedern führt derzeit Mitt Romney mit 17 Prozent das Feld der Bewerber an. Er hatte 2004 als Gouverneur von Massachusetts ein rassistisches Gesetz aus dem Jahr 1913 auf Schwule und Lesben angewendet, das ursprünglich interrassische Hochzeiten verhindern sollte (queer.de berichtete). Auch die zweitplatzierte Sarah Palin, für die 15 Prozent der Republikaner stimmen würden, gilt als erklärte Gegnerin von Homo-Rechten. (dk)



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#1 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 27.05.2011, 19:27h

  • obama ist kein heilsbringer, aber wohl bei der wahl die bessere alternative. dennoch ist seine bilanz mehr als schlecht, ähnlich der vob kt zu guttenberg. mehr schein als sein.
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#2 daVinci6667
  • 28.05.2011, 03:11h

  • Leider hat's mit Obama viel zu wenig gechanged. Gerade als die Dems noch eine Mehrheit in beiden Kammern hatten, hätte man viel mehr erhoffen dürfen!
    Trotzdem Obama, ganz stark Daumendrück, dass du's nochmal schaffst, denn die Rep. wären eine Katastrophe. Sicherlich gäbs dann wiedermal irgendwo ein neuer Krieg. Diktaturen und dumme Ausreden und noch dümmeres Volk, gibt's ja leider genug!
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#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 28.05.2011, 09:19h

  • Neuen Krieg gibts auch unter Obama. Ist halt in den USA eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.05.2011, 10:25h
  • Obama muß die nächsten Präsidentschaftswahlen haushoch gewinnen! Wenn ein Republikaner das Amt übernimmt, dann schwindet mit Sicherheit auch wieder die Akzeptanz von Homosexualität und das muß verhindert werden!
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#5 SarahAnonym
  • 28.05.2011, 12:47h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • Natürlich konnte Obama nicht alles durchsetzen, aber so ist es nun mal in einer Demokratie. Nur weil er Präsident ist, kann er auch nicht alles durchsetzen. Aber er hat doch einiges verbessert und leider geht das nicht alles von heute auf morgen.

    Dass er das mit der Ehe sagte, finde ich seltsam. Er hat sich doch für Gleichstellung eingesetzt.

    Und er ist gewiss homofreundlich. Bei "It gets better" zeigt er doch, dass ihm das Wohl der Jugendlichen wichtig ist.

    Er ist bestimmt die beste Wahl, egal ob für Lesben und Schwule oder für ethnische Minderheiten.
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#6 FloAnonym
  • 28.05.2011, 13:19h
  • "'Ich glaube, die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau'. Hat das ein Republikaner gesagt? Nein, es war Barack Obama. Und er steht immer noch hinter dieser Aussage."

    Tja, in den USA ist die Wahl zwischen Pest und Cholera...

    Auch Obama ist nicht gerade der größte Homofeind und will auch keineswegs volle Gleichstellung. Aber er ist natürlich immer noch besser als seine republikanischen Konkurrenten.

    Wenn schon kein optimaler Kandidat dabei ist, wählt man halt lieber das kleinere Übel.
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