Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14360
  • 03. Juni 2011, noch kein Kommentar

Eintauchen in eine andere Welt: das neue Album "All Things Bright And Beautiful" von Owl City

Mit queer.de jetzt schon in das neue Album "All Things Bright And Beautiful" reinhören.

Von Carsten Weidemann

Mit seinem Debut-Album "Ocean Eyes" gelang Adam Young alias Owl City auf Anhieb der internationale Durchbruch. Alleine die Single "Fireflies" wurde in seiner Heimat USA mit vierfach Platin ausgezeichnet und erreichte in sage und schreibe vierundzwanzig Ländern Platz eins der Charts. Jetzt erscheint das zweite Album des 24-Jährigen.

Auf "All Things Bright And Beautiful" verbinden sich die Melodien und Songtexte so, dass man als Zuhörer das Gefühl bekommt, in eine vollkommen andere Welt einzutauchen - in ein musikalisches Traumland, grün und voller Wildwuchs, ein Ort, über den er sagt: "reality is a lovely place, but I wouldn't want to live there", an dem die gewöhnliche Realität also keine Option darstellt, wie Adam schon auf dem ersten Track "The Real World" klarstellt. Üppige Szenarien, ein Garten voller Schmetterlinge zum Beispiel (wie im Fall von "Honey And The Bee"), ein ganzer Raum voll Blüten ("Hospital Flowers") oder schillernde Sonnenuntergänge, "sunsets that dazzle in the dusk" ("Dreams Don't Turn To Dust") evoziert er in seinen Songs. Dazu auch abstraktere Bilder: "Cherrybombs", Knaller also, die rote Farbspritzer auf Amseln hinterlassen ("Kamikaze") oder das Gefühl, seine Zehen einfach mal ins Universum einzutauchen ("Alligator Sky").

Klanglich hat Adam Young seine Palette für "All Things Bright And Beautiful" erweitert: Auf "Kamikaze" präsentiert er beispielsweise eine ganz andere und härtere Seite seiner Stimme; bei "Dreams Don't Turn To Dust" sind es majestätische Streichereinlagen, euphorisch klingendes Dancefloor-Tempo im Fall von "The Yacht Club" (ein Track übrigens mit Gast-Vocals der kanadischen Sängerin Lights) oder ganz klassischer Klavier-Pop-Sound bei "Plant Life", das er gemeinsam mit Matthew Thiessen von der Band Relient K geschrieben hat. Die Experimentierfreude resultiert wohl daraus, dass Young in den letzten zwei Jahren sehr viel an Selbstbewusstsein als Songschreiber, Produzent, Toningenieur und Musiker dazu gewonnen hat.